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Altneuland · 1905-11-01 · Heft 11-12 (November 1905) · p. Seite 363

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Altneuland
Volume
2 (1905)
Issue
Heft 11-12 (November 1905)
Article
Gartenstadt-Literatur
Date
1905-11-01
Page
Seite 363 (sequence 2)
Language
German
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— 363 — „Genossenschaften und Genossenschaftsstädte". — Preis 0,10 Mk. „Der Zugder Industrie'auf' s Land". — Preis 0,10 Mk. „Gartenstadt und ästhetische Kultur". — Preis 0,30 Mk. „Thesen zur Wohnungs- und Ansi edlungsfrage".— Preis 0,30 Mk. „Notwendigkeit einer systematischen Dezentralisation unserer Grossstädte" (aus „Archiv für soziale Hygiene") von Dr. Bonne. — 1904. Oldenburg, München. „Wohnungsnot und städtische Bodenfrage" von Professor Dr. A. Wagner. Buchhandlung Bodenreform (A. Damaschke). — Preis 0,55 Mk. „Die Rückkehr nach dem Lande" von E. Vandervelde. — Archiv für Sozial Wissenschaft etc. Tübingen. XVIII. Heft 1 und 2. „Landwirtschaft, Industrie und Handwerk" von P. Kropotkin. 1904. Berlin. S. Calvary & Co. — Preis 2,— Mk. „Einkommenversicherung statt Verpfändung" von P. Rosenstand-Wöldike, Dorpat. — Selbstverlag, Dorpat, 1902. „Die Gross stadt als Städtegründerin" von A. Abendroth. Zeitschrift „Der Städtebau". E. Wassmuth, Berlin. „Durch Grossbritannien" von W. Steffen. „Der Zug nach der Stadt und die Stadterweiterung" Dr. L. Bauer. W. Kohlhammer, Stuttgart. — 1905. — Preis 3,60 Mk. PALAESTINA UND NACH BARGEB I ET E. Haifa (Syrien). Handelsbericht des Kaiserlichen Vizekonsulats für das Jahr 1904. (Erstattet vom deutschen Vizekonsul Fr. Keller im Juli 1905.) Die Ernte im Jahre 1904 ist im Distrikte Haifa-Akka eine der schlechtesten des vergangenen Jahrzehnts gewesen. Einem heissen Sommer folgte ein regenloser Winter. Fortgesetzte Trockenheit wirkte sowohl auf die Winterwie Sommersaaten nachteilig, indem sie zu frühzeitig reiften und in ihrer Entwicklung zurückblieben. Hierzu kam noch eine glücklicherweise seltene Erscheinung, nämlich die Feldmäuse, die in solcher Menge auftraten, dass sie in ganz kurzer Zeit viele Hundert Hektar Getreide zerstörten. Infolgedessen wurden die ohnehin schon spärlichen Erzeugnisse derart vermindert, dass sie an Menge denen von 1903 um annähernd 20 v. H. nachstanden. Ausserdem ist eine recht fühlbare Störung der diesseitigen Landwirtschaft durch Ausbruch der Rinderpest hervorgerufen worden. Diese verheerende Seuche machte sich bereits in der zweiten Hälfte des Berichtsjahres durch einzelne Fälle bemerkbar und wuchs sich in den ersten Monaten des Jahres 1905 zu einer zeit weisen Krisis aus, der ganze Herden von Rindern zum Opfer gefallen sind. Namentlich schwer war für die kleineren und mittleren Landwirte der Verlust ihrer Zugtiere, indem sie bei dem Mangel an Geld keine Mittel hatten, um ihren Verpflichtungen nachzukommen. Trotz dieser Missernte und obgleich der milde Winter den Absatz der Winterwaren derart einschränkte, dass ein verhältnismässig grosser Vorrat in das neue Jahr herübergenommen werden musste, war der Platzhandel im grossen und ganzen ein zufriedenstellender. Infolge der Einschränkung der Quarantäne-

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