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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland · 1892-01-01 · Heft 2 · p. Seite 122

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
Volume
1892
Issue
Heft 2
Article
Aus Straßburger Judenacten
Date
1892-01-01
Page
Seite 122 (sequence 8)
Language
German
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122 Breßlau: Aus Straßburger Iudenakten. rurvde det er ^en ^axvendeim Aesenäet dount^ut unä sedaäen: 60 ^volte ims äie Mäin nidt ^u lösen ^eden. It. äer Keiäinn'en II reelle unä II slair, staut II IIb. R. 6. Item äem Vettin^er II Ante inadel vin^erlin. Item Nansen äem satter ein silderin ver^oläet senal, stat I lid. R. ä. vise vor^evanten lvlevnot nat äer ^'uäe ^sal^ dinA-eküret) äa2 man 2u Zern malen Aesedriden dat, unä noed vi!, iner elevnoter) äie nient äa versedrlden sint, ^vanäe nient mäv^lcliede umde äie dotseliakt ^ais. In Straßburg ist man der in dem obigen Brief gestellten Aufforderung des Herzogs nachgekommen. Der Rath ließ den Juden Jsaac festhalten und gab dem Herzog hiervon durch ein Schreiben Nachricht, das uns nicht erhalten ist von dem wir aber durch die gleich mitzutheilende Antwort Stephans erfahren. Es scheint, als ob die Straßburger dabei ganz wie der Herzog in seinem ersten Brief angeboten hatte, demselben und den übrigen Geschädigten anheimgegeben haben, nunmehr vor dem Straßburger Gericht gegen Jsaac, dessen Flucht jetzt verhindert war, klagend einzuschreiten. Das aber war in Wirklichkeit die Absicht des Herzogs nicht. Bielmehr behandelte Stephan die Angelegenheit nunmehr so, als ob die Schuld des Juden erwiesen sei, und er verlangte von den Straßburger Herren lediglich die Rückgabe der von demselben entführten Pfänder, indem er die weitere Bestrafung desselben ihnen anheimgab. Zu diesem Behuf sandte er seinen Schenken Berthold nach Straßburg, den er durch ein Schreiben vom 31. Oktober 1381 2) bei dem Rath beglaubigte, und setzte seine Wünsche zugleich durch einen zweiten Brief vom gleichen Tage näher auseinander, den wir hier folgen lassen. Ltevdan von Aots Anaäen nLallentsArak dei kein unä dert^OA in Lairn ete. Ilnsern Sunstlielien ^rus unä alle? Aut bevor. Wieden desunäern. lLwren driet' uder äa? und ^ir e^ versedriden neteu von ^sak äe? Huäen ^e^en Kaden ^vir ^vol verneinen unä äanken exv^ äas ir äen also destellt dadet. Unä xvann unsern armen läuten als verr ist,?u ev? diu auk äem Huäen unä iren elavnaten unä xianäen naeli 2n edomen, so diten ^vir ewr lied, als e^v aued unser ^etre^en äie dürrer von Nünelien versenriden unä ^exeten daden^ äa? ir sedan^en ^ellenä mit . . äem ^'uäev, ^) Auch nicht in den Münchener Archiven, in denen Herr Reichsarchivdirector Prof. von Rockinger die Güte gehabt hat, demselben nachforschen zu lassen. 2) Straßburger Stadtarchiv a. a. O.

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