Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 19.1901
- Date
- 1901-01-01
- Page
- – (sequence 49)
- Language
- German
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Her« Die Frequenz der Lehranstalt ist aus folgenden Daten ersichtlich: Die Zahl der ordentlichen Hörer hat betragen: Im Sommersemester 1900 26 (18 Deutsche, 8 Reichsausländer — 5 aus Oesterreich-Ungarn, 2 aus dem russischen Reiche, 1 aus Amerika —). Im Wintersemester 1900/1901 27 (20 Deutsche, 7 Reichsausländer — 4 aus Oesterreich-Ungarn, 2 aus dem russischen Reiche, 1 aus Amerika —). Sämmtliche Hörer waren Maturi. Von den derzeitigen Hörern gehören der Lehranstalt an seit 1895, 1; 1896,. 1; 1897, 7; 1898, 7; 1899, 6; 1900, 6 Hörer. £^ Ausserdem wurde die Anstalt von 10 Hospitanten (1 Deutscher und 9 Ausländer) besucht. Die Rabbinatsprüfung hat bestanden: Herr Dr. M. David.— Von früheren bereits im Amte befindlichen Hörem sind berufen worden: Die Herren Rabbiner Dr. J. Loevy aus Birkenfeld nach Graudenz, Dr. Sch. Lewin aus Grodno nach Jekaterinoslaw, Dr. M. Ehrenpreis aus Diakovar als Landesrabbiner nach Sofia in Bulgarien, Dr. M. Eisenstadt aus Petersburg als Kreisrabbiner nach Rostow am Don; ferner sind neu berufen worden: Die Herren Rabbiner Dr. M. David nach Bochum in Westfalen, Dr. E. Silberstein nach Stargardt in Pommern und Dr. J. Walter nach Dessau. Die sabbatlichen Uebungspredigten der Hörer in den Berliner Gemeindesynagogen sind unverändert fortgesetzt worden. — Mit dem Predigtamte für Festtagsgottesdienste sind von der hiesigen jüdischen Gemeinde wie auch von auswärtigen Gemeinden 1900 7 Hörer betraut gewesen. Preise Der Preis aus der Moritz-Meyer-Stiftung ist am Todestage des sei. Stadtrath Moritz Meyer vom Lehrercollegium dem Hörer W. Davidsohn zugesprochen worden. Zum ersten Male ist in diesem Jahre das Preisstipendium der im Jahre 1886 von dem Dozenten Rabbiner Dr. P. F. Frankl begründeten und von Frau Dr. Martha Frankl erweiterten