KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1910-1911
- Issue
- Heft 6 (1.3.1911)
- Date
- 1911-03-01
- Page
- Seite 100 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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100 und Milieuschilderung, sonder» vornehmlich in dem litt* lichen ('u’lmlt, in der vssenen und clirlichen Art, mit der die fragen behandelt n'erden. die jeden jungen Studenten interessieren müssen, insdesvndere die sernelle «Trage. -Sinr.',. es iit ein Werl von dleidendem Wert, dos uns bedeutend j mehr bieten vermag, als bist,er die Literatur ans i diesen, Gebiete. Ctto «Triedr. Herr,„a,ms i'viauiac). Im Verlage von Bruno ^assirer, Berlin, veröffentlicht j der Alademische Berband für Literatur und Munt in! Wien einen Almnnach unter dem Titel: „'Pom Studium und vom Studenten" (Preis 'AUt.i, der seinem Inhalte \ »ach richtiger ..'Bon, Studenten und vom Studium" ffieffe. j v\» seinem e r st e n Teile bringt er als Beiträge von Studenten Gedichte. 6-ssays. dramatische Stielen in bunter! Reibensolge durcheinander, tvie um dir Bielseitigleit der I literarischen Betätigung unserer öslerreichiststcn -Üviiimili-! tonen auch aufferlich zn dokilmentiereu. Tie Gedichte, j meist schwärmerische Vurif und Pl>ilusupl,ie, stehen an j literariscliem Äderte liiuter den Effaiis znriick, von denen j Ctt» (vibales ,.(s> e r t r n d e a n s B e s n ch" und vor allem Blüänrs .. D e r Hallig Hingste ne ff Untergang' durch seine ergreisendeNatttrschilderutigund parkende Spannnttg besondere Beachttmg verdienen; dagegen sind sie bedeutend höher eiilznschüUen als die dramatischen Skizzen, von denen eine, „Die Bude des Sir Lohn", eine glatte Unmögliclileit ist. i Aussallend ist es, das; sich unter den Beitrügen dieses Teils leine Satire, leine Humoreske findet, sodaff man sich vergeblich fragt, tvvrin eigentlich hier das Besondere und Eigentümlicht der studentischen Schöngeisterei zu suchen ist. Auch die Liebeslieder bringen nichts von jenem studentischen Humor, der uns unser .Kommersbuch so lese nsnnd nngenswert macht. i Der z w eite Teil bringt eine 'lleihe Aufsätze von > Studenten, die sich mit ilieforn,fragen ans Schule und > llniversität befassen. Die gegenwärtig im Mittelpunkt der Dislussion stehende «Trage -- parteipolitische oder Pvlitij verende Tätigleit der Studenten - 'ist mehrfach behandelt.! Hierzu ,vird auch im dritten Teil, der aus Bei- I trägen von Schriftstellern nnd Hochschullehrern besteht, in! einen, Annatz von R u dv lf Huch das Wort ergriffen,! der für uns kt (Her dadurch von besonderem Interesse , ist. das; der Berfasser - selbst ein aller Korpsstudent ~ j den prinzipiellen lorporativen Ansschlnst der Studenten! jüdischen Glaubens mistbilligt, »veil dadurch nur die j Gegensätze lnnstlich verschärft werden. „Ein Blick aus die i Wirtlichkeit lehrt, daff aller Antiseinitismiis das Indeninm! als Mactst im Staate nur gestärlt hat. "! Unter den übrigen Aussätzen des dritten Teils verj dient der von H er nt a n n B a l» r über d i e ,'s n tunst i des deutschen Studenten wegen seines Gedanke» reichtnms und Kraftvollen Stils besondere Erwähnnng.! Mit wahrem I-enereifer fordert Bahr vom Studenten, : das; er sich ans dem Ghetto seiner Bornrteile und rvniantischen Illusionen lnueinbegebe in sieben des Bottes, von! dem jeder Strasteninnge mehr -stenntnis habe als der! akademische Bürger. i Alles in Allem bringt das Bueh eine «Tülle von An-! regnugen, -- freilich nicht für den «Tnren. der in feine»,! ersten Semester den Traum eines der Sage verfallene»! Studententums nur ruhig noch träumen mag, — umsomehr; aber dem reiferen Studenten, dem die Befolgung der tausend Ratschläge und Winke, die der Almauach enthält, noch für feilt Studium und vor allem für später gar manchen Ruhen bringen kann. Or. Sewald Iaffi- (Licariae). Akademische Monatsheft,. Hett 822. Münchener S t n d e u t e n g r u st (Gedicht1. - H überein. A r m i u i a, H e r c U n i a - Bl ü n ch e n. 'A u o d e nt L e b e n n n d T r e i - ben der den t sch e n Sind e n t en vor l(»0 Inhren. (Der ^leilbetrieb, Kneipen und Slandaliereu: die ganze Erzählung lägt die Studenten der damalige,, Ieit nur als ungezügelte Raufbolde erscheinen-. — Die Kitt* holt, n g d e r G ö 11 i „ g e r Studenten a m 1. Ri a i 1848 und die Studentenversammlung in E i s e n a ä, z u P sing st e n d e s s e l b en I a h r e s. « Eine kleine Schilderung ans der ^eit. in der noch Professoren und Bürger von den Stndenten pelnniär abhängig tvaren; mistgliulle Bert „che der Studenten, in die deutsche Pvlitit des Jahres 4* einzngreiien). - ,.H e l l m » 1 H a r r i n g a" und die Eo r p s ft n d e n t e n ('Angeregt durch die bizarre Schilderung einer tt'orpslneipe in de», eben erschienenen Roman „Hellmiit Harri,,ga" ermahnt der Be,fasset zur ..R e v i s i v n der T r i „ t s i, t e" und A b s ch a s i »,, g des l, n w i, rdig e » T r i » l z w a n g e s in d e n (5 v r p s-. Die A n t i d i, e l l l> e,o e g n n g und die d e „ t j ch e Stnden leufd»alt. lDie Entwicklung dieser Bewegung, an die sich in Deutschland allster dem Schwarzbnrg- und Wingvlfsbiind vor allein dir freie Studentenschaft ange schlossen hat. Jenlscher Vnrschenfls,aller. Het't II.. -0. Jahrgang. Z i, m JK ü desl, ei m e r B n r<l, e n t a g e I st I I. < «Tvrderuug einer individuelleren Beiltteilnng bei Mensuren, vor alle», Abschaffung der sog. Reiilig»irgsiiiei,s„reil,. B n r j ck> e n I il) a f 1 n >, d R v ,» a » l i t - ($■ t io a o v o m .St c ilen «vergl. die Blätterschan der vorigen Annulier,. Die Stätte des Stoburger V.=(v i,,t Winter Halbjahr Istlo.IstlI ,-lst beslelnnde „ndvertagte '2a„dsmnnuschaften mit 17:!'. Aktiven und Inattiven, 4771 Allen Herren>. - P r e i s a n s f ch reib e n f ür einen St a m m - tisch st ä i, der isiehe vorn iin Terl». - - S v z i a l d e m o - l rat Lsche Be s,t, i m as n u g d e s det, Ischen Sinde „ - lenl nms (Erioideriuig ans einen "Artikel i», „Borwärls". der den denOclien «rporatioiissliidenle,, jede Eeistenzberechtigung abspracl, - - D e» l s ch e r S p o r 1 » n d d e n 1 s ch e I » d n st r, e «den gleichwertigen denlscl,en (' r- * zengniisen soll der Borzng gegeben iverden». A. A!..^rils>hritt. VII. Jahrgang Ar. Ans alle i, I e n a e r "A t e n 'ttilaffe gegen Berbindniigsnnd Duellwesett. gegen ü!> ichen „nd Slandaliercn. ans denen ein inlereffanler (yiuli!id in die ^»ttnr der Slndenttn des 1JS. .achtln,,iderls gewonnen ivird». - Slärle der Burschenschaften des A. D. B. «der A. D. B. zählt mit 11 Berbindnngen I.'.4 Burschen, 110 «Türe, 21*2 In aktive. :»10 Ansn'ärtige Rlilglieder, 887 Alte Herren nnd tfhrenmitglieder: Riehrbänderlenle hat er nur 8'.»,. - Das h ö l> e r e B i l d n » g s tu e j e n i n "A in e r i t a tBortrag des Professor'.. Tvinbv von der (solninbia-ttniversität in '.>«e,u-Borl, gelvtllcn am Ist. Januar in der Universität i» Bonn». - Wasingti, hoch! <Gediä)t>. - Johann Rl a r t i n Ai i l l e rs „Akademische Briefiuechsel" ivergl. die Blätterschan in Rr. ö). I. Slyrnsr der 2!edal'ttion für Wr. 7: für den st i, d e n t i s ch e n Teil: 2 ». März lstl I für Anzeigen:. .28. Riärz i011 Aufsätze für den allgemeinen Teil werden jedereit entgegengenviiiiiien und lomme'n möglichst in der mchsten 'Rümmer znm Abdruck. Bercuitwortlichcr Redakteur: I. B. Dr. Scuialb I aff« in Cölu, Salier^Iiing R). 4iässtttverwaltn»g: Uarl Löwen sie in, Aachen, Heinrichvallee :!8. Berlag, Expedition und Druck: Philipp Amsel in Eöln, Manritinowail."»2.