Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 1912
- Date
- 1912-01-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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—' Ii — Diese Zahlen beziehen sich nur auf die Benutzerzahl während der offiziellen Amtsstunden, täglich 5 Stunden Daneben wird der Lesesaal ausserhalb der Amtsstunden denjenigen Hörern zur Benutzung freigegeben, die auf Grund einer Bescheinigung des Lehrerkollegiums mit wissensehaftlichenArbeiten oder mit der Vorbereitung für eine Prüfung beschäftigt sind. Im Jahre 1911 traten 64 neue Mitglieder bei, dagegen Mitglieder sind 40 Mitglieder durch den Tod oder aus sonstigen Gründen ausgeschieden. Neben den Herren Max Weiss und Moritz Wolfsohn hat in diesem Jahre Herr Handelsrichter Siegfried Sachs durch eine umfassende Werbetätigkeit im Interesse der Lehranstalt uns eine Reihe neuer Mitglieder zugeführt. Das Lokalkomitee in Frankfurt a. Main hat wie bisher seine Tätigkeit ausgeführt. Dem Leiter des Komitees, Herrn Direktor Dr. Adler, sprechen wir unsern herzlichen Dank aus. Die im Jahre 1911 eingegangenen Gaben sind in Gemäss- Finanzbericht heit der Statuten bezw. nach Bestimmung der Geber wie folgt verwendet worden. A. Für den eisernen Fonds: Geschwister von Bleichröder.....M 1000,— B. Für laufende Ausgaben (ausser den Jahresbeiträgen der Wohltäter) : 1. Beitrag der jüdischen Gemeinde zu Berlin „ 12000,— 2. Zinsen für das Jahr 1911 aus der durch den verstorbenen Rentier Arnold Weiss bei der jüdischen Gemeinde in Berlin begründeten Dr. Bernhard Weiss- Stiftung...........„ 4781,68 3. Aus der Salomon Neumann-Stiftung . . „ 1200.— 4. Von Herrn Siegfr. Brünn......„ 800. - 5. Beitrag der Baronin von Cohn-Oppenheim- Stiftung der Israelitischen Kultusgemeinde zu Dessau............„ 500,— Die Einnahmen und Ausgaben des Rechnungsjahres 1911 werden in der Anlage E nachgewiesen. Das Hauptvermögen der Anstalt wuchs von 780541,57 M. auf 794937,67 M. Daneben ist die Lehranstalt Eigentümerin der Moses Mendelssohn- Stiftung und des Gustav Oppert'schen Nachlasses.