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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1911-01-01 · 1 (Januar-Februar 1911) · p. Seite 12

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XV (1911)
Issue
1 (Januar-Februar 1911)
Date
1911-01-01
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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12 WACH STEIN, B., Die Gründung der Wiener Chowra Kadischa im Jahre 1763. [(Verbess.) Sonderabdr. aus Dr. M. Grunwald’s ״Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde״. Heft 32 .und 33.] Wien 1910. 31 S. 8°. WEIS, J., Das Buch Exodus. Uebersetzt u. erklärt. Graz, Styria, 1911. LXXI, 363 S. 8°. M. 5. WIENER, H. M., The Origin of the Pentateuch. London, E. Stock, 1910. 152 S. 8°• 1 s. WRIGHT, Ch. H. H., Light from Egyptian papyri on Jewish history before Christ. London, William & Norgate, 1908. 142 S. 8°. 3 s. WUMKES, G. A., Sprokkeling uit oude Kerkacten in zake de Joden Sep. Abd. aus dem Gron. Volksalmanak 1911. Groningen, Erven B. v. d. Kamp, 1910. 6, (2) S. 8•. [Dr. Wumkes, Prediker der reformierten Kirche in Sneek, Autor einer Geschichte der reformierten Kirche in den Ommelanden [Provinz Groningen], hat die auf Jaden bezüglichen Notizen, die er bei der Durcharbeitung der Classis-Protokolle gefunden, in dankenswerter Weise hier publiziert. Seine Arbeit bietet eine Ergänzung za Mendels’ Geschichte der Stadt Groningen. Interessant ist es, wie überall in Holland, in der alten Zeit eine Missionsstimmung geherrscht. Die in dieser Beziehung erzielten Resultate sind doch im ganzen Verlauf der Geschichte in den Niederlanden sehr gering geblieben. Auf S. 3 f. erwähnt Wumkes aus dem Gravamen der Classis in Middelstum, dass man die. Synode ersuchen wollte, Massnahmen zu nehmen, dass die Juden nicht so frei gegen die Christen schreiben sollen. Dieses Gravamen war aus Jac. Altings Brief an Balthasar Bekker in Franeker vom 8. April 1670, siehe Altings Opera Tom. V. Amsterdam 1686, Fol. p. 875, bekannt. Es handelte sich nämlich um Josef Athias Schrift Caecus de coloribus, einer Verteidigung seiner Bibelausgabe von 1667 gegen einen scharfen Ausfall des Groninger Prof. Samuel Maresius (cf. St. C. B. n. 553 j.° 5886). Wumkes, der Athias Schrift, dieselbe ist in Thomae Crenii Animadversiones phil. et hist. Toin. II. Lugd. Bat. 1696. 8°. p. 181—•127 wieder abgedruckt, nicht kannte, fasste die ganze Sache viel zu allgemein auf, und wundert sich, dass von einer Bestreitung Athias nichts mehr vernommen wurde. Nach Altings Briet an Perizonius in Deventer (Oper. 1. c. p. 374) wäre Athias vor die Amsterdamer Co ns ul es [Bürgermeister] gerufen, und hätte erklärt, er sei nicht der Autor. Hierüber konnte ich auf dem Amsterdamer städtischen Archiv nichts feststellen. Es ist kaum anzunehmen, dass Athias, der in Amsterdam sehr grosses Ansehen genoss, wegen dieses Pamflettes irgendwie Schwierigkeiten gehabt hätte. Ausserdem teilt Alting mit, dass er vermute, dass Prof. Leusden-Utrecht, Korrektor der Bibel, der Autor der Schrift sei. Auch dieses Vermuten macht es be* greiflich, dass die Sache weiter ruhte. Am Schlüsse seiner Arbeit erwähnt Wumkes, dass die Synode der Ausgabe von Abarbanels Commentar-Uebersetzung zu den XII kl. Profeten [1. Hosea] im Jahre 1680 des Ds. Franciscus al Huisen in Wetsinge Zustimmung gegeben. . Es

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