Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
- Volume
- 1930-1931
- Issue
- Heft 4 (Januar 1931)
- Article
- Die Juden in Deutschland [Nachricht]
- Date
- 1931-01-01
- Page
- Seite 319 (sequence 10)
- Language
- German
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- Guben 1× ep/1044673
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Aus diesem Sammelwerke sind als Sonderabdrücke erschienen: Brunner, Moritz: Geschichte d. Juden in Brünn. Brunner, Moritz: Geschichte d. Jud. in Iglau. Fiser, Josef: Geschichte d. Jud. in Mährisch-Budwitz., Flesch, Heinrich: Die Einwanderung d. Jud. in Mähren. Gescheit, Heinrich: Geschichte d. Jud. in Pohrlitz. Gold, Hugo: Geschichte d. Jud. in Boskowitz. Gold, Hugo: Geschichte d. Jud. in Iglau. Kwasnick-Rabbinowicz, Oskar: Gesch. d. Jud. in Mährisch-Aussee. Trapp, Bruno Mauritz: Geschichte d. Jud. in Nikolsburg. 1930, 139 Heilig, Bernhard: Urkundliches zur Wirtschaftsgeschichte der Juden in Proßnitz. Brünn: Jüd. Buchu. Kunstverl. 1929. 32 S. 4°. 1930, 140 Baneth, E[duard]: Die Znaimer Grabsteine. (MGWJ Jg. 74, 1930 S. 133—134.) 1930, 141 Kahan: Zu den Grabsteinen aus dem 14. Jahrhundert. (MGWJ Jg. 74, 1930 S. 134—135). 1930, 141a Brandenburg Lehmann, Rudolf: Die Urkunden d. Gubener Stadtarchivs in Regestenform, (in: Niederlausitzer Mitteilungen. Bd 27, 1927/28). [Darin: S. 14, Urk. 16 v. 13. 10. 1319: Herzog Rudolf v. Sachsen verleiht d. Stadt Guben das Recht, daß die jetzt u. später in ihr wohnenden Juden gleich andern Bürgern czu der stat rechte sitzen sollen. — S. 23, Urk. 38 v. 10.8.1397: Caspar Jeschen, der die Juden von Guben vor Fürstenberg beraubt hat, schwört dem Markgrafen Jobst v. Mähren . . . der Stadt Guben u. dem Kloster Neuzelle Urfehde.---S. 27 Urk. 47 v. 21. 12. 1408: Zwischen den Fleischhauern u. d. Juden zu Guben ist folg. Einigung zustande gekommen: 4 Juden sollen Fleischbänke haben und Ostern anfangen zu schlachten, u. zwar jeder so viel wie 2 Fleischhauer, d. h. 4 kleine Haupt. Schlachten dürfen sie von Ostern bis Michaelis, u. zwar sollen sie zu ganzen Vierteln verkaufen, vom Sonntag nach Pfingsten, aber bis zum Bartholomäustag in Schroten. Von Ostern bis Bartholomäustag dürfen sie kein Rind schlachten. Die Rinder, die sie von Bartholomäustag bis Michaelis schlachten, dürfen sie in Schroten verkaufen. An d. Tage, an dem sie ein Rind schlachten, sollen sie kein Kleinvieh schlachten. Dagegen ist es ihnen erlaubt, von Michaelis bis 14 Tage nach Martini Kleinvieh neben den Rindern zu schlachten, das Kleinvieh zu ganzen Vierteln, das Rindfleisch in Schroten zu verkaufen. Von Martini an sollen sie nicht mehr schlachten, es sei denn, daß sie grünen Fleisches bedürften. Dann mag einer wöchentlich ein Kalb schlachten. Haben sie eine Beschneidung oder Hochzeit, so dürfen sie schlachten, so viel sie brauchen. Kein Jude außer den 4 darf Vieh kaufen. Vor der hohen Messe am Sonntag sollen sie nicht zwischen den Bornen kaufen. Der Jude, der gegen diese Bestimmungen verstößt, hat den Fleischhauern 20 und den Juden, die Fleischbänke haben, 10 Groschen zu entrichten. Datum: Gebin am Sinthe Thomastage noch Cristi gebort, als obin steyt geschrebin (nämlich:) vierczenhundirt iar dornoch yn dem achtin iare. Ferner Personename Jode (Jude, Jodin, Juden, wohl Plural): Andreas (Andres) in Guben: Urk. 55—58, 61, 84, 89, 91; — Liborius Urk. 55—58, 91; — Peter (Petir, Petrus): 55—58, 61, 86, 91; — Simon, Pleban u. Kanoniker der Bauertzener Kirche Urk. 84; — daneben auch der Name Godini, H.: Urk. 5.] 1930, 142 Kohstall, Franz: Chronik der jüd. Gemeinde Spandau. Hrsg. v. Vorstand d. Synagogengemeinde Spandau. Spandau 1930. 1930, 143 Kohstall, Franz: Aus der Chronik der Spandauer jüd. Gemeinde. Berlin-Spandau (1929): Stückrath. 63 S. 8°. 1930, 143a 319