Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Volume
- 1887
- Issue
- Heft 2
- Article
- Zur Geschichte der Juden in Österreich
- Date
- 1887-01-01
- Page
- Seite 182 (sequence 6)
- Language
- German
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182 G. Wolf, Zur Geschichte der Juden in Österreich. Marianna, Mutter des Samuel Mendel, mit Dubra, der Tochter ihres Mannes, war nicht hier. Rades, Frau des Abraham, mit 2 Kindern in Teplitz. Jutka, Wittwe, der man den Mann in in Turnau erschlagen hat. Susanna, Schwester des Liddie, hat sich nicht eingestellt, denn sie erhält... Lille, Wittwe des....., kam nicht und ist nicht hier geboren. Sara, Tochter des David Horsovsky hier. Juttka, alte Wittwe, hier, Anka, Tochter des Jedeler, ging nach Turnau auf den Jahrmarkt. Judka und Rechet, die bucklige Tochter des Rosmann, nicht hier geboren. Sara, Tochter des Isaak von der alten Schule, ihr Mann ist nicht hier. Lea, alte Wittwe, wacht bei kranken Kindern. Matrona, schenkt Wein aus. Semach Stekla, erhält man um Gottes Willen, hier. Rosa, Tochter des Majer Ebstein, ihr Mann ist in Polen Lehrer. Rachel, Wittwe, nach irgend einem Moses, in Mähren. Mindl, Weib des Meisters Man, hier. Sara, Weib des Isaak Raj, in Plan. Judith und Muska, Tochter des Moses Suchtz, aus dem Fettladen. Sara, Tochter des Samuel Halir, hier. Sara, Tochter des Nathan Dulka, hier. Dubra, Weib des Samuel, von der alten Schule, hier. Der kranke Hesl, welcher Hüte in Tauß verkauft. Resel, Wittwe, Tochter des Stastnh von der Kleinseite. Die im Jahre in der fünften Woche vor Pfingsten verzeichneten Juden, welche irgendwelche Geleitbriefe, die von wem immer gegeben find, haben. Geleitbrief des Königs I. M. 1546, gegeben von Wratislaw in der fünften Woche nach Stanislaus. Isaak Majer, Hutta, sein Weib, Söhne: Majer, Bela, sein Weib, Samuhel, Schwiegersohn des Hoschek, Mandl Sara, Köchin Slunka. David, Weib Alena, Kinder: Sara, Plumka, Ansl, Rosa, Stampsa, Blues, Josef, Schwiegersöhne: Jzak, Jzak, jeder hat 2 Kinder, Anna, Köchin, ist noch in Polen. Saloeme Mhnus, wies vor eine alte Urkunde, die aus Versehen von Hr. Heltas übersehen und in den Geleitbrief nicht aufgenommen wurde; sein Weib Khela, Tochter Sluniccka. Meister Hoschek, Weib Rendl, hat einen Geleitbrief auf Pergament, gegeben in der vierten Woche am Tage des Hieronymus in Prag, und sind folgende Personen in denselben aufgenommen: Kinder: Majer, Samuel (in Italien), Anjel (in Deutschland), Israel, Abraham, StaStny, Judka, sein Weib, Lea, Köchin.