Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Volume
- 1892
- Issue
- Heft 2
- Article
- Aus Straßburger Judenacten
- Date
- 1892-01-01
- Page
- Seite 124 (sequence 10)
- Language
- German
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124 Breßlau: Aus Straßburger Iudenakten. äieselden nadent auen vor nn8 Ae^eiZet, äa? äas ein ^arnait i8t. sinä auen ettlien nväer in, äie von 8einer ünent väer auipruen Z.1sda16 nient besten, und äo äie ire xtant ^eleset polten naden, 60 äer von ninne. Nu Kaden ^vir ervaren, der Huä di e^ sei 2U Ltrasdur^, und ditev e^ver ^ei8nait wit allem v1ei2i2, da? ir mit dem e^enanten ^'uäeu Zenaiket, er von unsern dnr^eru innenad in xfanäe8 ^vei2, das er da.3 8eniei! uer Aein ^Inneiien oder äeen ^ein ^u3purS und ^'edem mann 8ein xfant ^e Io3en ^ede umd das Aelt, da8 er im do 8enu1di^ ^as, und das da3 kurderlien ^68enene, das un3er dürrer unelasskatt werden. Wieden nerren, mer lassen ^vir e^v bissen, das eine un8rer dur^erinn, 0Ä8par6n des AoItsmide8 8ä1i^en >vitud, vor un3 ^e8a^t dat, und >vo1t auen darüber ^e8^oren naden, das er etwas inneniet von irem wirt 8ä1iKen und von ir, das 8ein piant nient wär, ader 3i wolt non moent im al8 verr Iande8 mit dem renten nient naenenomen. vartsu ver8enen wir uv8, wie dem noenKedor'en tur8ten un3erm nerren nertsoA Ltexnan auen dured im sein unAutlien ^esenenn von we^en ettliener elainot, die der Md auen nin ^ekuret nad, die un8rer ^enedi^en Lrawen seiner ^emaneln salinen ^e- W686N sind, und die weder er noen 8ein vor^enante ^emanel nie verenumert voon versetst kadn. Von un8 . . dem kat und . . den dur^ern ^emeivlien su Nnnenen Mit diesen letzterwähnten Briefen gleichzeitig ist nun wahrscheinlich auch das Schreiben der jüdischen Gemeinde zu München nach Straßburg gesandt worden. Der Herzog hatte sich in seiner ersten Requisition erboten, Isaak „mit Juden und mit Christen" seiner Schuld zu überführen. Behufs dieses Beweises sind nun offenbar die beiden Briefe des Raths und der jüdischen Gemeinde zu München nach Straßburg geschickt worden, zu deren Absendung jener ebenso wie diese nach ihrer eigenen Erklärung unzweifelhaft von dem Herzog veranlaßt worden ist. Danach dürfen wir den undatirten Brief der jüdischen Gemeinde gegen Ende Okt. 1381 ansetzen. Was weiter aus der Angelegenheit geworden ist, erhellt leider aus den vorliegenden Akten nicht. Bei denselben liegt nur noch ein von Jsaac selbst aufgestelltes Verzeichniß der in seinem Besitz befindlichen Münchener Pfänder, das in vielen Beziehungen mit dem obigen Inventar übereinstimmt, Adresse auf der Außenseite: den eroern weisen . . äen durZernieistern, . . ciera rat nnä .. äen durZern 211 LtraiLvurA, nnsern Leven nerren unä trs^näen ete.