Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 1909
- Date
- 1909-01-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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Die sabbatlicheii Uebungspredigten der Hörer in den hiesigen Gemeinde-Synagogen sind unverändert fortgesetzt worden. H«rer Zahl der ordentlichen Hörer: a) Im Sommersemester 1908: 36 (30 Deutsche, 6 Ausländer — 4 aus Oesterreich-Ungarn, 2 aus Russland). b) Im Wintersemester 1908/09: 39 (31 Deutsche, 8 Ausländer — 6 aus Oesterreich - Ungarn, 2 aus Russland). Sämtliche ordentlichen Hörer hatten statutenmässig das Zeugnis der Reife für das akademische Studium. Von den gegenwärtigen Hörern gehören der Lehranstalt an seit 1897 (mit Unterbrechung) 1; seit Michaelis 1899: 1; 1901: 3; 1902: 3; 1903: 3; 1904: 2; 1905: 6; 1906: 4; 1907: 7; 1908: 9. Zahl der Hospitanten: a) Im Sommersemester 1908: 14 (6 aus Deutschland, 3 aus Oesterreich - Ungarn, 4 aus Russland, l aus der Türkei). b) Im Wintersemester 1908/09: 10 (6 aus Deutschland, 2 aus Oesterreich - Ungarn, 2 aus Russland). A'.«ndtori#BunKen Auf übereinstimmenden Beschluss des Kuratoriums und des Lehrerkollegiums wird in Zukunft in jedem Wintersemester wenigstens eine Vorlesung veranstaltet werden, die auch für weitere Kreise von Interesse ist. Zunächst ist eine wöchentliche Abendvorlesung geplant. Wir machen unsere Mitglieder auf die Neueinrichtungbesonders aufmerksam. Den erste Versuch im Wintersemester 1908/09 war von Erfolg begleitet. Herr Dozent Dr. Elbogen las einmal wöchentlich über: „Die Juden im 19. Jahrhundert". Zu unserer Freude fanden sich hierzu ausser der Hörerschaft regelmässig zahlreiche Mitglieder und Nichtmitglieder als Zuhörer ein. Diejenigen, welche diesen Vorlesungen beizuwohnen wünschen, erhalten nach Vollziehung eines formularmässigen Antrags einen Erlaubnisschein. lubbiu»«- Die Rabbinatsprüfung haben bestanden die Herren Dr. Prüfung«. Nathan Max Nathan aus Emmerich, Dr. Jakob Renzer aus Berufen Lemberg, Martin Satomonski und Dr. Bruno Kirschner aus Berlin, Dr. Moritz Lorge aus Harmuthsachsen, Bez. Kassel.