KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1911-1912
- Issue
- Heft 6 (1.3.1912)
- Date
- 1912-03-01
- Page
- Seite 2 (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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löfmtgcn sind zahlreich. Es foltcu hier nur einige Beispiele angeführt werden, ohne der Erfindungsgabe der Berbandsbriider nach neuen Gelegenbeiten eine Schranke zu setzen: Aufnahme in eine Verbindung, Aezeption, Kßargiertenwahl, Erfolg Sei Mensuren, gestehen von OLamina,Glückwunsch zu Geburtstagen oder zn sonstigen festlichen Anlässen, SKatgewinn. Dank für Gastfreundschaft, verlorene Wetten, Dank für erhaltenen Brief, Glückwünsche an die Aer- Vindungen zu irgend welchen Erfolgen, zu Stiftungsfesten, Antritts- und Schluß- Kneipen, Gratulation zur Wertobung, Heirat, Geburt von Kindern, zn Mederlassrtngeu, zur Zkromotion, zum Erlangen sonstiger Titel und Ehrenste llnngeu (Reichstags- oder Lnudtagsabgeordneter, Stadtrat. Professor, Reserveoffizier, Inslizrat, Sanitätsrat pp.). Gratulation zilr Genesung nach Krankheit, Ersatz für nicht angenommenes ärztliches Honorar, Dank für Ratsetteilnng. für sonstige Dienstleistungen, Danksagung für Hochzeits- und Berlobu ngsgeschenke, Gratillation zum neuen Jahre, HteVersendnng von Grüßen, Kondokationen, Danksagung für Glückwünsche pp. Pie Widmungen werden in der „Internen Beilage" veröffentlicht. Gleichzeitig wird über den eilige sandten Betrag dort quittiert. Geschmacklose oder gar beleidigende Widmungen werden natürlich nicht publiziert, jedoch dem Humor freier Lauf gelassen. Beitrage und Widmungen und an die Kedaktion der K. G Blätter eiuzusenden nnd zwar kleinere Betrüge in Briefmarken, größere in Bapiergeld oder durch Postanweisung. Der Mlndestbelrag ist 50 Pfennig. * * * An alle Verbandsbrüder richten wir den dringenden Appell, von der neuen Institution reichlichen Gebrauch zu machen. Wird diesem Appell Folge geleistet, so wird die neue Einrichtung nicht nur die K. C.-Kasse in die Lage versetzen, die Kosten für die Ausgestaltung unserer jungen Zeitschrift zu tragen, sondern sie wird auch Zeugnis ablegeu von den zahlreichen Freundschaften, die unter uns K. C.ern bestehen und durch die wir an unsere Verbindungen mit unlösbaren Banden verknüpft sind. Dr. Alfred Alsberg (Licariae, Rheno-Silesiae.) An die K. G.er. Geschäftsführender Ausschuß. Ailf dem K. C.-Tag in Breslau war beschlossen worden, daß der G. A. die Vorbereitung der künftigen K. C.-Tage übernehmen sollte. Demgemäß hat der G. A. bereits seit geraumer Zeit begonnen, sich mit verschiedenen Fragen, die er dem kommenden K. C.-Tag vorlegen will, zu be-. fassen. Entsprechend den Intentionen des Breslauer K. C.-Tags hat der G. A. nun in seine Geschäftsordnung einen Passus ausgenommen, der es ihm ermöglicht, Anträge zum K. C. - T a g zu stellen. Der betreffende Paragraph lautet: „Anträge zum K. C.-Tag können sowohl von den Verbindungen bezw. Alt-Herren- Verbänden als auch von dem Ausschuß gestellt werden. * Wie allen K. C.ern bekannt ist, sollte die Geschäfts-Ordnung des G. A. provisorische Gültigkeit haben bis zur Genehmigung durch den K. C.-Tag. Auch dieser Paragraph hätte bis dahin Zeit gehabt, wenn sich rächt formelle Schwierigkeiten daraus ergeben würden, daß der G. A. nach den Breslauer Beschlüssen „alle im Laufe des Jahres aufgetauchten Fragen dem K. C.- Tag vorlegen" soll. Wenn nun nicht noch vor dem K. C.-Tag der angeführte Paragraph ge- ' nehmigt wird, können die Anträge des G. A. nicht zugelassen werden. Da es sich dabei um eine einfache Frage handelt, dürste von einer dreimaligen Lesung "Ablland genommen werden. Der A. ersucht daher alle A. tz.er, vis zum 20. März ihrer Verbindung öezw. ihrem A. H.-Verband Mitteilung davon zu machen, ob lie stch mit dem Paragraphen einverstanden erklären. Gleichzeitig ersucht der G. A. die Verbindungen und A. H.-Verbände, ihm Mitteilung von dem Hlesnttat ihrer Abstimmung zu machen. Um seine Anträge auf dem K. C.-Tag vertreten und einen Bericht über seine Tätigkeit oblegen zu können, bedarf der G. A. außerdem eines offiziellen Vertreters aus dem K. C.- Tag. Der G. A. ersucht alle 5k. Cer, auf dem oben angegebenen Weg auch ihre Zustimmung dazu zu erklären, daß er aus seiner Mitte einen offiziellen Vertreter zum A. E-.Fag entsendet, der die Stellung jedes anderen Vertreters hat mit der Blaßgabe, daß ihm nur Beratungs, nicht Stimmrecht zusteht. Sollten die Verbindungen und Altherren- Berbände mit dem oben vorgeschlagenen Abstimmungsmodus nicht einverstanden fein, so gibt der G. A. hierdurch die Einleitung deS gewöhnlichen Abstimmungsverfahrens den Verbindungen und Altherren-Berbänden anheim-