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KC-Blätter · 1911-08-01 · Heft 11 (1.8.1911) · page 21

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Journal
KC-Blätter
Volume
1910-1911
Issue
Heft 11 (1.8.1911)
Date
1911-08-01
Page
– (sequence 21)
Language
German
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Streng vertraulich! Ghronik der A. K,-Aemter, der Worbindungen und der Aktherrenverbände im K. G. Keucht der Kedaktiov. Die Schriftleitung berichtet heute das zweitemal über ihre Zeitung. Im Wesentlichen ist zu wiederholen, was das erstemal gesagt wurde. Irgend ein Urteil über den Eindruck, den die K. C.-Blätter machen, obzngeben. steht uns natürlich nicht zu. Was wir über dieselben hören, ist verschieden. Der eine ist sehr zufrieden, der andere den,äugelt, daß sie nicht „Geist" genug haben. Alles in allem scheint aber die Aufnahme eine beifällige zu sein. Die Kartettbrüder, soweit sie eine persönliche Fühlung mit Redaktion und Kuratorium haben, wisien wohl, wie schwer es hält, die einzelnen Nummern zu füllen und wie wir froh sind, wenn es dann doch noch — wie bisher immer — gelungen ist. richtig „herauszukommen". Um so mehr Dank gebührt ielbstverständlich unter diesen Umständen jedem, der mitarbeitet oder zur Mitarbeit anregt. Besonderer Dank soll an dieser Stelle allen gezollt sein, die uns bisher mit Beiträgen versehen haben. Gleichzeitig damit soll aber die Klage wiederholt werden, dag viele Kartellbrüder, auf deren Mitarbeit gerechnet wurde, sich gänzlich indifferent zeigen. Die geübtesten Federn des K. C., angesehene, einflußreiche Karrellbrüder. bte jeder im K. C. kennt, die gesuchtesten Redner wird man in den K. C.-Blättern nicht häufig anlreffen Viele Namen sogar garnicht. Man kann sagen, daß die „K. C.-Blätter" von den Jüngeren geschrieben werden. Auf diese vornehmlich ist es also zurückzuführen, wenn wir bis jetzt Erfolg hatten. Was den Inhalt der eingesandten Beiträge angeht, so herrscht natürlich die Behandlung der Tendenzfragen vor. Gegen den Antisemitismus sind die meisten Federn gerichtet. Wir bitten die Kartellbrüder, neben dieser Hauptfrage aber die Behandlung anderer Themen nicht zu vergessen. Besonders Artikel mit heiterem, lebenslustigeln Inhalt begrüßen wir recht gern. Wer hätte sich nicht gern an den Artikeln Bl. 79 und Bl. 165 erfreut? Auf diesem Gebiete sind noch manche Lorbeeren von unseren Kartellbrüdern zu holen. Was die inneren Verhältnisse der Redaktion angeht, so arbeiten die verschiedenen Instanzen mit dem Kuratorium und dem Drucker in bestem Einvernehmen. Der einzige Haken liegt in der geographischen Zersplitterung. Die K. C.-Nummern kamen in letzter Zeit über den Wohnort der Einsender und sodann über Colmar, Stettin. Frankfurt, Berlin, Cöln zustande. Das ist ein bischen viel, besonders wenn der Erscheinnngstermin vor der Tür steht. Auf dem baldigen K. C>Tage in Breslau soll versucht werden, hier Abhilfe zu schaffen. Kericht der K.C-Kasse und der Kassenverivaltans derK.C.-Kliitter. Die K. tz.-Kaffe hatte am l5. Mürz 1911 mit einem Soll bestand von I20li.05-.i6 abgeschloffen. aus dem das Defizit für die K. C.-Blätter vorgelegt worden war, das aber inzwischen zurückerftattet worden ist. Da in der Zwischenzeit kein K. C.-Protokoll zum Druck gelangte, also von den Einnahmen in Höhe von 331.35M1 tute die laufenden Ausgaben zu decken waren, wuchs der Bestand der K. C.'Kasse bis zum 25. September 1911 auf 1471.10«^ an. Das Protokoll des Freiburger K. C.-Tages wird voraussichtlich bis Mitte Oktober erscheinen. Die Kassenverwaktung der K. K.-Malter schloß in diesem Semester erheblich günstiger ab, als im vorigen. Im Wintersemester 1910/11 hatte sich infolge der einmaligen Ausgaben für die erste Einrichtung der K. C.-Blätter und die Kosten des Adreßbuches ein Defizit von 755.85^ ergeben.

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