KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1912-1913
- Issue
- Heft 5 (1.2.1913)
- Date
- 1913-02-01
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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Verband Gberschlefischer K. L.er. Am 1. Jan. hat uns Dr. Goldschmidt sBiadrinae), unser 1. Vorsitzender verlassen, um einein ehrenvollen Ruf der Großloge für Deutschland als deren Großsekretär nach Berlin zu folgen. Am 14. De- Dezember 1912 gaben wir Dr. Goldschmidt einen Abschieds- und Ehrenabend. Mit Bedauern haben wir ihn von hier scheiden sehen, ihn, den wir als Menschen und K. C er gleich hoch schätzten. Es wäre unangebracht, wenn ich hier seine Verdienste und seine persönlichen Eigenschaften feiern wollte. Jedenfalls war er uils allen ein treuer und lieber Freund, Kamerad und Kartellbrnder. Und wenn wir sein Scheiden auch sehr beklagen, so freuen wir uns doch, daß er an einen Ort und in eine Stellung gelangt ist, wo er für uns vielleicht besser wird wirken können und wo sich seinen glänzenden Gaben ein ersprießlicheres Feld erschließt als hier. Wir geben ihm die besten Wünsche und seine eigenen Worte mit aus den Weg: „Mit einem Hellen Sonnenschein — So ziehe in das Land hinein Und finde alle Wege grün." Bei der Neuwahl wurde an seine Stelle Dr. Ehrenfried, Kattvwitz, zum 1. Vorsitzenden des Verbandes gewühlt. Dr. W. Stuttgart. Unsere Stuttgarter K C.-Zusammenkünfte finden jeden Mittwoch abend von ' 9 h. s. t. ab, und zwar Winters und Sommers, ' bei schlechtem Wetter im Hotel Royal, Gartensaal, an schönen Svlnmernbenden auf einer der Höhen in der Umgebung Stuttgarts statt. Wir freuen uns stets, wenn wir dabei auswärtige St. C.er begrüßen können. Schon einigemal erörterten lvir den Gedanken, einen Landesverband wllrttembergischer K.-Cer zu gründen. Zn einen» bejahenden Beschluß kamen wir aber biö jetzt noch nie, da »vir ein Bedürfnis für eine derartige Gründling nicht anerkennen konnten und uns »venig davon versprechen. Immerhin hat sich in der letzten Zeit ein Ausschuß gebildet, bestehend ans Dr. med. Max Eramer, Augenarzt, Dr. iur. et. rer. pol. Henry Lepman, Rechtsamvalt, Karl Elsas. Referendarer will insbesondere die Keilarbeit in der Stadt Stllttgart u»ld im Lande in die Hand nehnlen und für die Vorbereitung rmd Vorbesprechung laufender Geschäfte sowie etwaiger besonderer Veranstaltungen »md Angelegenheiten be^rgt seinetwaige Zuschriften'in Verbandsangelegenheiten »vollen an eines der Mitglieder dieses Ausschusses gerichtet werden. Endlich ist noch zu erivähne»», daß im Dezember deS vergangenen Jahres unferin Verbandsbruder 9iechtsanrvalt Dr. Henry Lepman in hiesiger Gemeinde übertragen wurde. Natnvgemäß soll und will er m erster Linie die Re» ferate über Angelegenheiten, zu deren Bearbeitung juristische Schulung erforderlich oder dienlich ist, übernehmendies war ein Hairptgrund, warm» er als Kandidat in Vorschlag gebracht wurde und »varum er seinerseits die Wahl annahm. Wir alle freuten uns sehr über die ihm zuteil gewordene Ehrung. * * * Stellennachweis. ,Mus politischen Gründen wird für tuv* hessisches Amtsgerichtsstädtchen tüchtiger politischfortschrittlicher, nichtjüdischer Anwalt gesucht. Kartell b rüder, die geeignete Persönlichkeiten kennen, wollen solche umgehend Dr. Mainzer in Frankfurt a. M. bezeichnen." In einer Stadt Westpreußens mit 6000 Einrvohnern und »vohlhabender Umgegend bietet sich eine sehr günstige Gelegenheit zur Niederlassung für ei»»en praktischen Arzt. Auskunft erteilt die Redaktion. Durch den Tod des einzigen jüdischen Arzteist in einer schlesischen Stadt von über 14000 Einrvohnern günstige Gelegenheit zur Rieder^ lassllng eines praktischen Arztes. Auskunft. erteilt die Redaktion. * * * 1. Ortsgruppe Elsen am Bierabend vom 2. Ianuar 1013. Unter knapper Umgehung des Erpreffungöparagraphen „erichlug" Ludwig 21la»ier a»n K.C.» Abend Rechtsanwalt Coh»», Hossmann »»nd Halle u»n. Erich Marx mit dein Versprechen nicht »nehr so viel zu reden u»»d zu schreibe»» Ludwig Ma»»cr »»»»» »veiler verschweigen zu können, daß der Liebling Vieler, Bernhard Baruch, »rach Essen koinint.. Einige K. C.er aus diese»»» Anlaß . . Alfred Gottschalk, weil er »veder seine Niederlassung, Verlobung noch Hochzeit in den K.C.-Bliittern anzeigte,freirvillkg Mk. 3.— und unfreiwillig Mk. 2.— Offizielle Sa»nn»l»n»g von 12 K.C.ern 3. Anläßlich des InnggesellenabschiedeS von „Pichel", gestiftet von Stra»»ß, L»»tz und Fra»», Udeivald »md Frau, Karl He»),nanr»,Pichel, Lenneberg, HanS Goldstein, Rothschild, Griesbach .... 3. Kleemann ,Lie.j gratuliert: Karlchen, Rosenoru, Udewaid zur Niederlassung, zkanlllheinler zur Verlobung, Goldstücker, Ralenorv. Udemold Ebeiock . . se. ML ML L— 050 a— OAO 5.— 4.69 1020 Rosenorv, Udewald znni Ehejoch 7.00 &- i: