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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland · 1892-01-01 · Heft 2 · p. Seite 140

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
Volume
1892
Issue
Heft 2
Article
Wolf Breidenbach und die Aufhebung des Leibzolls in Deutschland
Date
1892-01-01
Page
Seite 140 (sequence 15)
Language
German
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140 Silberstein: Wolf Breidenbach und die Aufhebung des Leibzolls. äeseinriodtung unä allmädligen Verdesserung äer Stellung unä I^age 6er Mäiseden Ilvtertdanev äured immer grössere ^.nnäderung an äie dürgerliede (^esellsedaft äiese meine Nation glüeklieder unä äem Staate nütslieder?u maeden sneden. Heilsame Naassregeln äieser ^rt eutgeden äen tieien Linsiedten lLw. Lxee11en2! gewiss niedt. Oer Herr Oedeime katn unä Xreis-^esanäte von i^oläner, odgleied äieser, von mensedentreunäliedem Lernen, ein?roteetor äer ^oleran^ und Aufklärung sinä, naden mir 2war 2u wieäerdolten Nalen wegen 6er Nögliedkeit unä Idunliedkeit eines von äer ^uäensedair 2u leistenäen Surrogats 5ür äie ^ufdedung äes I^eid^olls in äen Hoeniurstlienen Nassauiseden I^anäen gesxroeden. len dade ^eäoed immer?u deweisen gesuent, äass ein äireeter augendlieklieder lLrsat? vom ^uslanäe eine pure pdvsisede ^Inmögliedkeit ist. Nan maent sied üderdaupt eine weit grössere läee von 6er Nögliedkeit 6er Kerdeisodaikung eines Surrogats, als solede in äer l'dat destedt. Der vermögenäste Ideil 6er ^uäen ledt dies im Noräen; äieser I'deil muss, arm wie reied, noed immer äen 2oll in gav2 Saodsen I^ouisä'or-, dalde I^ouisä'or-, sedwere Analerunä (?uläenweis de^adlen. Uit Reedt können äiese deinen Leitrag naed äem Lüäen geden, wonin sie so selten reisen. Der Leitrag von äen ^uäen im Süäen Deutsedlanäs wirä, wenn ein solener möglied sein sollte, gav2 unxnreiedenä unä undeäeutenä sein. Oer gan? Reiene ist äured latente aUer ^.rt odnedin Zollfrei. Oer ^.rme unä Nittelmann kann niedts Leäeutenäes xusediessen. Diese Letraedtungen, von Lw. Lxeellen^ erwogen, können eine glüekliede gnääigste Lntsedliessung niedt verkenlen unä ien äarf von Koedäeroselden allgemein dekannten tieken Linsiedten unä Läelmütdigkeit mittelst Loedäero gereedten Unterstützung mied wodl eines daläigen gvääigstev unä äie Saede weiter empkedlenäen Deerets in seduläigster Devotion erfreuen, mit weleder ied äie Ldre dade?u sein Lw. Lxeellen2, (^nääiger Herr Ninister, untertdäniger Diener Lreiäendaed. In einer nochmaligen, unserem Breidenbach am 2. Mai 1805 gewährten Audienz, in der Breidenbach seinem seine Seele so ganz erfüllenden Wunsche beredten Ausdruck gab, wurden ihm Seitens des Fürsten von Nassau-Ufingen die befriedigendsten Zusicherungen ertheitt, wie aus dem hier folgenden Schreiben Breidenbachs, das am 10. Mai 1805 bei der fürstlichen Kanzlei einging, erhellt. Das Schreiben lautet:

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