Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XVII (1914)
- Issue
- 2/3 (März-Juni 1914)
- Date
- 1914-02-01
- Page
- Seite 40 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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40 ־- Lichtdrucks honiusgGgeben von Hermann L. Strack, Leide!!*--׳ A. W. Sijthnr« Verlaß, 1»177<ז. .צ Hl. fol. + XlAVßsX" (Genauer Tito] vgl. ZfHB. XVI. 47. Uol׳or den unsohtffzbaren Wort der berühmten Münchener Tuhinulbnndschrift braucht nfan unter Fachndinnern kein Wort 7.u verlieren. Weder ist der Cduex ausserordent- ]ich alt, er ist Ende 1 :M*J vollendet, noch isyer frei von Foldern. Dennoch steht die Handschrift einzig da. weil wfr kein Manuskript des babylonischen Talmuds besitzen, das ihr au Vollständigkeit gleich• kommt. Die Hawhchrifi enthalt, wie bekannt, /ausser einigen kleinon , Bcig/iben den gesamten babylonischen Talmud; an einer Stollosind einige Blatter ausgorissen, an zwei andoren sind irrtümlich oinigo Stellen übersprungen, im übrigen aber liegen in der Handschrift h ii in 11 i c h o K3 Traktate des hahylonisclien Talmuds vor. Kabbinowicz legte daher mit Hecht diesen Codex seiner bewährten VariantenHammhing Diqduqo KophVim zu eirunde. Trotz der bewundernswerten Golehrsnmkeit. iil.er die K. verfilgre, und der ausserordentlichen Sorgfalt, die er auf seino Arbeit verwendete, gönnte es nicht fehlen, dass auch ihm bisweilen Varianten entgangen sind; er hat vielleicht auch nicht alle, namentlich orthographischen, Abweichungen für erheblich genug gehalten, um sie lückenlos mitzuteilen. K.’s Werk hat ferner den Mange), dass immer nur die abweichenden Stellen der Handschrift und <ies '1 extes gegcnübergestelit sind und dass man sie nur mühsam mit den gewübuliehon Ausgaben vc.sglisiohen kann. Endlich kommt hinzu, dass U/s Weik auf 10 Bande verteilt ist und dass die ganze Ordnung Nasim fehlt. Aus all diesen Gründen ist cs mit Freuden zu begrüssen, dass dio bekannte Verlagsürma A. W. Sijthoff, dio sich durch Vorvielliiltigung griechischer und lateinischer Codices einen vortreftdTcli'ön~~ Namen erworben liat, es unternommen hat, die Münchener Handschrift durch Faksimile Lichtdruck zu vervielfältigen Hermann L. Strack hat sich der Müho unterzogen, di. notigen Vorarbeiten hierzu anzufertigen. Um dio Benutzung der Handschrift zu erleichtern, die mit «ehr kleinen Buchstaben geschrieben ist, ist das Format um r5 vorgiüssert. Ucber jeder Soito ist der Inhalt sowohl der Misna ala auch der G’mara genau bezeichnet. Fernor ist am rechten Soiteniando auf die Anfänge der Druckseiten doi gewöhnlichen Ausgahon hingewieson, im Texto i.st vor dem jo ersten Worte einer Druckseite ein kleiner senkrechter Trennungsstrich gemacht. Damit man die Handschrift auch nach Zeilen leicht zitioien kann, «ind dio Zeilen 10, 30, 50 ,70 jeder Seito der Handschrift durch ein;< kenntlich gemacht. In einer Einleitung, in einem besonderen Bande, gilt Mrack über dio Handschrift nähere Auskunft,~דm8se7ד!eu^רß^ltחzt^er dio fohlondon Stücke doaTralctats T'sahim (UUa bis 121 b und 5H a bi» 67 h der Ausgaben) nach der Münchener Hamlschrift Nr. 6 und die fohlenden Stücke aus K’thubboth (H4 a bis 87 a der Ausgabeni und M'naboth (7Kb bis 77 b der Ausgaben) nach der hobriiischen Handschrift des Vatikan Nr. 118 bzw. 118. Bei den Angaben über dio Besitzer der Handschrift wäre an Literatur nachzutragen Gros», Gallia Judaica, S. 242 und KEJ LV 1( 0 £. Der Herausgeber und der Vorleger verdienen fürihro ausgezeichnete, wertvolle Leistung den Dank und dio Anerkennung aller Fachmänner. I. E.] TSCI1EHNÖW1T8C11, 8., ״מיי משה״ ותקופתס, eine ausführliche Monographie libor dio Tätigkeit der Liga «Bene Mosche״,