Mannheim
Compact Memory

KC-Blätter · 1933-01-01 · Heft 1 (Januar 1933) · p. Seite 30

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1933
Issue
Heft 1 (Januar 1933)
Date
1933-01-01
Page
Seite 30 (sequence 33)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2268830-2268986-2268987--4416-2273183
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

30 K. L.-Blätter bronncr, und überwiesen einer l.K.V. Sprevia unfern a. F. Levi. Auf dem Antriltskonvent meldeten sich i. a. B. i. a. B. Kaufmann und Freudenthal aktiv. Die definitiven Churgenwahlen hatten folgendes Ergebnis: X Willi Kaufmann, XX Rudolf Mainzer, XXX Walter Katz, F.M.f.C. i. a. B. Karl Weinstein, F.M.f.T. A. H.Berg»-- mann, F.W. XX, Sp.W. XXX, S.W. Hans Müller, K.W. XX, H.S.P.V. XXX. Im Laufe des Semesters inaktivierten wir unseren a. B. Otto Hanau und philistrierten unsere i.a.B. i.a.B. Kurt Dörnberg und Fritz Cohn, denen wir gleichzeitig zum bestandenen Referendarexamen gratulieren. Wir gewährten unserm a. F. Dokter den Austritt und gaben a. F. Dornberger als unbrauchbar ab. Herr stuä. phys. techn. Rudolf Strauß aus Augsburg meldete sich aktiv. Gleich zu Beginn des Semesters nahmen wir mit unfern Chargen in Wichs an der Langemarckfeier der Universität, an einer Gefallenengedenkstunde am Volkstrauertag in der Synagoge und an der Rektoratsübergabe teil. Der intensive Sportbetrieb des Sommersemesters wird auch weiter aufrechterhalten. Da uns im Winter kein Platz für leichtathletische Hebungen zur Verfügung steht, haben wir statt dessen einen Boxkurs mit 2 Wochen-, stunden beim Universitätsboxlehrer eingelegt und halten 1 gemeinsame Schwimmstunde ab. Ferner hat der Convent es den Bbr. Bbr. zur Pflicht gemacht, an einer Uebungsgruppe des Instituts für Leibesübungen teilzunehmen. Außerdem Pflegen die Bbr. Bbr. in ihrer Freizeit Sportarten wie Retten, Eisläufen, Kleinkaliberschießen u. a. Korporativ beteiligten wir uns an der Handballrunde der Universität. Daneben wird auch der Fechtbetrieb mit 3 Wochenstunden (1 Stunde Säbel, 2 Stunden Schläger) voll aufrechterhalten. — Die Wissenschaftlichen Abende brachten in regelmäßiger Folge Vorträge der Bbr. Außerdem folgten wir Einladungen des C. V. und des Deutschjüdischen Arbeitskreises zu interessanten Vorträgen und Diskussionen über aktuelle politische und jüdische Fragen. Unsere Antrittskneipe am 26. Rov. zeigte aufs neue die enge Verbundenheit der Licaria mit der Münchener Altherren- und Philisterschaft. — Das gesellige Leben des Wintersemesters haben wir auf eine neue Grundlage gestellt und statt der schon traditionell gewordenen Tanzstunde eine zwanglose Folge von Tanztees und Bunten Abenden angekündigt. Die erste dieser Veranstaltungen fand bereits im Hotel Königshof statt und fand allgemeinen Anklang. Wir schlossen das Halbsemester am Samstag, den 17. Dez. mit dem Schlußkonvent. Die meisten Bbr. Bbr. werden die Weihnachtsferien benutzen, um an Skikursen des Akademischen Sportvereins oder des Instituts für Leibesübungen teilzunehmen. Stammtisch im K. C. Aassia. Wir eröffneten das Semester am 7. 11. 32. Unsere Aktivitas besteht aus 5 Aktiven — 3 Burschen u. 2 Füchsen —. Eine l. K. V. Aeo-Friburgia beurlaubte ihren a. B. Katz zu uns. Die Chargenwahlen hatten folgendes Ergebnis: X Siegbert Katz, XX Sigi Grünewald, XXX Julius Mayer. A.H. Marx übernahm die Fuchsmajorate u. meldete sich aktiv. Die Keilaussichten an der hiesigen und der benachbarten größeren Universität sind als relativ gut zu bezeichnen. Im Rahmen unserer Keilarbeit veranstalteten wir am 9. 12. 32 in Gießen unsere S. A.- Kneipe mit der gleichzeitigen Zweckbestimmung als Keilkneipe. Wir hoffen auch in diesem Semester den Hauptzweck unseres Stammtisches erfüllen zu können, die in Marburg und Gießen studierenden Kartell- und Bundesbrüder verbindungsmäßig zu erfassen, sie im Rahmen des Möglichen K. C.-Arbeit leisten zu lassen und vor allem aber dem K. C. neue Kräfte zuzuführen. A.H.B. Mbingia. Am 10./11. Dezember d. I. begingen wir in Berlin unser Stiftungsfest. Wenn auch nicht so viele Bundesbrüder von auswärts gekommen waren wie sonst, so verlief es doch in ttaditioneller Gemütlichkeit. Das Herrenessen am Sonnabend abend war wie immer einfach und gediegen. Die Mitgliederversammlung beschloß, der K. C.-Hilfskasse 50.— RM. zu überweisen und ferner den bereits früher einmal beschlossenen Albingen-Hilfsfonds zu erneuern. In diesen Fonds fließt zunächst eine einmalige Zuwendung aus der A. H. V.-Kasse in Hohe von

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.