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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1906-01-01 · 1906 · page 30

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
1906
Date
1906-01-01
Page
– (sequence 30)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273593--1271-2275050
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- IM — weitigen ordnungsgemässen Geschäfte hat die Generalversammlung die vom Kuratorium beantragte Aenderung der die Anzahl der Mitglieder des Kuratoriums und die Beschlussfähigkeit der Generalversammlung betreffenden fi und 10 des Statuts der Lehranstalt vom 11. Februar 18S.'J einstimmig angenommen. Diesen Beschluss der Generalversammlung hat die vorgesetzte Behörde unter der Bedingung genehmigt, dass in dem § 10, Absatz 10 des Statuts die Worte: „oder den Sitz und die äussere Vertretung derselben" gestrichen werden. Demgemäss soll in Zukunft für die den Sitz und die äussere Vertretung der Lehranstalt abändernden Beschlüsse die Einholung der landesherrlichen Genehmigung nicht mehr erforderlich sein, vielmehr die Genehmigung des Herrn Oberpräsidenten der Provinz Brandenburg ausreichen. Diese vom Minister des Innern empfohlene Abänderung des § 10 Absatz 10 wird der bevorstehenden Generalversammlung vom 25. März 1906 zur Beschlussfassung vorgelegt. In derselben Generalversammlung findet auch die Wahl an Stelle der nach dem Turnus ausscheidenden Mitglieder des Kuratoriums, Geh. Kommerzienrat Ludwig Max Goldberger, Justizrat Dr. Herman Veit Simon und Max Weiss, wie auch die gemäss dem abgeänderten § G Absatz 2 erforderliche Wahl zweier neuer Mitglieder des Kuratoriums statt. Die beiden Revisoren, Herr Benno Braun und Herr Dr. Max Ginsberg, haben die Rechnungsabschlüsse für 1905 geprüft und für richtig befunden. Das seit einer Reihe von Jahren von uns verfolgte Ziel, Anstaitsunserer Lehranstalt ein Heim zu bereiten, geht seiner Verwirk- Gebäude lichung entgegen. Die Auswahl eines Grundstücks war mit besonderen Schwierigkeiten verknüpft. Es musste in unmittelbarer Nähe der Universität gelegen sein, damit unsere Hörer in der Pause zwischen zwei Lehrstunden den Weg von einem Institut zum andern zurücklegen können. Andererseits sind die Preise im Mittelpunkt der Stadt sehr hohe. Wir entschlossen uns nach reiflicher Erwägung, das Grundstück Artilleriestrasse 15 von der Stadtgemeinde zu erwerben. Dasselbe liegt etwa sieben Minuten von der Universität entfernt, am breiten Eingang der Strasse nahe der Ebertsbrücke und bietet, wenn auch die Grundstücksfläche nicht gross ist, doch ausreichenden Raum für Lehrsäle und Bibliothek. Wir dürfen hoffen, dass die Schaffung des neuen

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