Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 1913
- Date
- 1913-01-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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— 9 — Die eingeklammerten Zahlen geben die reichsdeutschen Hörer an. Ihre Zahl hat sich nicht sehr vermehrt, dagegen ist insbesondere die Zahl der russischen Hörer in starkem Wachsen. Sämtliche ordentlichen Hörer hatten gemäss der Vorschrift der Statuten das Zeugnis der Reife für das akademische Studium. Von den zur Zeit Immatrikulierten gehören der Lehranstalt an seit 1901: 1; 1902: 1; 190.3: 1; 1905: 1; 1906: 2 1907: 5; 1908: 4; 1909: 10; 1910: 3; 1911: 9; 1912: 26 Die Zahl der Hospitanten betrug a) im Sommersemester 1912: 14, davon stammten 4 aus Deutschland, 4 aus Russland, 2 aus Oesterreich- Ungarn, 2 aus Rumänien, 1 aus Frankreich, 1 aus den Vereinigten Staaten von Nordamerika. b) im Winterhalbjahr 1912/13: 16, davon stammten 7 aus Deutschland, 4 aus Russland,, 2 aus Oesterreich-Ungarn, 2 aus Rumänien, 1 aas Ägypten. Die Zahl der Hospitanten betrug im Sommersemester Wintersemester 1909: 8 (4) 1909: 10 (4) 1910: 10 (7) 1910: 14 (7) 1911: 17 (12) 1911: 21 (14) Sie hat mithin in dem Berichtsjahre abgenommen, insbesondere ist die Zahl der deutschen Hospitanten zurückgegangen. Für die von der Kirschstein-Stiftung ausgeschriebene Preisaufgabe »Der Kampf um die hebräische Gebetsprache" ist eine Bearbeitung eingegangen, der der Preis zuerkannt wurde. Der Verfasser ist Herr stud. phil Benno Gottschalk. Die von der Moses Mendelssohn-Prämien-Stiftung zum 2. Male gestellte Preisaufgabe: >,Die politische Lage in den Nachbarländern Israels zur Zeit der Regierung Davids" hat keinen, die von der Lazarus-Stiftung gestellte Aufgabe: „Die Streitschriften des Maimonides" bat einen Bearbeiter gefunden, dem aber ein Preis nicht zuerkannt werden konnte. Unsere Bibliothek hat durch Kauf wie durch Schenkung (s. Anlage D) einen weiteren Ausbau erfahren. Die Neukatalogisierung .nahm ihren Fortgang, wird aber weitere Arbeit erfordern, sodass auch für den diesmaligen Etat die Einstellung besonderer Mittel nötig war.