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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1902-01-01 · 20.1902 · page 62

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
20.1902
Date
1902-01-01
Page
– (sequence 62)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273585--0931-2274706
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- 7 - Wien, Dr. B. Kellermanu aus Könitz als Dirigent der IV. Religionsschule der jüdischen Gemeinde zu Berlin, Rabbiner Dr. J. Lewit als Landrabbiner nacli Hoppstädten im Grossherzogth. Birkeufeld, Dr. Paul llieger ans Potsdam als Prediger des Israelitischen Tempelverbandes in Hamburg. Die sabbatlichen Uebungspredigten der Hörer in den Berliner Gemeiudesynagogeu sind unverändert fortgesetzt worden. — Mit dem Predigtamte für Festtagsgottesdieuste sind von der hiesigen jüdischeu Gemeinde wie auch von auswärtigen ' Gemeinden im Jahre 1901 10 Hörer betraut gewesen. Der Preis aus der Moritz-Meyer-Stiftuug ist am Todestage des sei. Stadtrath Moritz Meyer vom Lehrercollegiura dem Hörer Felix Gold manu zugesprochen worden. An dem Lelll'CUrsus zur Ausbildung akademisch gebildeter Lehrcurse Lehramtscandidaten und Lehrerinnen für den Religionsunterricht KeHgioushaben theilgenommen: Im Sommer-Semester 1901 2 Lehramtscandidaten und 6 Lehrerinnen. Im Winter-Semester ist der Lehrcursus aus Mangel an ausreichender Betheiligung einstweilen eingestellt worden. Die im Sommer-Semester 1901 und im Winter-Semester 1901/1902 gehaltenen Vorlesungen sind in der Anlage A, — die unserer Bibliothek zugewendeten Geschenke in der Anlage B verzeichnet. Die Einnahmen und Ausgaben der Lehranstalt im Jahre Finanzbericht 1901 werden rechnungsmässig in der Anlage C nachgewiesen. Gern weisen wir an dieser Stelle darauf hin, dass unsere Einnahmen in diesem Jahre gewachsen sind durch den erhöhten Jahres-Beitrag der jüdischeu Gemeinde hier, durch Beitritt von 119 neuen Mitgliedern und durch namhafte einmalige Gaben, welche wie folgt verwendet werden: A. Für den eisernen Fonds 1. Von Frau Stadtrath Nanny Meyer. . . Mk. 2000.— 2. Von den Geschwistern v. Bleichröder zum Andenken an ihren sei. Vater Gerson y. Bleichröder...........» 1000.—

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