KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1911-1912
- Issue
- Heft 12 (1.9.1912)
- Date
- 1912-09-01
- Page
- Seite 3 (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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Bavaria. Wenn wir au Beginn des nun verflossenen Sommersemesters angesichts einer Aktivitas von mehr beim 80 Bnndesbrüdern mit den besten Aussichten das Semester eröffneten, so schlich sich doch manchmal in die Herzen der alteren Semester die leise Befürchtung ein. ob nicht gerade bei der großen Zahl von Aktiven dem engen, echten Freundschaftsbund Abbruch geschähe. Doch wenn wir mm am Schlüsse des 'Seinesters zurück!)licken ans das, was es uns gebracht hat. so können nur feststellen, das; die kurze Spanne Zeit eines Sommersemesters genügt hat. die jungen Füre unter sich und wiederum mit den -älteren Semestern durch die Bande dauernder Freundschaft zu vereinen. Am Schills; des Semesters war der Bestand der Verbindung 2 ortsauwesende Inaktive, 10 inak tive Burschen, 18 Füre. Troß des stramm durchgeführten Fechtbodenbetriebes blieben die Nrsul täte unseres Schlägerfechtens leider hinter unseren Erwartungen zurück. Bei der pp. Suite mit den Wirceburgen stachen wir nutet* K) Partieen 2 mal ab, lvurden 1 mal abgestochen uub pauktell die übrigen Partieen ans. Außerdem fochten wir noch 17 mal Schläger, wobei wir 1 mal abstachen. 0 mal nbgestochen lvurden, 2 mal suspendierten uub die übrigen Partieen anspaukten. Säbel fochten wir 2 mal auf Waffen einer l. K. B. Thuringia, wobei wir l mal abstachen llnd 1 nial aüspankten. 11 nsere Ste llung in de r H e i d e l b e r g e r Studentenschaft ist nach wie vor die gleich gute. Bezeichnend dafür ist mich wohl der Umstand, daß wir in diesem Semester kein einziges Mal gezwungen waren, gegen einen hiesigen Korporationsstudenteu Säbel zu fechten. Daß die Verbindung auch künftighin diesen guten Bus genießt, ist die Aufgabe uufevev jüngeren Semester. Dem guten Berbältnis zur hiejigelt PH ili st erschuft hat auch die .U'onftitnierung des V. I. St. in Heidelberg nichts anhaben können: es ist iinnrer das beutbar beste. Es wurde nlls voll sehr einflußreichen Persönlichkeiten versichert, daß sie das größte Interesse ml der gedeihlichen Fortentwicklung nuferer Korporatioll hätten und daß sie überall unsere Sache förderten. Nachdem unser A. H. V. die alten Schulden der Verbindung übernommen hat, wofür wir ihm nochlllals unfern herzlichsten Dallk aussprechell. sind nufere Kstlsselwerhültnisse derartig, daß wir bei einiger Disposition aus den Einnahmell es mühte denn sein. 9c H t CH HUcS' C v'UH'f! CV fl Hl woh! ni-zr auf die Unter en bestreitell können wieder mal ein an -bf# A Htcv. Kossenboricht des -ScluefterH zeigt Einnahmen... . . . 8093.36 M Ausgaben ..... . 2817.20 „ Kassel!bestand am 1. 8. . 276.16 „ Die Schulden in der Höhe von 627.26 M. 'ind durch die Außenstände in der Höhe von 740.75 M. gedeckt und werden in den Ferien getilgt. Anschließend möchten wir unsere l. A. H. dl. H. und i. a. B. i. a. B. bitten, ihre eventuell lloch bestehendenPrivat schulden, nalnent lich bei Diel; zll begleichen, was sicherlich dem Korporationsinteresse sehr zu statten käme. Westheimer uub Ma.r Schönholz wurden am 24. Juli inaktiviert. C. K. Emil Krvnheim wurde rezipiert. Der Für Friß Herrnstadt schied in (Genehmigung seines Anstriu sgesuches ans der Verbindung. Das Seillester schloß im Anschluß an das wohlgelungene 22. Stiftungsfest mit dem üblichen Frühschoppen iin „Weißen B»ck" am 29. Juli. Das Winterseillester beginnt am 15. Oktober!! h. m. c. t. mit einem Frühschoppen ebendaselbst. Wir hoffen, daß unsere auswärtigen Bundes' brüder sich an dem ain 17. Oktober in Darmstadt stattfindenden K. E.-Tag recht zahlreich beteiligen. Wir bitten ferner alle K. E.er, eifrig für uns vorznkeilell, damit wir auch im Wintersemester eine stattliche Korona fiub; denn viele unserer Aktiven verlassen Heidelberg. Die Ferienkommission seßt sich zusammen aus: Hahn X F. W.. K. W., S. W. Ettinghausen XX Vtalvraßki XXX In allen Berbindungsangelegenheiten wolle man sich an Ernst Hahn, Frankfurt a. Main. Bürgerstr. 98 wenden. E. H. Badenia-Karlsruhe. In den Verhältnissen des Stammtisches traten in; uoi^augtMieu3an»nn i jomojU'i' keine lvefenitiären A'».ier,lNgell ein. Wir waren regelmäßig auf dem Paukboden und nahmell einmal wöchentlich am Turnen des hiesigen Turnklnbs teil. Zu den Antrittskneipen der St. V. K. B. in Heidelberg und Freiburg, llnd zur Gründungsklleipe einer lb. „Saxo-Ba varia" in Leipzig wurden Vertreter entsandt. Rezipiert wurde: 6). Ätosenbaum. Aus dem Stammtisch schied ans: Hans Pintus. Dllrch das freundschaftliche Entgegenkommen einer lb. K. V. „Ghibellinia". die uns anläßlich ihres Pauktages in Freiburg zwei Fuxenpartieen überließ, war es uns ermöglicht, endlich wieder einnial zu fechten. Wir stachen einmal unberührt ab. einlual wurde auSgepankst. Wir wollen es nstttst unterlaßen, umfi nu .Piw*^ fhtu .Fk' Hi -Oh- •. " Da ich, intw*