Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 17.1899
- Date
- 1899-01-01
- Page
- – (sequence 40)
- Language
- German
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5. Von den Geschwistern Ginsberg zum Andenken an ihren seligen Vater, Adolf Ginsberg..........Mk. 2500.— 6. Von Herrn Siegmund Salier anlässlich seines 70. Geburtstages...................m 2000.— 7. Von Frau Stadtrath Nanny Meyer ........ „ 1000.— 8. Von Frau Johanna Lev'y am 24. Nissan, dem Todestag ihres seligen Gatten, Magnus Levy......... 300.— 9. Von Herrn Commerzienrath Berthold Simon anlässlich seines 70. Geburtstages.............„ 300.— B. Für laufende Ausgaben (ausser dem jährlichem Beitrag der jüdischen Gemeinde hier von 5000 Mk.): Von Herrn Julius Joelsohn...........„ 100.— Bei der Stipendien-Kasse (Anlage D) sind folgende Gaben Stipendieneingegangen: . Kasse 1. Von der Jüdischen Gemeinde hier aus dem Herterschen Vermächtniss.................. 450.— 2. Von der Jacob Hirsch Brandenburg-Stiftung......„ 802.— 3. Von Herrn Rabbiner Dr. Rosenzweig.......„ 15.— Aus den Montags-Vorlesungen sind der Stipendienkasse in diesem Montags- Jahre zugeflossen.....................„ 1569.25 Vorlesungen Vorträge haben in diesem Jahre gehalten: Herr Prof. Dr. M. Philippscn: „Ein Heiliger der Inquisition, Peter Arbues". Herr Privatdocent Dr. Richard M. Meyep: „Ein Vorkämpfer der Emancipation, Christ. Wilh. Dohm". Herr Justizrath Dr. Edmund Friedemann: „Börne und Heine". Herr Prof. Dr. Ludwig Geiger. „Die deutsche Literatur zur Zeit der französischen Revolution". Herr Rabbiner Dr. L. Lucas: „Die Juden im türkischen Reiche". Herr Dr. Gustav Karpeles: „Die Juden in der deutschen Literatur". Im Jahre 1S9S waren 22 Stipendiaten vorhanden (aus Deuschland 13, Reichsausländer 9). Die David Herzog'sche Freitisch-Stiftung hat an durchschnittlich 17 Hörer d. Herzog- 5002 Tischmarken verteilt und hat hierfür Mk. 3751,50 verwendet.— In das Curatorium diesersds£"„ngCb~ Stiftung ist ah Stelle des Herrn Dr. Felix Landau Herr Georg Meyer eingetreten. Wir wollen auch diesen Bericht nicht schliessen. ohne die Darlehnskasse der Hörer dem Wohlwollen unserer Gönnerund Freunde dringend zu empfehlen. r BERLIN, im April 1899. Das Curatorium der Lehranstalt für die Wissenschaft des Judenthums. Dr. S. Neumann, Vorsitzender. Dr. 31. Philippson, stelZverüeteudei Vorsitzender. Dr. Heinrich Meyer Cohn, Rendant. Berthold Simon, Controleur. Lodwig Max Goldb erger. Dr. M. Lazarus. Georg Mejer. Dr. Panl Meyer.