Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 21.1903
- Date
- 1903-01-01
- Page
- – (sequence 56)
- Language
- German
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sind, weshalb der Dämmerschein bei heiterm Himmel schwächer ist und von dem fahlen Glänze der schmalen Mondsichel leichter überwunden wird als bei bedecktem Himmel. Wenn es Maimonides im Folgenden trotzdem unternimmt, gewisse Grenzen für die Sichtbarkeit des neuen Mondes festzustellen, so geschieht dies mit dem zu Anfang des nächsten Kapitels ausdrücklich gemachten Vorbehalt, dass dieselben nur gelten, wenn alle günstigen Voraussetzungen zusammentreffen. Aber auch dann noch ist das Minimum seines Austrittsbogens keine konstante Grösse gleich dem eines Fixsterns unter denselben Verhältnissen, da ja die Lichtgestalten des Mondes wechseln. Je breiter seine leuchtende Sichel ist, desto früher wird er nach Sonnenuntergang zu beobachten sein, und da die Grösse derselben mit seiner zunehmenden Entfernung von der Sonne wächst, so steht das Maass seines Austrittsbogens in umgekehrtem Verhältnis zu seiner Elongation. Je kleiner die eine ist,, desto grösser muss die andere sein. In dieser Weise sind denn auch die von Maimonides hier aufgestellten Grenzen eingerichtet. Dieselben beruhen auf sorgfältiger Beobachtung der heiiakisehen Auf- und Untergänge (s. Einl. S. 22) des neuen Mondes in Palästina, wo der Verfasser einige Zeit gelebt hat. .Tm mp mn ons? jni ra pn n mp mm nnai qki bvntr tan rwrw tob» nma ik n\bvo hkt vbw \s rotao rvwv En» ta w rronn mp mn \bimp p« tab *\b* rrm 15. Ist dieser Bogen gefunden, so betrachte ihn und wisse, dass wenn der Sehungsbogen 9° oder weniger misst, der Mond unmöglich im. ganzen Lande Israels gesehen werden kann *), dass es dagegen, wenn der Sehungsbogen mehr als 14° zählt, wieder unmöglich ist, dass er nicht klar und deutlich im ganzen Lande Israels gesehen wird. *) nffD« t« in allen Ausgaben; es ist aber klar, dass es itre» '»