Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 13.1895
- Date
- 1895-01-01
- Page
- – (sequence 73)
- Language
- German
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— 72 — 4. Von Herrn Dr. Paul Meyer.......... Mk. 800. — 5. Von Frau Johanna Levy geb. Salomon...... „ 300. — 6. Von Gebr. Ginsberg............. „ 100. — 7. Von Herrn Siegfried Brünn zu Propagandazwecken . ., 100. — 8. Von Herrn J. Rotholz „ „ . „ 100. — 9. Von Herrn Max Weiss „ „ . e 100. — 10. Von Herrn S. Waldo „ „ . „ - 50. — Der auf M. 5000 erhöhte Jahresbeitrag der hiesigen jüdischen Gemeinde, sowie die seit dem 1. Januar dieses Jahres dem eisernen Fonds gewidmeten Gaben von Frau Johanna Levy M. 1000, von Frau Flora Goldschmidt und deren Kindern M. 1000, von den Geschwistern v. Bleichröder M. 1000, von Herrn Adolph Ginsberg M. 1000 und von Herrn Leopold Jacoby M. 100 werden im nächsten Jahresberichte zur Verrechnung gelangen. Die Zahl der Hörer hat betragen: Im Sommersemester 1894: 26, und zwar 16 Deutsche und 10 Reichssausländer (6 aus Oesterreich-Ungarn, 4 aus dem russischen Reiche). Sämmtliche Hörer — Inwie Ausländer — waren Maturi. Im Wintersemester 1894/95: 31, und zwar 18 Deutsche, 13 Reichsausländer (10 aus Oesterreich-Ungarn und 3 aus dem russischen Reiche). Sämmtliche Hörer, — Inwie Ausländer, — waren Maturi. Der Lehranstalt gehören an seit dem Jahre: 1888, 3 Hörer; 1889, 4 Hörer; 1890, 2 Hörer; 1891, 4 Hörer; 1892, 4 Hörer: 1893, 3 Hörer: 1894, 11 Hörer. Ausserdem wird die Anstalt von 7 Hospitanten (1 Deutschen und 6 Reichsausländern) besucht. Der Hörer David Neumark hat für die auf Vorschlag des Lehrercollegiums vom Curatorium ausgeschriebenen Preisaufgabe: -Die Verschollenheit eines Ehegatten nach rabbihischem Rechte" den Preis der Moses Mendelssohn-Stiftung imBetrage von 200 Mark erhalten. Der Preis der Moritz Meyer-Stiftung ist am Todestage des sei. Herrn Stadtrath Moritz Meyer vom Lehrercollegium dem Hörer Gustav Weiner zugesprochen worden. Wie alljährlich sind auch in diesem Jahre Hörer der Lehranstalt in und ausserhalb Berlins von den Gemeindevorständen zu Predigten an den hohen Festtagen berufen worden. Die Einrichtung, dass bei Gelegenheit des sabbathlichen Nachmittags-Gottesdienstes von den Hörern Uebungspredigten in den G emeindes3rnagogen gehalten werden, ist mit gutem Erfolg fortgesetzt worden. Die in den beiden Semestern des Berichtsjahres gehaltenen Vorlesungen sind in der Anlage A, desgleichen die unserer Bibliothek zugewendeten Geschenke in der AnlageB verzeichnet. Ueber die Einnahmen und Ausgaben des Stipendienfonds wird in der Anlage D rechnungsmässig berichtet. Im Besondern mögen hier, mit unserem aufrichtigen Danke, folgende Gaben eine Stelle finden: 1. Aus der Jacob Hirsch Brandenburg-Stiftung Mk. 1051. — 2. Vom Vorstand der jüdischen Gemeinde hier aus dem Hertel'schen Vermächtniss .... „ 450. — 3. Von Herrn Dr. Rosenzweig....... „ 15. —