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KC-Blätter · 1919-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1919) · p. Seite 5

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Journal
KC-Blätter
Volume
1919
Issue
Heft 7-8 (Juli 1919)
Date
1919-07-01
Page
Seite 5 (sequence 44)
Language
German
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Albingia. Das Gesuch der im K. C. renoncierenden Verbindung Albingia um Aufnahme in den VH.C. (Verband Hallescher Corporationen) ist ohne Nennung von Gründen abgelehnt worden. Rhenopalalia. Am 20. Juni stiegen zwei Schlägerkontrahagen gegen Salier, die das Ergebnis hatten, daß wir einmal abstachen und einmal auspaukten. Unseren ersten Pauktag hatten wir am 21. Juli mitderA.W. V. „Veda", der mit neun Partien besetzt war. Vier davon hatte in freundlicher Weise eine l. K.V. Mheno-Bavaria" übernommen. Das Ergebnis war: eine Partie stachen wir ab, zwei Partien mußten wir abführen, die übrigen sechs wurden ausgepaukt. („Rheno-Bavaria" eine Partie abgestochen, die übrigen ausgepaukt.) Hansea. Wie bei den geradezu unglaublichen hiesigen antisemitischen Zuständen nicht verwunderlich war, erklärte der Rostocker Waffenring, dem sämtliche hiesigen Korporationen angehören, uns in einem Schreiben „er sei nicht gewillt, mit einer Verbindung .Hansel in studentischen Verkehr zu treten." Obgleich unter den angeführten Umständen Satisfaktion schwer zu erlangen war, hat unser energisches Auftreten doch zu Erfolgen geführt. So fochten wir einmal Säbel ss 15 Minmen als Beleger. Die Gegenseite erklärte nach siebeneinhalb Minuten Abfuhr- Es bedeutete für uns diese glänzend . verlaufene Partie einen guten Erfolg, zumal sie vor dem gesamten hiesigen Waffenring ausgetragen wurde. Der Fuchs Heinz Salomon aus Ribnitz ist i. x. dimittiert worden. Rheno-Guestphalia. An der neuen Universität Cöln ist die Vereinigung Rheno-Guestphalia gegründet worden, welche K. C.-Tendenz angenommen hat. Es ist dringend notwendig, daß diese Vereinigung zur K. C- Verbindung ausgebaut wird, da für die nahe Zukunft die Universität Köln einen großen Aufschwung -nehmen wird. Vorläufig gibt es, eine sozial-wissenschaftliche Fakultät und eine medizinisch-klinische Fakultät. Vielleicht wird auch bereits zum Winter die juristische Fakultät aufgemacht. Einige tüchtige Kartellbrüder, möglichst Mediziner unmittelbar nach dem Physikum würden hier im K. C.-Jntereffe ausgezeichnet wirken können, und so seien sie dringend gebeten, im kommenden Semester hier zu studieren. Die Verpflegung ist gut, für Reisepäffe wird, sofern die Verkehrsbeschränkungen noch bestehen, gesorgt. Alle Karteübrüder, die im kommenden Semester nach Köln gehen wollen, werden gebeten, sich umgehend mit vr. Alfred Alsberg, Köln, Hohenstaufenring 43, in Verbindung zu setzen. Saxonia, Verbindung rnit K. C.-Tendenz. Die Unterfertigte gestattet sich, hiermit anzuzeigen, daß am 5. Mai d. I. an der Hamburgischen Universität ihre Gründung erfolgt ist. Die bei-der Gründung der hiesigen Universität vorherrschend gewesenen Schwierigkeiten haben auch die Gründung unserer Verbindung sehr erschwert und mußten nachteilig auf sie wirken. Der Beschluß, in Hamburg eine Universität zu errichten, ist erst wenige Tage vor Beginn des Semesters durch die maßgebenden Behörden erfolgt, und es war uns daher nicht möglich, rechtzeitig unter den K- C.ern dahin zu werben, daß aktive Burschen für das laufende Semester sich für die hiesige Universität entschloffen. Trotz dieser überaus großen Schwierigkeiten ist es uns, unv zwar mit Hilfe der dem K. C. angehörenden A. H. A. H., gelungendie Verbindung zu gründen und den Betrieb der Verbindung soweit zu förderndaß die Verbindung als für die Zukunft gesichert wohl angesehen werden kann. Mit welchen Schwierigkeiten die neu gegründete Verbindung zu-kämpfen hat, dürfte daraus hervorgehen, daß unter den Gründern der Jüngste bereits sich im 15. Semester befand. Unter diesen Umständen wird für eine gedeihliche Entwickelung der Verbindung unbedingt erforderlich sein, daß im nächsten Semester junge tüchtige Burschen nach hier, kommen, um die Verbindung zu weiterer Blüte zu bringen. Die K. (S;cr, welche jetzt der Verbindung angehören, werden im nächsten Semester zum größten Teil durch ihre Examen davon abgehalten werden, sich aktiv zu betätigen. Bemerkt wird, daß gerade hier in Hamburg die Aussichten für eine K. C.-Verbindung hervorragende sind. Keilmaterial ist zur Genüge vorhanden und das Keilen wird, systematisch betrieben, sicherlich die besten Früchte tragen. Hinzu kommt, daß die hiesige Philisterschaft durchweg der K. C.-Tendenz sympathisch gegenüber steht 1 Ueber die Vorzüge und Annehmlichkeiten der hiestgeU Universität und der-Stadt Hamburg, sich in Lobsprüchen zu ergehen, dürfte nicht erforderlich sein. Unterzeichnete ist fest überzeugt, daß jeder Student, der die hiesige Universität besuchen wird, in jeder Beziehung Hierselbst das finden kann, was er zu suchen hofft. Mit Rücksicht auf die gedeihliche Weiterentwickelung der Verbindung bitten wir daher, daß alle K. C.-Verbindungen unter ihren Mitgliedern dahin wirken, daß möglichst zahlreiche junge aktive Burschen sich entschließen, für das nächste Semester die hiesige Universität aufzusuchen und sich bei der Saxonia aktiv zu melden. Wir bitten , gleichzeitig, wenn irgend möglich, dem Unterzeichneten Mitteilung darüber zukommen zu lassen, wieviele Mit-, glieder dieser Bitte entsprechen wollen und es wird gleichzeitig um Namhaftmachung der betreffenden K. B.K. B. gebeten. Wegen weiterer Auskunft wird gebeten, sich an den Unterzeichneten zu wenden. I. A. cand. med. Max Simon (Sic. Sax.), Hamburg 39, Sierich^traße 93. Stammtisch mit K. C. - Tendenz Lipfia-Dresden. Unser Stammtisch wird den Zuschriften nach vielfach ^überschätzt. Er wurde ursprünglich als eine Zusammenkunft und Vereinigung Dresdener K. C.er gegründet, die sich zu einem sächsischen Landesverband auswachsen sollte. Um aber auch Studenten der hiesigen technischen und tierärztlichen Hochschule den Beitritt zu ermöglichen und ihnen die Semester hier anrechnen lassen zu können, wurde die Form des Stammtisches gewählt. Ein korporativer Betrieb ist aber vorläufig nicht möglich, weil kein aktiver K. C er da ist und die vier Dresdener K. C.er alte Herren im Alter von 21—46 Semestern sind. Der glückliche Anlauf im Zwischensemester, der uns eine ganz nette Korona brachte, ging leider wieder verloren, da der Renommierfuchs, der im Sommersemester die Organisation übernehmen sollte, wider Erwarten nicht wiederkommen konnte. Wenn sich im nächsten Semester bloß ein einziger K. C.-Bursch hier in Dresden einfände, um die Keilarbeit an der Hochschule zu übernehmen, so würden wir 'sicher eine ganze Reihe Füchse und damit einen dauernden Erfolg haben. An geselligem Verkehr und tatkräftiger Unterstützung sollte es gewiß nicht fehlen und eine Empfehlung Dresdens ist wohl gar nicht erst nötig. Es läge ja dringend im K C-Interesse, an der großen technischen und tierärztlichen Hochschule hier alles brauchbare Material hauptsächlich für unsere schwachen Verbindungen an den technischen Hochschulen zu sammeln. Zu jeder Auskunft sind gern bereit: Artur Lewkowitz (Sax.-Bav.), Dresden, Sachsenplatz 1 und

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