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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland · 1889-01-01 · Heft 2 · p. Seite 284

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
Volume
1889
Issue
Heft 2
Article
Moses Mendelssohn und Luise Ulrike von Schweden
Date
1889-01-01
Page
Seite 284 (sequence 2)
Language
German
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284 Miseellen. radle, äont 1a eouversatiov est Äiarmaute . . . . Oe v'est xoiut 1e ton äe3 xlulosoplies äe?ariZ, 1a ivoäestie, 1a dienseavee aeeom^a^ne leurs üiseours. Kultier, Nerian, l'diedault, (^ualtieri sont les x1u3 aimad1e3 xarmi les laiHues; xour les eeelesiastl^ues Laek, Zxaläin^, Lrmau xeuvent etre wis au rav^ äs 1a meilleure soeiete. I^e Lameux ML a ete ede2i mol xeuäaut äeux deures et äemie savs c^ue ^e me suis apei^u äe 1a lon^uenr äu temxs^. ^uLtaviauska ^axperev. Vol. 7. Quarts. Ilxsala^. 10. Cm angebliches Attentat der Frankfurter Inden gegen die Truppen des Generals Custine im Jahre 1792. Von I. Kraeauer. Die glänzenden Hoffnungen, mit denen die Preußen im Jahre 1792 den Feldzug gegen das revolutionäre Frankreich eröffnet hatten, erfüllten sich nicht. Nach der unglücklichen Kanonade von Halmh sahen sie sich zum Rückzug genötigt. Rasch ergossen sich nun die Scharen der jungen Republik über Deutschlands Grenzen, eroberten Mainz und drangen von da aus unter Führung Custines gegen Frankfurt vor. Die Stadt mußte sich ihnen am 22. October 1792 ergeben und eine sofortige Kriegscontribution von 1 Million Gulden erlegen. Nicht lange indessen behaupteten sich die Franzosen in der Stadt. Schon am 28. November rückte von Bergen her General Kalkreuth an der Spitze preußischer und hessischer Truppen gegen sie heran. Der französische General van Helden war zu hartnäckigem Widerstand entschlossen und wollte zu diesem Zweck die auf dem „Rahmhof" befindlichen städtischen Geschütze auf die Wälle fahren lassen. Dieses Vorgehen erbitterte aber die Bürger, die kühn gemacht durch die herannahende Hülse, sich gegen die fremde Besatzung zusammenrotteten und den General zwangen, von seinem Vorhaben abzustehen. Inzwischen machten sich die Hessen zum Angriff bereit. In der Frühe des 2. Dezember näherten sie sich der Stadt und schritten zum Sturm auf das Friedberger Thor. Die französische Besatzung vermochte nicht allzulange Widerstand zu leisten; denn die aufgeregten Volkshaufen, darunter vornehmlich die fremden Handwerksburschen, machten gemeinsame Sache mit den Entsatztruppen, entwaffneten die Franzosen und öffneten den Deutschen die Thore. Erstere mußten unter Zurücklassung vieler Gefangenen, die später nach Marburg gebracht wurden, die Stadt in wilder Flucht verlassen. Die Frankfurter Bürgerschaft war menschenfreundlich genug, den fliehenden Feind, wo es anging, vor der Wut des Siegers zu schützen, der durch seine großen Verluste erbittert, wenig zur Schonung geneigt war.

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