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Altneuland · 1904-08-01 · Heft 8 (August 1904) · p. Seite 230

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Altneuland
Volume
1 (1904)
Issue
Heft 8 (August 1904)
Article
Bericht über die Einrichtung meteorologischer Stationen auf jüdischen Kolonien in Palästina
Date
1904-08-01
Page
Seite 230 (sequence 6)
Language
German
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Aehnlich verhält es sich mit den Formularen. Diese werden von der k. k. Zentralanstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus in Wien gratis an die beiden Hauptstationen in Jerusalem und .Zammärin geliefert und von dort aus an die übrigen Stationen verteilt. Wünsche über Zusendung neuer Formulare sind daher seitens der jüdischen Stationen nach Zammärin und von dort an die genannte Zentralanstalt, Wien IX, Döbling, Hohe Warte 38, Herrn Dr. Valentin, zu richten, zu welchem Zweck bereits mit der Adresse bedruckte Briefumschläge zur Verfügung stehen. Gebraucht werden nur zweierlei Formulare, diejenigen von Stationen II. und III. Ordnung. Die Regenstationen (IV. Ordnung) sollen auch die Formulare III. Ordnung erhalten und die darin, vorhandene Spalte für die Thermometerablesungen, wenn sie eben keinen Thermometer haben, einfach offen lassen. In jedem Falle aber werden die Beobachter durch die Formulare III. Ordnung noch zu manchen nützlichen Beobachtungen, so über Bewölkung, Windrichtung, Windstillen, Wetterleuchten, deren Eintragung sich sehr empfiehlt, angeregt. Alle diese ausgefüllten Formulare werden dann von den jüdischen Kolonien von Herrn Aaronsohn monatweise eingesammelt bezw. eingefordert. Diejenigen von der grösseren Station Zammärin selbst sollen auch monatlich an die k. k. Zentralanstalt für Meteorologie in Wien zur sofortigen Veröffentlichung in deren „Jahrbuch" weitergeschickt werden. Anders verhält es sich mit den Formularen der Stationen III. und IV. Ordnung. Diese werden von der Wiener Zentralanstalf alljährlich nur einmal zur Veröffentlichung eines Auszuges, nämlich der Monatsmittel oder Monatssummen verwendet und brauchen also eigentlich nicht viel vor Ablauf des betreffenden Kalenderjahres in Wien anzukommen. Damit nun aber diese mühevoll gewonnenen, für die Landwirtschaft wichtigen Resultate der Regenstationen auch schon vorher zur Kenntnis der Bevölkerung Palästinas gelangen und so einen ihrer Hauptzwecke erfüllen, empfiehlt sich ihre Veröffentlichung in kürzeren Pausen in einer früher erscheinenden und den Deutsch lesenden Palästinensern zugänglichen Zeitschrift. Solche sind: 1. die Mitteilungen und Nachrichten des Deutschen Palästina-Vereins, Leipzig, 2. die Monatsschrift „Altneuland", das Organ der Zionistisch enKommission zur Erforschung Palästinas. Es dürfte daher das Geratenste sein, dass beide Zeitschriften, die eine etwa alle zwei bis drei Monate, die andere monatlich in Tabellenform Mitteilungen bringt über

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