Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 16.1898
- Date
- 1898-01-01
- Page
- – (sequence 38)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2273546-2273577--0615-2274386- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
B. Für laufende Ausgaben: 1. Von Herrn Dr. Paul Meyer..........Mk. 300.— 2. Von Herrn Commerzienrath Dannenbaum ..... 100.— C. Von Herrn Generalconsul Franz Philippson in Brüssel für die von ihm am 6. Juni 1897 zum Andenken an seinen sei. Vater, den Rabbiner Dr. Ludwig Philippson, an unserer Lehranstalt begründete Ludwig Philippson-Stiftun'g zu Gunsten der ehemaligen Lehrer und deren Hinterbliebenen ein Stiftungkapital von.........„ 15000.— Die landesherrliehe Genehmigung steht noch aus. D. Durch die Herren Bernhard Croner und Dr. S. Neu mann behufs Errichtung von Lehrcursen für Religionslehrer an höheren Lehranstalten............„ > 2000.— Bei der Stipendien-Kasse (Anlage D) sind folgende Gaben eingegangen: 1. Von der Jüdischen Gemeinde hieselbst aus dem IIertel'schen Vermächtnis „ 450.:— 2. Von der Jacob Hirsch Brandenburg Stiftung.....„ 802.— 3. Von Frau Johanna Levy am Sterbetage ihres sei. Gatten m 300.— 4. Von Herrn L. Bloch aus Rodalben zum Andenken an seinen verstorbenen Sohn, unseren Hörer, Dr. D. Bloch „ 50.— Aus den Montags-Vorlesungen sind der^Stipendienkasse in diesem Jahre zugeflossen.................. . . .;. Mk. 1600.— Vorträge haben in diesem Jahre gehalten: Herr Docent Dr. M. Schreiner: „Was lehrten die Pharisäer?" Herr Rabbiner Dr. T. Cohn: „Die Frauen im Talmud". Herr Prof. Dr. L. Geiger: „Esther in der neueren Litteralur". Herr Privatdocent Dr. G. Huth: „Meine Reise nach den Goldwäschen des Jenissei". Herr Rabbiner Dr. S. Weisse: „Geistesleben der Juden am Beginn der Neuzeit". ' Herr Rechtsanwalt B. Breslauer: „Hermann Makower". Im Jahre 1897 waren vorhanden 21 Stipendiaten (aus Deutschland 9, Reichsauslander 12). Die David Herzog'sche Freitisch-Stiftung hat an durchschnittlich 15 Hörer 3230 Tischmarken verteilt und hat hierfür Mk. 2412.50 verwendet: hierbei wollen wir nicht unterlassen, die Darlehnskasse der Hörer dem Wohlwollen unserer Gönner und Freunde wiederum dringend zu empfehlen. BERLIN,Jm April 1898. Das Curatorium der Lehranstalt für die Wissensehaft des Judenthums. Dr. S. Keitmann, Vorsitzender, Dr. M. Philippson, stellvertretender Vorsitzender, Dr. Heinrich Meyer Cohn, Kendant, Dr. F. Land™, Schriftführer, Berthold Simon, Controleur, Ludwig Max Goldberger, Dr. M. Lazarus, Georg Meyer, Dr. Paul Meyer.