Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 1907
- Date
- 1907-01-01
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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schmerzlichen Verlust erlitten. Der Heimgegangene hat seit langen Jahren seine Treue für die Religion und seinen gemeinnützigen Sinn durch werktägige Unterstützung unserer Bestrebungen betätigt. Unvergängliche Verdienste aber hat er sich um unsere Lehranstalt erworben, indem er durch eine grossherzige Schenkung deu Grundstock für unseren Baufouds legte. Wenn wir unserer Anstalt ein eigenes Heim zu bauen unternehmen, so danken wir dies in erster Reihe unserem heimgegaugenen Wohltäter. Sein Andenken wird in unserer Lehranstalt nicht erlöschen. Berlin, den 18. Oktober 1900. Lehranstalt für die Wissenschaft des Judenthums. Als Zeitpunkt für die Einweihung des Lehranstaltskel»r«n»talt.v gebäudes, das bereits im Rohbau vollendet ist, ist der Monat p Oktober 1907 in Aussicht genommen. Trotz der Zuwendungen, die wir im vergangenen Berichtsjahre erhalten haben und unter Berücksichtigung des Eingangs des laufenden Jahres fehlen uns uoch etwa 70000 Mark für die Fertigstellung des Gebäudes. An alle Freunde und Gönner unserer Lehranstalt ergeht daher von neuem die herzlichste Bitte, uns weitere Mittel zuzuführen, damit wir den begonnenen Bau würdig beendigen können. Dem diesjährigen Jahresbericht ist eine wissen-Jahresbericht schaftlichc Beilage nicht beigefügt. Wir beabsichtigen nämlich in Zukunft „Schriften der Lchraustalt" in zwanglosen Heften herauszugeben und hoffen, dass die veröffentlichten Arbeiten dadurch eine sacligemässerc Verbreitung finden. Die neue Art der Publikation wird uns die Möglichkeit bieten, auch solche Schriften herausgeben zu können, die nicht von Lehrern der Lehranstalt herrühren. Das erste lieft soll im Laufe dieses Jahres erscheinen. Am 30. Juli beging Herr Prof. Dr. Gustav Oppcrt, der Fg£h" Schriftführer des Kuratoriums, seinen siebenzigsten Geburtstag, zu welchem Kuratorium und Lehrerkollegium durch Gratulationsschreiben und die Hörerschaft durch eine Deputation den Jubilar beglückwünschten. Am 18. Dezember feierte der Vorsitzende des Kuratoriums mit seiner Gattin das Fest der Silberhochzeit, aus deren