Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
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- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XIV (1910)
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- Date
- 1910-01-01
- Page
- Seite IX (sequence 7)
- Language
- German
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IX Pick, H., Aron Salomon Gumpertz als Uebersetzer.patriotischer Gelegenheits- Schriften. 188. Poznanski, S., Zweiter Nachtrag zur ״Karäischen Literatur der letzten dreissig Jahre“. 67• 98. 112. 168. Silva Rosa, Ib. da, Noch etwas über die Ausgabe 185 .מעם לועז. Zeitlin, W., Anagramme, Initialen und Pseudonyma neuhebräischer Schrift- Steller und Publizisten. 155. <—ד —, Einige den Bibliographen unbekannt gebliebene neuhebr. Schriften. 186• Miszellen and Notizen. Marx, A., Bemerkungen zu: Deutsche Abschreiber und Punktatoren des Mittelalters in ZfHB. 11 S. 86 ff. 81. — Löwenstein, L. איין נייא קלאג 61.188 .ליד. — Marx, A., Bibliographische Miszellen. 123.159.— Löwenstein, L., Historische Lieder. 126. — Porges, Notizen. 127. — B., Ed. in Kbg. Notiz. 127. — Freudenthal, Notiz [z. Studentenbriefwechsel]. 158. Nekrologe. Am 16. Januar starb in Kowno der Rabbiner Zebi Hirsch Rabbinowitsch, Sohn des berühmten Rabbi Isak Elchanan; [am20. in Jerusalem Simeon Chacham, der unermüdliche Herausgeber und TJebersetzer, das gelehrteste Mitglied der jüdisfch-bocharischen Kolonie in Jerusalem. Seine persische Uebersetz. der נביאים ראשונים ist unvollendet geblieben. (Mitteilung W. Bachers)]; am 26. in Chicago der hebräische Schriftsteller Wolf Schur; am 2. Februar in Krakau der vielseitige Salomon Rubin, dessen Geschichte des Aberglaubens auch ins Deutsche übersetzt wurde; am 24. in Freiburg i. B. der Rabbiner Adolf Lewin, der fleissige Mitarbeiter an Rahmer’s Literaturblatt u. a. Zeitungen, Verfasser einer Geschichte der ״Juden in Freiburg“ und ״der badischen Juden seit der Regierung Karl Friedrichs“; am 25. in Schwerin der Landesrabbiner Gabriel Fabian Feilchenfeld; am 24. März.in Frankfurt a. M. Ludwig 0 e 1 s n e r , der über Juden in Schlesien und den Bibliographen Sabbathai Bassista geschrieben hat. Ebenda verschied am 27. März Rabbiner Marcus Horovitz, dessen Arbeiten zur Geschichte der Juden in Frankfurt, z. B. Frankfurter Rabbinen, Jüdische Aerzte, Inschriften des alten Friedhofs u. a. neben den talmudischen Responsen und Predigten zu nennen sind. Am 7. September starb in Berlin der Schriftsteller Max Albert Klausner, der eine Zeitlang die ״Israelitische Wochenschrift“ redigirte und 8 Bände ״Gedichte der Bibel schrieb; am 29. in Paris der Rabbiner Jehuda Lubetzki, dem man die Herausgebe der Werke ס׳ חתשלמה und בדקי בתים verdankt; am 13. Oktober in Wiesbaden der Rabbiner M. Silberstein, der mehrere Aufsätze in Zeitschriften veröffentlichte; in Odessa der hebräische Schriftsteller A. L. L e w i n s k i. Am 6. Dezember starb in Frankfurt a. M. der hebräische Schriftsteller Saul Pinchas Rabinowitsch, Uebersetzer des Graetzschen Geschichtswerkes, Herausgeber des Jahrbuchs כנסת ישראל und Verfasser mehrerer Monographieen, z. B. über die spanischen Exulanten, Joselmann von Rosheim, Zunz, Frankel u. a.; am gleichen Tage *verschied in Berlin Hirsch Hildesheimer', der mannhaft in Schrift und Wort den Antisemitismus bekämpfte, die ״Jüdische Presse“ Jahrzehntelang leitete und ״Beiträge zur Geographie Palästinas“ schrieb; am 28. Dezember in Petersburg Baron David Günzburg, Besitzer einer kostbaren Handschriftensammlung, der Moses ibn Esra’s תרשיש zu drucken begann und eine kunstgeschichtliche Sammlung ״L’ornement hebreu“ mit heräusgab.