Mannheim
Compact Memory

Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1890-01-01 · 8.1890 · page 13

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
8.1890
Date
1890-01-01
Page
– (sequence 13)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
78% known words query
IRI
…/2273546-2273561--0288-2274051
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

14 - zeichnete man auch die Halachot Odolot als fcstbctimmte Deiisionssütze. ^Oder wäre F-Z**?. P'lV.i; *« h\sen? Die spanischen Lehrer haben bei der Anführung beider gewohnlich p'.pTCl r*V*:r.) Mit diesem Ups». Hais ist übrigens Sehaare Teschuha T.'i, U«sp. ed. Lvck it und (Jon. Uesp. ed. llarkavy *U."> zu verstrichen. Anderseits liest man auch in verbaler Form yc*p fiir'pcc S. Pardes -_»so y2>:»2 SP*1?: tt'n r,^* \ST.T »es ,"!:*?.l yö'ptt» ,Tn.T IVImt die Anführung des Titels der kurzen Halachot von Seite der .späteren Lehrer ist ausse-r Halberstamm und llarkavy auch Hoi*«>witz. F.inleitutig in die „hal. Schriften 1 und Schurr .Hai. Pesukotin der Zunz'schen .luhelschrift nachzulesen. Zu bemerken wäre noch Folgendes. Im hds. Buche lttini (im He.-itze S. II. Halberstamms) S. tt heisst es: 2*Ty P'.ryS C"TS n:r CS *?*r 'ST..T ~, mZ1 P*p%CC2'. der Satz ist in den Kezubot, llorow. hal. d. tieonen l. 11 zu lesen. Hadassi in Ksehkul hakufer Seite .V_V sagt . . ÜTVS*. >:rw*"S" E'i'S "T/T. T" P*p*CC'V"2 *T" "22 22 In karäisehen Kreisen nannte man die Derisioiien r.rCC5?.- Di*' Stelle ist llal.O.ed. W. Anfang Nedarim :»T ff. Derselbe Schriftsteller hat das. S. .>7 T.y UJÖ ^sTi"*? .Tspn \r:y rzzr. S: p?: 'S.T' \zi?~ j:nr-. t:s P2e» P'p'cs r*:S."t pS-rp2 r*2S\ Sn lautet der Satz in Hai. (ied. S. TS. l)ie Angabe lladassis p-Ü' t?tt\C",~: pSnp2 .scheint mehr mit Hai. Oed. W. in Uebereinstimmung zu sein, wo Seite Ida die Aufschrift P2U* P'r^rt wirklich angesetzt ist. Von späteren Lehrern citirt Isae Or Sarua zu \\. Batra III. J17 "..TT?1Z %hü\ P'.Tyna .TpKn *S.T? *p*2 *ST.T'*V! S»'""2 CTO, was in Hai. (ied. W. 8"> ff. zu finden ist. Mau sehrieh eben die, Hai. (Ied. .Ichudai zu. Vielleicht war dies auch die Meinung unseres Chronisten. jS. vorig. Note]. Mci'r aus Rothenburg. Uesp. ed l*. i>77 hat np2T~~ *t;-i p^'.xp mzba. '} Zu nennen sind: Halachot Kezub..t in IL.rowitz. hal. Schriften d. ti. I S. 11 f; das. H. S. ."> f. welchen der Titel „Nutranaischc Ciutachtcn" w<>hl irrtliümlt<-h vorgesetzt ist, da S. .'». 7. d;e kurzen Uesponseti .lehudais aufgenommen erscheinen, welche in Uesp. d. <L ed. Lvck l."i vorkommen, fliehe Schurr. Zunz' .lubelschr. Die bezeichneten in ed Lvck 1."». 1 12 aufgenommene Antworten stellen sich als eine Sammlung .lehudaischer Entscheidungen in Uespoiisenfurm dar. Machst»!* Vitry hat bekanntlich auch die llul. Kezubot. Ucspons«-!» der Schuler .lehudais gab Schlossher;: in Versailles 18SU heraus. Kndlich enthält auch die Sammlung Halachot Pe.-ukot. Kd. Ounstantinupel 1">1C» viele Sätze .IchudaTs, welche in den llul. Cicthdot nicht vorkommen. ,!, Uesp. d. (i. ("liemda O.enusa 1.'» ist .l. lm.lai als r.ns". r»ip . . JwSjn ST."; bezei.hnet. Siehe \Vei>>, Dor D«»r 4. S. J«'f. Vgl. Schimre Zedek J.;;. \ > und lVsikta Kabbati e.l. Frietlmann ls7a. Di«- Claubwünligkeit der im Namen .b-hud. mituetheilten Sätze bezweifelt schon Natnmai lttur, <*d. Lember*: IL I7d ^S^-- CPU*"22* t:s ""}« trs s^". *: ""s-:' vn rr.'»*: -i'-c sSi srin v$~2 -2?:*? ns'n 'ST..t'"!T2 rzhr.z nrjl , eb«'us.» Hai nach Or Surua IL No. V.'d ..rSj? "I^L. ps S"t 'XT.T n CU'Z .TIP:: *t "^UTU* C>S p'psx pstt» *p T.3?*a*r .t-p: sSs 'xt..t '-*: 'svz bzzz xrrn p^ Vyr *xt..t ~2 Su* FizhTtsr py~r v.r. frSp sS T.T.c*i p:***. pyett» sS'; Sr, .TT2 2'p: .T.n sS*. "t: cry tsj: **sit..t -1 ~*:s: sr." \yyr s*?*. S-iS .T-U'2;pr Sl"ns wTS *S "yü" X'n S*CC {r~~ST . . .TS. Aus dieser Mittheilung geht hervor. da>> man die kurzen Uesponse.n ebenfalls zu den Halachot .lehudaYs zählte, und da.vs man in Hais Zeiten noch in Ucberlieferung Halachot kannte, welche ohne jeden Zweifel .lehndaT entstammten. In den geunäiM-hen l»e>j>. Kd. llarkavy 7t sagt der Uesondent (Hai?) rsrx 2" "*P2 P'^yU» '2 r!S*2.n sr." PÜCp '."2 2"P2" "S!: SP?"2 S."2 S;p* "yüS* ST! .TP'.yü" Srtn'i S35"y sj'.CsS*. p;X--E n\\>\ eiitscheidet sieh für den Ausspruch anderer Halachtit. Vgl. Ilumw. hal. Sehr. d. (i. 1. -'7 und 11. .*>. \vu in dt-n Hal. Kezubot die Kiitscheidung «'ine andere als in die>en Ivetan<»t ist. welchen letzten sich Amram in Ue.>p. d. L. d. Ost. u. \V. '.17 zuneigt. S. f. N. '•) Während l'altui, Cheimla (lenusa Mi», von den kurzen Halachot als von einer bekannten Literatur spricht "S1? sSs PT-U? P'zhti *.;pp; sS'. hat sie (oder nur nicht alle?) Natrunai nicht gesehen. da>. I-»**». und sagt etwas zw.'ifelhaft T.cr, s-tr'j'* p'-ysi .s:~ r.zhr.z sSlm ": \r,2 y.P2 css* P'yvjp mzbr, \r.a2 v;zr\ Ss: 2".."! S1?* mJ?ü. S. vor. Not«-. Chananja, Schaar«' Zedek 1. ö. \ > rechtfertigt und erklärt tb>n Ausspruch der IVsukur. Scherira das. I. 7. 27 spricht vtu» einer in den Halachot Cedolot aufgenommenen kurzen llalacha, was schon Halberstamm, Monuts.-chr. V. :>s:,>, bemerkt. Ob darin ein Hinweis auf die Thatsaehc zu sehen ist, dass in Hal. ("!ed. die kurzen «tehudaischen Sätze vorkommen, bleibt dahingestellt. S. Note ± Das.;;. .1. II enfxln-itb't sich Sehcrini für die Halacha .lehml. gegen Saadia. In Uesp. d. Oieoncn eil. Cassel S7, w.> Hal. (ied. den Halachot •lehudais gegenübersteht, spricht sich 'der Lehrer für Hal. Oed. aus, indem er behauptet, es müsse in den Hal. .Ichud. ein Fehler unterlaufen sein. Zu bemerken wäre, da>s die hier im Namen Hal. «'ilnachte Stelle aramäisch und etwas weitläufig gehalten ist. s; Uesp. .1. Ihn Migasch 111 Frzp r'rZZ: P'tp'ICS P*2*?rs C.TJ» CPST.Ti*! C^^SiT P^2*2»P2 .tVp; SH CS ., p!2T2n |P*S2 ni'.u's -pv s'.n P.1T12. 0J Dahin gehören die Hüchot I'esach für den grossen Sabbat. Die Ascharot des \Yo<!i<'«fest<«s waren direkt nur iür das dem (lesetzesstudium ferner >tehcnde Volk besfimiut. In Hal. Pesuk. ed. Coli, liest man in einem (sich an ein früher gesetztes Uesp. Natrunais anreihenden' Satze, den wir Hai zuweis.-u mochten: T22 "-,-t ri2 pb'r.i htp2 p^cy c.Ts* hzv \vz e-2 CT2\s» ps .tp ^re» r.222t .tp %:zb cpu»tc2» rmtsn c.t:dS pr.pt« o%e»p2e htp2 picy? pr;-> pse1 p.*: ^srü-' -sc» S2S .tp-js \~z%.n rrr.rzz* .tsö ^22 pp^cy cr.^2'. C2S2 v.t». fp'.s w *rc in Sy jprp: cv: -*tc hy ,'^2 p^ss :-'-n 'i:. Klia der * Alte, Schwager Hais, verfasste, wi«' vor ihm Saadia, ebenfalls Asharot. S. T«isaf..Nidda .10a. »°; S. Uajiji.iport, Uikure baTttim 10, S.;j;>, und Weiss, D«>r Dor I, S. H>. Wir können hier nur Hauptlüge der Kntwickelung der Haluchot-I/iteratnr anmerken. Wenn die späteren li.-onen Halachot im Sinne .lehudais schrieben, so hat sich Chcfez in Wehishir mehr Achai zum Muster gentjuuuen. Im IL Jahrhundert wurden in

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.