KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1932
- Issue
- Heft 5 (November 1932)
- Date
- 1932-11-01
- Page
- Seite 112 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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112 K. L.-Blätter I "1 Verbandsnariiricfiten I ■ ■ I Die „ Verbandsnachrichten" für die nächste Nummer sind einseitig beschrieben bis spätestens 30. November 1932 an die Schriftleitung einzureichen. Lhuringia, Breslau. Um die geistige Betätigung unserer Bundesbrüder auch nach der Rezeption weiter zu fördern, legten wir im vergangenen Wintersemester auf die Tendenzburschenstunden größeren Wert als bisher. Durchschnittlich fand jede Woche mindestens eine unter der Leitung unseres l. A. H. W. Bernstein statt. Wir gingen dabei von der Besprechung der aktuellen Themen aus. Außerdem wurden auch verschiedene Vorträge allgemein bildender Art gehalten. Da wir zur Verfassungsfeier der Negierung und Behörden, die nur in kleinem Nahmen stattfand, nicht chargieren konnten, taten wir dies außer bei der Feier in der Universität bei der Verfassungsfeier der Eisernen Front, gemeinsam mit der FWV. und dem ÄWV., wo wir dankbar und freudig begrüßt wurden. Obgleich unser Sportbetrieb durch die ungünstige Lage unseres Sportplatzes sehr beeinträchtigt war, trieben wir doch regelmäßig unsere Leichtathletik. Es gelang Bundesbruder Kaiser, das Sportabzeichen zu erwerben. Im ganzen wurden von unseren Bundesbrüdern. ca. 15 Hebungen zum Sportabzeichen mit Erfolg abgelegt. Da unser l. A.H. W. Bernstein bereits zum 6. Mal das ehrenvolle Amt eines F. M. f. T. bekleidete, erwarb er sich das gestickte Fuchsenband. Unser l. AH. Poppelauer verließ uns gegen Ende des Semesters, da er nach Berlin übersiedelte. Ein besonders schmerzlicher Verlust war für die Verbindung der Tod unseres l. A.H. Sanitätsrat Dr. Moritz Friedmann, bei dessen Beisetzung einer unserer Bbr. Bbr. für die Viadrina mitchargierte. Die Wahl der F. E. hatte folgendes Ergebnis: x Walter Lauffer, XX Günther Mandowski, XXX Heinz Röster, Der Ferienbetrieb war besonders auf den Keilbetrieb eingestellt und wir konnten mitunter eine große Zahl Gäste bei uns begrüßen. Auch in den Ferien wurde der Sport nicht vernachlässigt. Trotz aller ernsten Arbeit gönnten wir uns einen Damenexbummel, mit dem wir sehr zufrieden waren. Besonders dankbar empfingen wir ein Paket unseres l. A.H. Bernhard Unger aus Löwen, was an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben darf. Nochmals besten Dank, lieber A.H. Anger! A.H.B. Sprevia. (Stiftungsfest der Verbindung und 60. Geburtstag Georg Arnheims.) Am 27. Oktober 1932 vereinten sich Altherrenfchaft und Aktivitas der Sprevia im Logenhaus Kleiststraße, um in festlichem Kommerse zwei feierliche Gelegenheiten in einem zu begehen. Es galt, den 38. Geburtstag der Sprevia zu feiern und zugleich den 60. Geburtstag ihres Ehrenpräsident Georg Arnheim. Es war ein schöner symbolischer Gedanke, der in dieser gemeinschaftlichen Feier zum Ausdruck kam, der Gedanke: Arnheim, und die Sprevia sind eins, die Sprevia verdankt ihre Existenz Georg Arnheim, und das Charakterbild Georg Arnheims hat sich nicht zuletzt daraus bestimmt, daß er jederzeit ein treuer, kerniger Spreve war. Was Arnheim für die Sprevia und den K. C.- Gedanken gewesen ist, kam in den Reden, die ihm zu Ehren gehalten wurden, gebührend zum Ausdruck. Bbr. Kurt Braun zeichnete das Bild Arnheims als getreuen Ekkehards der Sprevia. Kbr. Erich Stern wies auf die Kämpfernatur Arnheims hin, der jederzeit den Bundeswahlspruch: Furchtlos und treu! wahrgemacht habe. Er rückte auch die K. C.-Verbundenheit Arnheims ins Licht, der als erster den Vorsitz im Provinzialverband Brandenburgischer K. C.er innegehabt hatte, und der, gerade weil er immer ein bodenständiger Arspreve war, für würdig befunden wurde, unserem allverehrten Ludwig Lolländer seinerzeit zum 50. Geburtstag die Bänder der K. C.-Verbindungen zu überreichen. Kbr. Stern gestaltete den Rundblick auf Arnheims Wirken zugleich zu einem Mahnruf an