Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XI (1907)
- Issue
- 1 (Januar-Februar 1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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netiis agentem“. Selbstverständlich ist es der Rabb. Jehuda Katzenellenbogen, an den der Brief gerichtet war. S. 112, Anm. 3 st. 252 1. 862 (Druckfehler). 114, Anm. 6 L 117 .שר׳תמוהר״ריעקב לבית הלוי, Z. 12 st. 111. ist wohl Trabbotto zu lesen; Das. Anm. 1 st. Saltara 1. Saltaro. 119, Z. 1 st. Johann .1. Giov. S. 121, Z. 1 st Ghele 1. Ghele (hebr. גילה). S. 130, Anm. 1 sind alle 3 Fragezeichen unangebracht, weil der Text durchaus korrekt ist. Das. Z. 7 statt .1 סדד סדר. S. 139, Anm. 1 bringt mich auf die Vermutung, dass in Nr. 188 des hebr. Teils weder המטות noch החנויות sondern הביטיגי zu lesen ist, wofür der Copist der Hs. irrtümlich המטות gelesen hat. S. 141, Z. 10 und Z. 17 ,muss es st. ״Drucker“ heissen ״Herausgeber“. Sonst bleibt der Sinn unklar, da unter dem ״Drucker“ auch der בעל הדפוס verstanden werden kann. S. 144 Anm. 5 und 6 רץ corriere. Zu S. 163 ist über das Verbot von יינם של גויס als wichtige Belegstelle heranzuziehen: Löwe b. Bezalel, דרש על המצות, gedruckt Prag 15Ö3. In dieser am Wochenfeste 1592 in Posen gehaltenen Predigt wird über die Nichtbeobachtung des Weinverbotes in Mähren, Deutschland und Italien bitter geklagt, die in Polen übliche Strenge in diesem Punkte rühmend hervorgehoben. Ö. 170, Anm. 2 st. Horadna 1. Harodono, wie auf dem Titel von מצות נשים מלמדה Ven. 1616 zu lesen ist. Harodono. hebr. הראדנא oder הארודבא (beides findet sich)י ist die Stadt Grodno. S. 172, Z. 2 st. 45 1. 43; das. Z. 8 st, 46 1.45; das. Z. 15 st. 10 1. 14; das. Z. 19 st, ותתעודד .1 ותעודד. S. 174, Z. 3 st. 9,שלום .1 השלום desgl. S. 175, Z. 14. Meine Vermutung, dass im hebr. Teil S.'177 Z. 10 st. אברכה בשתא zu lesen ist אבר כרכושתא, halte ״ich trotz der von Blau dazu gesetzten 2 Fragezeichen aufrecht, weil der Sinn, der dadurch hergestellt wird, vorzüglich passt: ״ אבר כרכושתא אתו לאלבצוייsie würden sich um die Katz streiten“. Gelbst wenn diese sprichwörtliche Redensart nicht im Italienischen nachweisbar wäre, könnte sie Modena von einem deutschen Juden gehört und gelernt habem S. 175, Z. 10 ff. scheint mir unrichtig. Das Rundschreiben (hebr. T. N. 170) ist. nicht im Namen der türkischen Rabbiner abgefasst. Die' Worte מאת רבני ארץ תורגמה מקהל שאלוביקי יע״א זאת באתנו אגרת מבשרת ואומרת את אשר העירה את רוחם וג' sind deutlich: Von den türkischen .Rabbinern aus Salonichi ist folgendes Schreiben uns (d. h. dem Venezianer Rabbinat) zugekommen, das ankündigt, dass sie sich angeregt fühlen etc. Keine Spur davon, dass dieses Unternehmen einer türkischen Talmudausgabe von Venedig aus geleitet wurde. Solches wäre auch der überaus strengen Censurverbote wegen einfach unmöglich gewesen Aber Modenas Brief lässt eigentlich ein Missverständnis gar nicht zu. Dieser Brief soll dem Boten aus der 'Türkei als' Ausweis und Empfehlung dienen, um in den italienischen Gemeinden Geldspenden für den beabsichtigten Talmud-Druck zu sammeln. Weil aber die Möglichkeit Praenumeranten in Italien zu gewinnen, denen die Talmudexemplare nach ihrem Erscheinen zuzuschicken wären, durch das Censurverbot völlig ausgeschlossen ist, spricht der Brief Modenas nur von drei Arten der •Entschädigung für die Zeichner von Subventionen. Entweder soll erstens ,der Betrag der Subvention aus dem Errlös der zu druckenden Talmudexemplare Tn der Weise zurückbezahlt werden, dass die Armen in Palästina mit einer Spende in gleicher Höhe bedacht werden, oder zweitens soll der Betrag der Subvention dem Spender zunächst als Darlehen gutgeschrieben und aus dem Erlös der neuen Talmudausgabe zurückerstattet werden, oder drittens 8011 der Gegenwert der Unterstützung durch: Uebermittelung von gedruckten Büchern• (deren es in der Türkei viele gab) gezahlt