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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1911-01-01 · 1 (Januar-Februar 1911) · p. Seite 8

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XV (1911)
Issue
1 (Januar-Februar 1911)
Date
1911-01-01
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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8 MANNHEIMER, S., Hebrew reader and gr&mm&r, with exercises for translation. New. ed. rev. and enl. London, Continental Export Co., 1908. 254 S. 8°. 6 s. MARMORSTE1N, A., Religionsgeschichtliche Stadien. 1.Heft: Die Bezeichnungen für Christen und Gnostiker im Talmud und Midrasch. Skotschau (Oest. Schlesien), Selbstverlag, 1910. 83 S. 8• M. 3. MEHLER, Fr., Ein Chanuka-Traum. Die Megilla. Aufführungen iür Chanuka u. Purim. Berlin, Louis Lamm, 1910. 31 S. 8°. M. 1. MENDELS, J., De jöodse Gemeente te Groningen. Tweede, herziene en vermeerderde drak. Groningen, J. B. Wolters, 1910. VIII, 112, (4) S. 8°. [Die erste Auflage yon Menders Geschichte der Juden in Groningen wurde von mir in dieser Zeitschrift X (1906) S. 44—48 ausführlich besprochen. Das Erscheinen dieser zweiten Auflage ist ein erfreuliches Zeichen für das Interesse, das man an seiner Arbeit genommen. Mendels hat sich nun keineswegs mit einem einfachen Abdruck begnügt, sondern ausser den aus verschiedenen Recensionen gewonnenen Verbesserungen, auch Selbst vieles das er noch gefunden, nachgetragen. So hat M. z. B. seine Auffassung über den Eid more judaico [S. 28 u. 29 der ersten Auflage) in dieser Ausgabe [S. 50 sq.) geändert. Der holländische Rechtshistoriker Prof. S. J. Eockema Andreae hat in seinem ״De eed der Joden in Nederland onder de Republiek“ in den Verslagen en Mededeelingen der Kon. Akademie v. Wetenschappen. Abt Letterkunde 4. Serie, Teil X [Amsterdam 1909] S. 8—19 nachzuweisen gesucht, dass das Formular einfach der Kammergerichtsordnung vom Jahre 1555 entliehen und etwas unbeholfen übersetzt sei, man aber keineswegs daraus auf eine antijüdische Stimmung in Groningen und wo sonst das Formular in Holland im Gebrauch war, schliessen dürfe, ln dem ersten Teil seines Buches bringt Mendels Sbzt eine ganze Anzahl Nachrichten, wo von Juden im Mittelalter in olland Sprache ist. Hierbei ist es schade, dass ihm vermutlich die neuere Literatur in Groningen nicht genüg md zugänglich und er sich mit älteren Werken als Citatennachweis begnügen muss und ihm dadurch auch manches entgangen ist. Es würde zu weit führen, solche mir bei der Lektüre notierten Fälle hier aufzuzählen. Es seien hier nur ein oder zwei Ergänzungen angeführt. Schudt im Anhang des ersten Teils, also ca. 1715, schreibt: ״Ist von Groningen zu erinnern, dass jetzo, wie ich durch Briefe eines guten Freundes von Amsterdam berichtet worden zwey reiche Juden sich daselbst häusslich aufhalten, welche im Wechseln und Ost-Indischen Wahren grossen Handel treiben.“ Auch über eine literarische Arbeit eines der Groninger Obe rrabbiner kann noch etwas berichtet werden. Isaak Lemming, der im Jahre 1801 als OR. von Groningen starb, war früher Lehrer des Amsterdamer Beth Hamidrasch. Er schrieb einen sehr ausführlichen Commentar zur Tosefta (m. d. T. תולדות יצחק מאירת עינים).’ Das MS. drei grosse u. dicke Folio-Bände, ist nach jahrelangen Irrfahrten, auch auf Amsterdamer Versteigerungen (siehe z. B. H. B. XVIII, 80 11. XXI, 21) vor einigen Jahren in den Besitz der Rosenthaliana ge*

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