KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1911-1912
- Issue
- Heft 12 (1.9.1912)
- Date
- 1912-09-01
- Page
- Seite 239 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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will jk »jvÄfcH mil» das feinem elnenfiett Wesen ent' |)»ml)eiibe ul<9 uiUH’iuiluulid)i’<J Vefililiiiu fefllmlleu. Wer sich nicht mm vornherein zahlrei«hen Weiftcoftvomu 11 ucit verschlieft, sondern sie alle durch sich hindnrchgehen lästt, um das seiner Antage «Hemäste .zu seinem (yifli’ii ,m machen, der ist uns dem sichersten Wege, eine kulturell gestaltete Persönlicliteit,\n »oerden. hierin sie fl die Z.eitschrift ihr vornehmstes Ziel: 0?o liegt ihr lau, drslimmte Meinungen und Anschauungen in ndsnlnlistischer Weise .gl vertreten: ader sie will diese Meinungen und Anschauungen zn Wart kämmen lassen, damit jeder Leser sie kennen lerne und ndwäge, für welche er persönlich sich \\\ entscheiden hat. Durch ihren so bestimmten Grnndcharakter lvird die neue Zeitschrift ein persönliches Besitztum für jeden. In allererster Linie wendet die Zeitschrift sich an alle d e n t s ch e n A k a d e m i k e r. Zu der äustereu Zerrissenheit deS akademischen Lebens must eine innere 1*inheit daö starke Gegengewicht bilden. Sv wendet sie sich nur an den Menschen im Studierenden. Sie ivill, das; er innerlid) inird nnd tväd)st » einer Einheit, u eine v P e rsönli cl, feit, die alles das, w a s sie spät e r n n W orten b e s i h t. sich selb st e r w a r b. Dies ist eine entscheidende Forderung, welche die mvderne Zeit an jeden Ätenschen, also auch an jeden Studenten, stellt, wie immer auch seine Stellung zu den fragen der Welt und Lebensanschauung sein mag, ob er einer Korporation angehört oder nicht. Das „akademische Handroerlcrtnm" verschwindet, und ein innerlich gestaltetes „neues Leben" erblüht. Indem die neue Zeitschrift der einzelnen Persönlichkeit Werte und Wege zeigt. dient sie der beut s ch e u Z u ku u ft und der d e n t s che n M it l tu r. Und das ist ihr weiteres und höheres Ziel. An sä he zu dem von ihr Gewollten sind längst gemacht. In zahlreichen Zeitschriften finden sich neben anderen benierkenswerte Anfsühe, die auf den Studierenden und sein persönliches Werden Bezug nehmen. Dieses .zur Hauptsache .',u machen, ist die Aufgabe, die die Zeitschrift sich stellt. So wird sie ein ,',entrales Lrgan für alle akademischen -Ureise - und des weiteren ein bedeutsamer Faktor in den tnltnrellen Kräften der deutschen Nation. Ihrer Aufgabe entsprechend, allen, in erster Linie den Stndierende» sämtlicher Universitäten und Hochschulen, Werte uub 'An'ge;,u .'»eigen, bringt die neue Zeitschrift (vfiunüber alle Gebiete, zu denen der Werdende Stellung nehmen must, also: Welt- und Lebensanschanung, Ethik, Aestethik, Pädagogik, Politik, Sozialpolitik lIranenfrage). Technik. Literatur, Runst, -Hhgiene, Rechtslehre nfw. Des weiteren sollen bedeutsame -Uünstlerische Beiträge erscheinen, tvie: Novellen (Romane), Ntärcheil, (Gedichte und ähliliches. Die Redaktion wird ihr Augenmerk darauf richten, nur lvirklich (Hutes und künstlerisch vollendetes .',u bieten. In der Buchkritik werden in der-Hauptsache solche Werke zur Besprechung kommen, die nach Inhalt und Form für die entivilkelten Absichten der Zeltschrift von Bedeutung sind. In einer Zeit sch eisten schau wird es sich darum handeln, wichtige Artikel ans anderen Zeitschriften kurz hervvrzuhebeu. Durch scharfe Beleuchtung des Wesentlichen erhalte«» die Leser einen Neberblirk über die geistigen Bewegunge«» der Gegenwart und werden in den Stand gesetzt, )ii1) demgemäß das für sie Wichtigste anszmoählen. Die Rubrik -H o di sch ii I u a ch r i«t)ten bringt spezielle Atitteilnngen von de«» einzelnen Universitäten und -Hochschulen, ferner berectitigte Zilagen über Miststäude, -Hervorhebung guter l5inrid)t»nge». Resornivorschlüge, Berichte über bedeutsame und grundlegende Borlesungen nsw. usw. Unter der grasten Zahl bedeutsamer Mitarbeiter der Zeitschrift befinden sich u. a. Prof. Dr. Gustav Aschasfenburg l.(5öln), Univ.-Prof. Dr. Bruno Bauch (Jena), Univ.- Pros. Dr. Eriih'Becher «Miinster». tliiv-Toz. Tr. (ttv Braun «Münster). Priv.-Doz. Dr. Fi ch Burger (Münchern, Geh. Iustizrat Univ.-Pros. Dr. itmm «Münster). Geh. Rat Univ.-Prof. Dr. Rudolf E»il,-n «Jena», Prof. Dr. Ludwig Gurlitt «Berlin-Steglitz-, Marimilian Harden «Berlin), Priv.-Doz. Dr. Herrinanu «Bonn», Univ. Pros. Dr. Richard Hönigsloald «Breslau». Priv.-Doz. Dr. Mac Horten «Bon»), Univ.-Prof. Tr. Rart Ivi'l «Basel). Priv.- Doz. Dr. 'Artur Rutscher «München». Univ.-Prof. Dr. Friedrich von der Lehen (München). Univ.-Prof. Tr. August Wiesser (Giesten), Geh. Rat. Univ. Prof. Dr. Pank Natarp (Marburg), llniv.-Pros. Dr. Rnnze (Berlin). Univ.- Prof. De. Julius Schwering «Müliüer), Prof. Tr. Ludwig Stein «Berlin), Prof. Dr. Stier-Soinlo (Evln), Univ.-Pros. Dr. Ferd. Tönnies (Riet). Priv.-DoDr. I. M. Benveve» (Bonn), Geh. -Hofrat Pros. Tr. Walze! (Dresden), Geh. Banrat Prof. G. Wirkov (Tarmstadt). Univ.-Prof. Tr. Eugen Wolfs (Riel), Umv.-Prof. Dr. Theobald Ziegler tStrastbnrg). Bieten die Namen dieser Mitarbeiter schon eine Gewähr für ein Getingen des Unternehmens, so geht aus den in dem Prospekte weiter mitg» teilten Begrünungen hervor, welch lebhaftes Interesse in den führenden Univerfitatolreifen der neuen Zeitschrift entgegengebracht wird. Das vorliegende Probeheft, in dem u. a. bedeutsame Arbeiten von Burger «Begrünung -. Eucken (Die geistige Lage der Gegenwart mit» die Aufgabe der studierenden Jugend), Ziegler «Zum Geleit), Baioeven (Studium als Tat) enthalten sind, zeigt deutlich, dag die Zeitschrift energisch an die Bearbeitung ihrer lnltnrell bedeutsamen Ziele herangeht. Wir empfehlen gerne das junge Unleruehmen, dessen Bestrebungen »vir graste Snmpathie ent,ze»zenbringen. Dr. A. Akademische Monatshefte. (1. Juli 1012.' 29. Jahrgang, Heft M.) 2-i. Stiftungsfest des Bezirksverbandes „Schiveiz" (in Zürich.) — Das Alibi (Eine Stndenlengeschichte) — Rorpsstudenten im Reichstag <7 konservative, .'! Reichspartei, t Wirtsch. Bereinigung, 5» Z.entrnm. 2 Welfen. Nativ naltibernle,! Fortschr. Boltspartc«, l Sozialdemokrat sBlos Eaunstadts, iusgejauunt 2'»). — (1. August 1912, Heft!.) Marbnrger Erinnerungen 1 s«»1.» 7<> — l«Xtjähr. Inbiliimu des Uorps Bremensia. Tie Jahrhundertfeier des Narps Saroilia Leipzig. — Der deutsche Student (Auszug aus dem bekannten, gleichnamigen Bwhe von Pros. Theobald Ziegler in Ctrastbnrg, das in l l. und. 12. Auflage erschienen ist.) — Das Rurps in der Rechtsprechung des Reichsgerichts (in Band 7.S Entsch. des 'Reichsgerichts). — Eine Rapuzinerpredigt an die Studenten. Akademische Mtätter. (1. Juli 1912. 27. Jahrgang, Nr. 7.) Die Jugendpflege-Bewegung. - Die Freiburger Ingeudwehr. ~ Aus der Praris der Jugendpflege an den -Hochschulen. — (Jf>. Juli 1912, Nr. tt.) Die Finanzen des Deutschen Reiches und ihre Reformen. — (1. August 1912. Nr. 9.) Die sozialpolitischen Ausgaben des Deutschen Reichstages. - Die -Urisen des Jahres 1911 und die deutschenglischen Beziehungen. — — (15. August 1912, Nr. 10.) Ehristian Rogge t. — Die Lage der Polenpolitik. — Staat und Rieche. — Der neue Breslauer StudentenauSfchust. — Zur Parteienknnde. A. P. W.-Ieitschrift. (10. Juli 1912. 8. Jahrgallg, Nr. l!/7.) Bom 29. Bundestage des A. D. B. — DaS neubnrfchenschaftliche Programm. — Burschenschaft und Politik. —* lieber Willensfreiheit.