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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland · 1892-01-01 · Heft 2 · p. Seite 138

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
Volume
1892
Issue
Heft 2
Article
Wolf Breidenbach und die Aufhebung des Leibzolls in Deutschland
Date
1892-01-01
Page
Seite 138 (sequence 13)
Language
German
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138 Silberstein: Wolf Breidenbach und die Aufhebung des Leibzolls. Kaden, Kaden äie ^.uknedunA undeäin^t, edne Hüeksiedt auk keeiproeität, verfügt. LZ ^var von einigem I^ut^en, äa83 ver8edieäene Herren unä Reieli88tänäe am Kdeinunä Nain8tr0me nur dsäin^t äen ^ell ^e^en äie^'eni^en ^luäen ankdeden, äeren I^anäe8derren ein (^1eiede3 Ae^en ^'ene Ilntertdanen 8tattdaden 1ie836n, um äe3to 8iederer äie keeipreeität 2u erdalten, unä in äie8er kue^8iedt wu83ten clie ^ell8töe^e mit äer äas men3edliede (Fsküdl ei^edütternäen uralter» ^u^edritt „^uäenleid^ell^ need de8teden. (^leled^vle nun deinade alle döed8ten unä deden Reied83tänäe am Nainunä Kdein8tr<)me äie863 Lei8piel Ae^eden unä 8emit alle au Lw. Heedturstlieden I^anäen an^ren^enäen (^ediete odne ^.U8nadme dereits äi63e LetreiuvA in ^n8ÜduvZ ^edraedt unä mitdin aued äie veM<)mmen8te Reeivroeität, äie ^ol^toeke mit Lener er^ädnten ^uf8edriLt?u niedt8 medr al3 2U äem traurigen ^.näenlzien tudren können, 80 wellte ied uui nunmedri^e 3e50rtiA6 ^.ukdedun^ unä um RemovirnnA äer äe8i'a1l8i^6n 2o1l8töeke mittel3t eine8 mir ^nääi^8t?:u ertdeilenäen uuä 2ur weiteren VertelAUNK meine8 Tweels in noräi8eden (^e^enäen emvtedlenäen I)eeret3) ineine untertdäni^8te Litte RoediuiMieden Ouredlauedt^u ^Ü88en le^en. Der Lod In 3eduläL^8ter Ldrfuredt verdarre L^. L0ed5ür8tlieder vuredlauedt) (FnääiK8ter ^ür8t unä Herr, untertliäniA8ter Lreiäendaed, Z:urd688. KoLtaewr unä iur8tl. l8endurF'8eder Hofunä Tammer-^Aevt". Bemerkenswerth ist in diesem Schreiben, daß Breidenbach die Absicht hatte, seine hochherzige Thätigkeit auch nach dem Norden, vermuthlich nach Mecklenburg und Sachsen, zu verlegen, woselbst der Leibzoll noch in voller Blüthe stand. Ob er seinen Plan verwirklicht, ist uns unbekannt. Unter demselben Datum, 25. März 1805, unter welchem Breidenbach vorstehendes Schreiben an den Fürsten von Nassau-Usingen absandte, richtete er auch an dessen Staatsminister, Reichsfreiherrn Marschall von Biberstein, ein Schreiben, das wir um seines mehrfach interessanten Inhaltes willen hier mittheilen. Legt es doch auch von der seltenen Ausdauer und Zähigkeit Breidenbachs rühmliches Zeugniß ab. Es lautet:

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