Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XVI (1913)
- Issue
- 2 (März-April 1913)
- Date
- 1913-03-01
- Page
- Seite 59 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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- Aleppo 1× ep/1047811
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59 ein hebr. Gedicht von Rodol. Button, Aed. Chr. praeb. Ac. Qr. (auf der vorhergehenden Seite findet eich ein arabisches Gedicht von Pococke mit lat. Uebersetzung). In dem erwähnten Catalog von Ellis, aus dem diese Bücher stammen (Nr. 138,140, 141,144,145, 147, 148,467) ist noch eine zweite Oxforder Sammlung: Jaxta Oxoniensium London 1612 ▼erzeichnet die hebr. Verse enthält (Nr. 468). Weitere Nachforschung dürfte noch viele ähnliche Publikationen und vermutlich nicht nur von englischen Universitäten zu Tage fordern. Sie verdienen immerhin ein gewisses Interesse als Zeugnisse für die Pflege des Hebräischen an den mittelalterlichen Universitäten. Zum Machsor Ritas von Aleppo. Von A. Freimann. Vom Ritus Haleb spricht Zunz in seinem ״Ritas“ an mehreren Stellen. Ein Gebetbuch aus Haleb nennt er in seiner Literaturgeschichte d. Syn. Poesie S. 517, ohne es näher zu bezeichnen doch scheint es der Venediger Druck zu sein von dem Berliner ein Fragment des 2. Teiles in Rom gefunden und das er in seinem Werke ״Aus meiner Bibliothek“ 1898 S. 6 und 7 eingehender beschreibt. Berichtigt sei hierdurch folgendes: Das Buch besteht aus 103 mit arabischen Ziffern gezählten Bogen zu je 8 Bl. 824 Bl. von denen 816 mit hebräischen Ziffern gezählt sind. Es ist durch Cornelius Adelkind auf Veranlassung des Abraham b. Ahron Benvenjste im Tamus 5287 (= 1527) in Venedig gedruckt. Der erste Teil enthält in 54 Bogen 432 Bl. die täglichen Gebete. Von diesem Teil ist bisher noch kein Exemplar aufgefanden. Der 2. Teil ist nach Berliners Fragment, das jetzt in der Frankfurter Stadtbibliothek sich befindet, vom besten Kenner dieses Literaturzweiges H. Brody in ausgezeichneter Weise im hebräischen Anhang zu Berliners ״Aus meiner Bibliothek“ p. I—XVI beschrieben worden. Im קבץ על יו des 15. Jhrg. der Mekize Nirdamim Berlin 1899 teilt Halberstam, der im Jahre 1894 von Berliner das Fragment geliehen und untersucht hatte, die קינה über Abraham, den Sohn des Rambam und die csn קינה עלי aus demselben mit. Im folgenden drucke ich der Wichtigkeit der Pijjutim wegen das Register des 2. Teiles, das ich erworben, vollständig ab. Mit Bl. 800 schliessen die Gebete, es folgt von Bl. 801—816 eine arabische Abhandlung über עכור; Bogen!03 enthält nachstehendes