Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XIX (1916)
- Issue
- 1/3 (Januar-Juni 1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- Seite 18 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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SCHECHTER, S., Seminary Addresses and other Papers, (vgl. ob. Jahrg. XVI11-, S. 73.) '־ [Ein Band von Reden, die den Verfasser während seiner fünfzehnjährigen Wirksamkeit in New York bei den verschiedensten Gelegen— heiten gehalten hat. Er beginnt mit dem Satze ״Reden ist nicht mein Metier“. Der VcrL redet tatsächlich nicht wie ein Handwerker, Sondern wie ein* Künstler. Er ist ein Meister des Wortes und der Gedanken׳ und versteht es immer, durch eine überraschende Wendung, durch einen glücklichen Vergleich, durch ein packendes Zitat den Hörer fortzureissen. Die Bedeutung der Sammlung beruht aber nicht in der glänzenden Form, sondern im Inhalt der Reden. Sie erheben die Forderung nach Selbständigkeit der jüdischen Religions-, insbesondere der Bibelforschung. Sie legen sodann Zeugnis ab von der Begeisterung des Verfassers für den Gesamt geisjL des Judentums, von seinem Bekenntnis zum Irrationalen. Er verkündet das ewige, untergänglicke Judentum, das unabhängig ist Von Zeitgeist und Parteibildüngen, dem sein tiefer Gehalt die Unzerstörbarkeit verbürgt. Dieses letzte und zugleich persönlichste Werk Schechters wird den Schmerz um seinen unerwarteten Verlust noch erhöhen. L 2£j SCHOWUAUSFEST, Zum, (dem Tage der Offenbarung) 1916, ein Gruss an die jüdischen Soldaten im deutschen Hrero vom Verband der deutschen Juden. [Berlin 1916.] SCHULMAN, L., Zur türk. Agrarfrage. Palästina u. d. Fellachen- Wirtschaft (= Archiv f. Wirtschaftsforschung im Orient. Hrsg, v. Reinhard Junge . . . Ausserordentl. Veröffentlichg. Nr. 2.)' Weimar, G. Kiepenheuer, 1916. XXV11I, 182 S. M. 4,80. SCHWADRON, A., Mauschel-Predigt e. Fanatikers. Wien, R. Löwit, 1916. ■32 S. M. 0,80. SCHWARZ, A. Z., Die hebräischen Handschriften der kT k. Hofbibliothek zu Wien (Erwerbungen seit 1851). [= Sitzungs-, bericht der kais. Akademie d. Wissenschaften in Wien. Phil.-hist. Klasse. 1«5 Bd. 5. Abt.] Wien, Ä. Holder, 1914. 106 S. 1 .״ Taf. 8°. [Wien besitzt in den Sammlungen der Iloibibliothek und einzelner anderer, wie der der Israelitisch-theologischen Lehranstalt (frühererBesitz Schor und Jellinek), der Bibliothek^der israelitischen Kultusgemeinde, vor allem aber der Privatsammlung Abraham Epsteins (früherer Besitz ' Halberstam, Luzzato u. a.^ hervorragende Schätze an hebräischen, Handschriften. Albrecbt Krafft und Simon Deutsch gaben bereits 1847 eine Beschreibung der hebräischen Kodices der Hofbibliothek. J. G0K denthal beschrieb 1851 die neu erworbenen und gab Ergänzungen zum Krafftschen Katalog. Beide Arbeiten leiden an Unübersichtlichkeit und lassen oft an Genauigkeit zu wünschen übrig. Für die seit 180 L erworbenen hebräischen Handschriften war man bisher auf-das kurze handschriftliche Verzeichnis von Friedrich Müller angewiesen, das besonders den Wunsch nach genaueren Angaben rege machte. Es ist deshalb sehr freudig zu hegrüssen, dass ein eingehender, in jeder