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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1903-01-01 · 21.1903 · page 87

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
21.1903
Date
1903-01-01
Page
– (sequence 87)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273587--1031-2274807
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— 5 — Für das Examen des Herrn Dr. Kellermann bat uns Herr Geh.-Rath Professor Dr. Hermann Cohen aus Marburg seine Mitwirkung gewäbrt: der Bitte unseres Lebrercollegiums entsprechend, hat Herr Professor Cohen die schriftliche, dem religionsphilosophischen Gebiete entnommene Arbeit geprüft und beurtheilt Unserer Einladung folgend, ist er auch nach Berlin gekommen und hat in der mündlichen Prüfung für sein Theil als Examinator fungirt Wir bringen ihm auch an dieser Stelle gern unseren aufrichtigen Dank dar. Von früheren bereits im Amte befindlichen Hörern sind berufen worden: Herr Dr. M. Rachmuth von Waidhofen a. d. Thaya nach Schüttenhofen; Dr. M. Worms von Neustettin , nach Dresden als stellvertr. Rabbiner und Religionslehrer. Durch Tod ist aus dem Hörerkreise geschieden Herr Dr. Ludwig Wolf söhn aus Dresden; die Lehranstalt beklagt in demselben einen strebsamen und hoffnungsvollen Jünger der Wissenschaft. Die sabbatlichen Uebungspredigten der Hörer in den Berliner Gemeindesynagogen sind unverändert fortgesetzt worden. — Mit dem Predigtamte für Festtagsgottesdienste sind im Jahre 1902 von der hiesigen jüdischen Gemeinde 7 und von auswärtigen Gemeinden 6 Hörer betraut gewesen. Im Jahre 1901 ist von der Dr. M. Kirsch stein- und der Preis« Moses Mendelssohn-Stiftung die Preisaufgabe: „Die Philosophie Abraham Bibago's und ihr Einfluss auf Spinoza* gestellt worden. Die eingegangene Arbeit hat jedoch der Autor vor der Preisverkündigung zurückgezogen, um sie dann als Rabbinatsprüfungsarbeit einzureichen, die vom Lehrercollegium als solche auch acceptiert worden, ist. Für das Jahr 1903 ist wiederum von den beiden Stiftungen zusammen eine neue Preisarbeit ausgeschrieben worden. Das Thema lautet: „Die religionsgeschichtliche Bedeutung Hilleis*. Die Arbeit ist bis zum 30. November 1903 einzureichen. Der Preis aus der Moritz-Meyer - Stiftung ist am 16. Februar, dem Todestage des sei. Stadtrath Moritz Meyer, vom Lehrercollegium" dem Hörer Julius Cohn zugesprochen worden. Die im Sommer-Semester 1902 und im Winter-Semester 1902/1903 gehaltenen Vorlesungen sind in der Anlage A, —

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