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KC-Blätter · 1933-02-01 · Heft 2 (Februar 1933) · p. Seite 60

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Journal
KC-Blätter
Volume
1933
Issue
Heft 2 (Februar 1933)
Date
1933-02-01
Page
Seite 60 (sequence 24)
Language
German
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60 K. C.-Blatter Bei der Festt-afel hielt Kbr. Georg Klein die Begrüßungsrede und KLr. Ettinghausen eine lustige Damenrede in Versen. Zm Theatersaal der Loge wurde nach der Tafel mit eigenen Kräften ein „Lustiger Abend" geboten. Den Ansager sprach und gestikulierte der sehr begavte Bavare Korn, der auch Parodien von Theater- und Filmgrötzen brachte, sich als Schnellmaler entpuppte und ein künftiger „Josef Plaut" zu werden verspricht. Als Stepptänzer und Akrobat trat Leo Silber (Bav.) auf und bewies eine ansehnliche körperliche Ertüchtigung. Sturme der Heiterkeit entfesselte das Dioskuren-Paar Klein-Ettinghausen in ihren so verschiedenen Längen wie Pat und Patachon als Mainzer Büttenredner, wobei Ettinghausen den langen Pat und Klein feinem Namen entsprechend den Kleinen mimte. Zwischendurch erfreuten u. a. dieNassoven mit verschiedenen Songs; ein Mimodrama „M", gespielt von K. C.-Töchtern und 2 Nassoven, erfreute ebenfalls. — Nach dem Kabarett wurde noch stundenlang von alt und jung das Tanzbein geschwungen. Eine ausgezeichnete Bar sorgte hierbei für die „geistigen" Genüsse der Teilnehmer. Für die Vorbereitung und Durchführung des Festes ist vor allem dem rührigen Vorstand Klein und Ettinghausen, sowie ihren beiden Damen und Frau Steff Rothschild zu danken, die wochenlang für das Fest gearbeitet und für alles vorgesorgt hatten. Die ausgezeichnete Ausschmückung der Säle hatte Kbr. Willi Lahn übernommen. Technische Gruppe im Prov.-Verb. Brandenburgischer K. C. er In der technischen Gruppe sprach Kbr. Reg.-Vaumstr. Dr. Ing. Richard Oppenheim als ausübender Architekt über die Probleme der Teilung von Wohnungen und Villen. Voraussetzung — führte er aus — mutz die Schaffung eines in jeder Hinsicht einwandfreien Grundrisses sein. Wo entsprechende Lösungen nicht möglich sind oder wo die Geldmittel für solche meist radikale Eingriffe nicht ausreichen, müsse der gewissenhafte Architekt vom Umbau abraten. Auch die Wahl des für die Baugegend richtigen Wohnungstyps sei von Wichtigkeit. Die staatlichen Zuschüsse, erwünscht als Hilfe für die Finanzierung, bergen durch die an sie geknüpften technischen Vorschriften Gefahren für die wirtschaftliche Ausnutzung in sich, sie erschweren Lösungen, die im Ausland längst selbstverständlich sind. Es erscheine daher in vielen Fällen richtig, zugunsten einer praktischen Lösung auf die staatliche Beihilfe zu.verzichten, selbst wenn dadurch die Baufinanzierung erschwert ist. An den Vortrag schloß sich eine lebhafte Aussprache an, in der die Frage der durch Normung möglichen Ersparnisse uno andere noch im Bauwesen fehlende technische Lösungen eine große Rolle spielten. K. Verzeichnis der im Jahre 1932 erschienenen K.C.-Blätter Im Jahre 1932 hatte noch die Teilung zwischen „Nachrichtenheften" und „Aufsatzheften" der K.C.-Blätter bestanden, die jedoch durch Plenarbeschluß des GA. im Mai aufgehoben wurde. An „Aufsatzheften" ist demnach im Jahre 1932 lediglich erschienen Aufsatzheft Nr. 1 März. Ferner erschienen Nachrichtenheft Nr. 1 Januar. Nachrichtenheft Nr. 2 April/Mai. Nach der nunmehr vollzogenen Zusammenlegung von „Nachrichten-" und „Aufsatzheften" wurden die K.C.-Blätter nur - mehr mit der Bezeichnung „Heft" versehen. Es erschienen weiterhin im Jahre 1932 Heft 3 Juni/Juli. Heft 4 August/September. Heft 5 November. Ich bin bei dein Amts- und Landgericht in Hagen als Rechtsanwalt zugelassen. Mein Büro befindet sich HAGEN, HINDENBURGSTR. 251 Ecke Bahnhofstraße meSf^Prlvat-BÄ Fritz Leeser (Neo-Frib.) Hagen Rechtsanwalt - Fernsprecher 27331 Postscheckkonto: Dortmund 31024 Beranl wörtlicher Redakteur: R.-A. Rudolf H. Heimansohn, Berlin. — Verlag: Philo-Derlag. Berlin W l5, Emser Strahe 42. — Druck: D. Feilchenfeld, Berlin SW 68.

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