Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XIV (1910)
- Issue
- 3 (Mai-Juni 1910)
- Date
- 1910-05-01
- Page
- Seite 77 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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- 11 - SEGEL, B., Die Entdeckungsreise des Herrn Dr. Theodor Lessing zu den Ostjaden. Lemberg, (Mickiewiczgasse 5) Verlag ״Hatikwa, 1910, VI, 74S. 8°. M. 1. SLOUSCHZ, N.> Un voyage d’Studes juives en Afrique (יייייי Academie des Incriptions et Beiles-Lettres. Tome XII, 2 e partie.) Paris, 0. Klincksieck, 1909. 87 S. 8 °. Fr. 4, 50. STATION, The Jewish Agricultural Experiment, Haifa, Palestine. Certificate of incorporatiön and By-Laws. New York, 1910. 16 S. 8 °. STRACK, Herrn. L., Jesus, die Häretiker u. die Christen nach den ältesten jüdischen Angaben. Texte, Uebersetzungen u. Erläuterungen. (— Schriften des Institutum Judaicum in Berlin. Herausg. v. Herrn. L. Strack. Nr. 37). Leipzig, J. Hinrich’s Verl., 1910. 88 u. 40 S. 8 °. M. 3. [Professor Strack Ist bekannt durch die Kunst, auf kleinen Raum eine Fülle wohldurchdachten und wohlgeordneten Stoffes meisterhaft eu geben. Auch in diesem Buche wird ein Ton reichem Stoffe gefällter geschlossener Kreis in erstaunlich knapper Art vörgelegt; 40 Steifen enthalten die hebräischen Texte ans der Zeit der Tannaiten und der t moräer, deren Üebersetzung und Erläuterung auf S. 18* bis 80 * gegeben wild, während die ersten 18 * Seiten ein Vorwort, Angäbe der Hülfsmittel sur Feststellung des Textes, Literatur und den wichtigen Abschnitt ״Jüdische Angaben über Jesum in der gr. Kirche״ und detto ״in der lat. Kirche״ umfassen. Die durch gr. und lat. Kirchenlehrer auf uns gekommenen j. Aeusserungen über Jesum laufen parallel mit der Sammlung derselben Aeusserungen, die ich in der Einleitung zu' meinem ״Leben Jesu nach j. Quellen (Berlin 1002) zusammengestellt habe; Strack ist um Pionius und Andreas reicher. Warum Strack Euseb. zu Jes. 18 nicht erwähnt (abgedruckt auch bei Hamack, Mission usw. S. 088), weiss ich nicht. Meine Sammlung erfährt durch Strack eine ausdrückliche (S. 14* Anm. 1) und eine stillschweigende Berichtigung (S. 16 nicht Hrabanus Maurus, wie früher geglaubt wurde, sondern Amolo ist der Verfasser der Schrift contra Judaeos). Das Toledoth Jesu, um das es mir in erster Reihe zu tun war, erwähnt Strack nur einmal (S. 16*) als von Agobard bezeugt; das Büchlein ' hätte jedoch nach meiner Bearbeitung mehr Berücksichtigung verdient. Das grösste Interesse wird sich. wohl den vollständig gesammelten rabbinischen Texten über Jesum und die Minim zuwenden, von denen manche hur dem herkömmlichem Brauche zuliebe, nicht aber in- folge der inneren Bedeutung, änfgenommen wurden. Schon das zweite Stück (S. 1 aus T. Sanh. 9,7) könnte entbehrt werden, denn dort befindet sich blos ein Gedanken von der Wahrung der Menschenwürde, ohne Bezug auf das Christentum. Ben Stadta (§7) hält der Verfasser (S. 08*) entschieden für eine andere Person als Jesus, nimmt aber, eben des Herkommens wegen, die betreffenden Stücke dennoch auf. Das Stück Rasi und Tosafoth (auf S. 14) hätte nicht als Text gedruckt werden sollen. Bei ״Mirjam die Frauenhaarflechterin״ wäre nach ״Leben Jesu״ S. 076 ein Hinweis auf Lagar de, Mitteilungen 3,267^260^־, sehr < am Platze gewesen; vgl. auch A. Poznanski, Schiloh 1,158. 164. Zu וחיוקר יעות Sank 07a (3. 00) ist die Erläuterung (S. 60*) ganz unge-