Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Volume
- 1888
- Issue
- Heft 1
- Article
- Aus der Zeitschriften-Literatur zur Geschichte der Juden in Deutschland
- Date
- 1888-01-01
- Page
- Seite 36 (sequence 36)
- Language
- German
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36 C. A. H. Burkhardt und M. Stern, 438k.^ König Rudolf von Habsburg verleiht dem Frankfurter Schultheißen Heinrich von jedem zu Frankfurt vorhandenen Juden eine Mark bis auf Wiederruf. Urk. 1281, Febr. 10. Wien. — Orient 1843, S. 64. 438i.^ König Rudolf von Habsburg weist dem Ulrich von Hanau 100 Mk. Heller auf die Hälfte des Ungelts zu Frankfurt und Gelnhausen und aus die dortigen Juden an. Urk. 1286, Dez. 6. Speyer. — Orient 1843, S. 96. 438k. Anselm der Judenmeister in Frankfurt a. M. und Isaak von Bruchselde und die Judengemeinde daselbst verkaufen dem bei den Deutschordensbrüdern wohnenden Priester Heinrich von Rödelheim drei Mark jährlichen Zinses aus dem Hause des Juden Gottschalk. Urk. 1288, Dez. 9. Frankfurt. — Orient 1843, S. 375. 439. L. H. Euler hielt einen Vortrag über eine Urkunde von 1290, in welcher Kg. Rudolf den Burgmannen der Reichsburg zu Rödelheim das Recht erteilt, Juden daselbst aufzunehmen, und Bestimmungen über den Handel dieser Juden trifft. — NVK^r. II, 346. 440. K. Ludwig erlaubt dem Grafen Gerlach von Nassau, vier Juden mit Frauen und Kindern in die Reichsstadt Frankfurt zn setzen mit Abgabefreiheit. Urk. 1329. Aug. 8. — ^XOV. 1864, Sp. 399 f. 441. W. M.Becker: K.Karl IV. verschreibt dem Grafen Johann von Nassau, genannt von Merenberg, der ihm geleisteten treuen Dienste wegen auf Widerruf die Juden der Stadt Wetzlar mit den Diensten und Abgaben, welche sie von Reichswegen zu leisten haben, dazu von jedem Juden der drei Reichsstädte Gelnhausen, Friedberg und Frankfurt den sogenannten goldenen Pfennig , den sie an den König zu entrichten verpflichtet sind (uf iedem iuden der dreier stete unfern guldenn Pfennig). Urk. 1349, Juni 5. Mainz. — Forschungen zur deutsch. Gesch. 1876, S. 120-121. 442. G. Wolf: Zur Geschichte der Juden in Frankfurt a. M. — Jahrb. f. jüd. Gesch. u. Lit., hrsg. v. N. Brüll, Frkf. 1877, S. 70—86. 442a. L. H. Euler: Des Canonicus Baldemar von Peterweil Beschreibung der kaiserlichen Stadt Frankfurt a. M. aus dem XIV. Jahrhundert. Urschrist mit Übersetzungen und Erläuterungen. — NVO^r. I, 51—110 enthält wichtiges über jüdische Altertümer in Frankfurt a. M. 443. W. Stricker: Die Judenärzte in Deutschland, besonders in Frankfurt a. M. — Ztschr. f. deutsche Kulturgeschichte 1858, S. 220—224. Vgl. Nr. 115a. 444. M. Kahserling: Frankfurter (jüdische) Ärzte. — NdN^. 1863, S. 182—183. 445. E. Carmoly: Die jüdischen Ärzte aus Frankfurts Vergangenheit. — Steins Israelitischer Volkslehrer 1856, S. 110. 446. G. L. Kriegk: Auszüge aus einem bisher unbekannten Frankfurter Gesetzbuche. Nr. 3: Verordnung über das Judengeleite und das Spielen der Juden. 1402; Nr. 4: Verordnung über die Dienstboten der Juden und über geschlechtliche Beziehungen zwischen Juden und Christen.