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Altneuland · 1905-05-01 · Heft 5 (Mai 1905) · p. Seite 147

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Journal
Altneuland
Volume
2 (1905)
Issue
Heft 5 (Mai 1905)
Article
Handel des syrischen Hafens Tripolis im Jahr 1904 [Nachricht]
Date
1905-05-01
Page
Seite 147 (sequence 1)
Language
German
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IRI
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— 147 - Handel des syrischen Hafens Tripolis im Jahre 1904. Der G'esamthandel des syrischen Hafens Tiipolis bewertete sich im Jahre 1904 auf 21 248 000 Frcs. Hiervon entfielen auf die Ausfuhr 7 700 000 Frcs., d. h. 543 000 Frcs. mehr als im Vorjahre, und auf die Einfuhr 13 548 000 Frcs., letztere wies hiermit 2 810 000 Frcs. mehr auf als im Jahre 1903. Auf die einzelnen Bestimmungsländer verteilte sich der Wert der Ausfuhr wie folgt: Die Türkei 2 980 000 Frcs., Frankreich 1 825 000 Frcs., Aegypten 1 354 000 Frcs., England 791 000 Frcs., Russland 400 000 Frcs , die Vereinigten Staaten von Amerika 170 000 Frcs., Oesterreich 120 000 Frcs., Deutschland 38 000 Frcs., Südamerika 12 000 Frcs,, Italien 10 000 Frcs. An der Einfuhr waren insbesondere die folgenden Herkunftsländer mit den nachstehenden Werten beteiligt: England mit 2 820 000 Frcs., Oesterreich 2 300 000 Frcs., Deutschland 2 102 000 Frcs , die Türkei 2 442 000 Frcs., Belgien 1 005 000 Frcs., Russland 848 000 Frcs., Frankreich 634 000 Frcs., Ostindien 625 000 Frcs., Aegypten 475 000 Frcs., Italien 427 000 Frcs., China 400 000 Frcs. Die hauptsächlichsten Ausfuhrartikel wiesen die folgenden Werte in tausend Francs auf: Getreide 400, Rindvieh 220, Zitronen uud Apfelsinen 1100, Kokons 240, Kümmel 60, Dari 260, Schwämme 200, Flockseide (frisons) 80, Bohnen 11, Eigelb und Eiweiss 140, gewaschene Wolle 100, Seidenwaren 1700, Mais 72, Hammel 50, Aprikosenkerne 14, frische Eier 12, Zwiebeln 560, Knochen 2,5, Aprikosenteig 16, Hammel- und Ziegenfelle 52, Kartoffeln 25, Nahrungsmittel 40, Süssholzwurzeln 30, Seife 300, Sesam 15, gesponnene Seide 1000. Die wichtigsten Einfuhrartikel bewerteten sich in tausend Francs wie folgt: Zündhölzer 80, Bauholz 400, Briketts 35, Kaffee 60, Zement und Mörtel 14, europäische Leder und Felle 160, Kupfer, Stahl, Zink und Zinn 70, Tuch 300, Drogen und Apothekerwaren 300, Mehl 120, Eisen 83, Eisenschmiedewaren 50, Baumwollgarn 1300, Nähgarn 40, Seidenwurmeier 75, Leinöl und Malerfarben 20 Indigo 90, Nähmaschinen 50, Manufakturwaren 3700, Zigarettenpapier 70, Packpapier 16, Büffelhörner 400, Petroleum 480, Schrot für Jagdzwecke 12, Pfeffer und Piment 35, Kurzwaren, Fensterglas, Glaswaren und Fayence 2000, Reis 575, leere Säcke und Kanevas 80, Seesalz 360, chinesische Seide 250, Soda und Natron 40, Zucker 490, Tabak 300, Stoffe verschiedener Art, Seidenwaren, Bänder usw. 400, Tomback 250, Ziegel- und Pflastersteine 35, Wein und Spirituosen 40. Der Einfluss der Baumwollkultur Aegyptens auf seinen Wohlstand. Das aegyptische „Journal ofnciel" vom 24. Dezember 1904 enthält in seiner Beilage eine Mitteilung des Financial Adviser V. E. H. Corbett über das Budget Aegyptens für 1905. Corbett stellt fest, dass der Wohlstand des Landes rasch gestiegen ist, wobei jedoch der überraschende Fortschritt der letzten wenigen Jahre teilweise auf zufällige Ursachen zurückzuführen ist, auf deren Wiederkehr zu rechnen es unvernünftig wäre. Die feste Regierungsform, die Sicherheit für Leben und Besitz, die unparteiische Anwendung des Gesetzes, die Reform der Abgaben und die Einführung von ausländischem Kapital haben alle ihren Anteil an der wirtschaftlichen Entwickelung Aegyptens genommen. Aber angesichts der fortwährenden Ermässigung der Steuern innerhalb der letzten 20 Jahre, die für die Regierung einen Ausfall an Einnahmen von mehr als 1 600 000 £ E. jährlich bedeutet, wären die erwähnten Ursachen nicht ausreichend, um die Einnahmen von 10 431 000 £ E. im Jahre 1895 auf etwa 13 500 000 £ E. im Jahre

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