KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1931
- Issue
- Heft 6 (Juni 1931)
- Date
- 1931-06-01
- Page
- Seite 107 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Nachr.-Hest K. C.-Blätter 107 licher Entschluß wird sich auf jeden Fall als lohnend erweisen. — lieber unsere Keilbemühungen und laufenden Veranstaltungen werden wir im nächsten Heft eingehend berichten. A.A.B. Hassia. Der A. H. B. Hassia konnte Anfang dieses Semesters die sehr erfreuliche Tatsache verbuchen, daß sich der Stammtisch Hassia in Marburg als Rechtsnachfolger der suspendierten Verbindung konstituiert hat mit dem ausgesprochenen Ziel, ihn sobald als möglich in die Verbindung Hassia wieder überzuführen und diese neu erstehen zu lassen. Die Anfänge des dortigen Betriebes sind sehr ermutigend. Der Stammtisch Hasia selbst wird an anderer Stelle dieses Blattes genauere Mitteilungen machen. Die Bbr. Bbr. des A. H. B. treffen sich in Berlin offiziell an jedem zweiten Montag im K. C.-tzeim oder bei einem Bbr. Die Adresse ist dann jedesmal im K. C.-Heim angeschlagen. Zwischen den Bbr. Bbr. herrscht außerdem ein erfreulicher gesellschaftlicher Zusammenhalt. ProvinzialverbandBrandenburgischer K. C.er. (Ausflug nach Freienwalde.) Man soll in gebildeter Gesellschaft zwar nicht vom Wetter reden. Jedoch rst es unmöglich, vom Maiausflug der Brandenburger K. C.er zu sprechen, ohne eine Dankesbezeugung vor dem Wettergott, der diese Veranstaltung mit besonders strahlender Gunst segnete. (Lin kurzer Regenschauer am Nachmittag sei gern verziehen und vergessen.) Der zweite» nicht minder innige Dank gilt unserem irdischen guten Genius, dessen rastloser Eifer und bewährtes Regietalent das glänzende Gelingen des Ausfluges bewirkte: Erwin R o s en o w. Von ihm stammt Idee und Organisation dieses Lxbummels, dessen Eigenart darin bestand, daß er im gewissen Sinne ein Lag der Autofahrer war. Drei Gruppen unterschied man. Die ein eigenes Auto besaßen (bzw. aä hoc gemietet hatten!), starteten damit stolz nach Freienwalde. Die keins besaßen, waren stolz, weil liebe Kartellbrüder sie im ihrigen beförderten. Für die ganz Stolzen aber, die sich von niemandem mitnehmen lassen wollten, existierte noch eine Deutsche Reichsbahn. Es gab noch eine vierte Gruppe, die unentwegten Zuhausebleiber, die aber hierauf gefälligst nicht stolz zu sein brauchen. Ihre Bedeutung schien im Schwinden, denn wenn an einem so wunderbaren Sonntagmorgen, der rn der Großstadt mit lausend Ausflugszielen aufwartet, die K. C.er neost ihren Damen zu insgesamt 110 Personen aufmarschieren, so ist das einigermaßen schon befriedigend. Es kam denn auch, wie es kommen mußte und sollte» in zwangloser Form fanden sich Gruppen derer zusammen, die sich bislang noch weniger kannten, und trugen dazu bei, die allgemeine Verbundenheit der Berliner K. C.er zu stärken. Die ganz Stolzen hatten hierzu noch erweiterte Möglichkeiten, weil sie — nach weise vorbedachter Anregung unseres Rosenow — bereits eine Bahnstation vor Freienwalde zu gemeinsamer Fußwanderung sich sammelten. Sie haben die auf eine Stunde berechnete Tour denn auch in der vierfachen Zeit zurückgelegt. Daraus ist aber kein Schaden entstanden, denn sie trafen gerade richtig zum Mittagessen im Freienwalder Kurhaus ein. Dort saß und aß man gut, erfreute sich an der fast unvermuteten Schönheit des märkischen Moorbades, kam sich verreist vor, entdeckte, daß Autofahrer ihre Beine auch zum Laufen benutzen können (als köstliches Wanderziel winkte der Baa-See) und stellte, als man interessiert die Zahl der K. C.-Wagen summierte, fest, daß es 24 Autos waren und 1 Hanomag. Eine Wiederholung des Unternehmens ist für den Nachsommer in Aussicht gestellt. Hoffentlich hält die hohe Festleitung ihr Wort! R. H. Landesverband Mitteldeu1fcherK.C.er. Der diesjährige Konvent des Landesverbandes fand am 30. Mai 1931 in Dessau in den Räumen der Anhalt- Loge statt. Leider war der Konvent, zu dem wir zu unserer Freude Kartellbruder Richard Auerbach, Berlin, als Vertreter des G. A. begrüßen konnten, sehr schlecht besucht. Nach einem kurzen Geschäftsbericht des Vorsitzenden erstattete Kartellbrüder Kaßernen kurzen Bericht über den Kassenbestand, worauf der bisherige Vorstand wieder gewählt wurde. Er wurde weiter er- S durch Zuwahl des Kartellrs Otto Schlesinger, Wilischthal, als Beisitzer. Der Vorstand des