Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XI (1907)
- Issue
- 1 (Januar-Februar 1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Inhalt: Einzelschritten: Hebraica 8. 2/4. — Judaicä S. 4/18. — Borges? Die hebräischen Handschriften der Leipziger Universitäts-Bibliothek S. 18/29. — Bacher: Der Talmnd Jeraschalmi za Challin and Bechoroth S. 28/29. — Freimann: Die Druckereien in Konstantinopel und Salonichi bis zum Jahre 1648, mit Ausschluss der Soncinaten-Drucke S. 80/32. ‘ : I. ABTEILUNG. ”’ Einzelschritten. a) Hebraica. AUERBACH, D., H., אבל משה, Trauerrede auf David Moses in Czortkow, Kolomea, Selbstverlag, 1904. 8 Bl. 8 °. BENJAMINSOHN, A., L., ארבע דעות, Four opinions about the Tuture of the Jewish nations. A dialogue between a nationalist, reformer, pessimist und an Optimist. A poem. New York, Selbstverlag, 104 2 str., 1906. 100 S. 8°. BERGER, JAK., נטעי נאמנים, flomilien zum Pentateuch nebst talmudischen Abhandlungen, darunter einige vonjekutiel Tevtelbäum. Munkacs, Selbstverlag, 1903. (4), 201 Bl. 4 °. CHOMA BARÜCH, מקור ברוך, Die Quellen der Gebete, deren Begründer und die Zeit ihrer Abfassung und Ordnung. Jerusalern, Druck und Verlag J. Frumkin, 1905. 24 S. 8°. [Der Vf. hat sich durch seine zum Teil selbständigen Arbeiten rühmliehst in die j&dische Literatur eingeführt. Mit vorliegender Broschüre hat er sich ein nicht zu unterschätzendes. Verdienst erworben. Er bietet uns hier auf wenigen Druckseiten eine ganz vortreffliche Quellenstudie. Die Sprache ist klassisch zu nennen, obwohl der behandelnde Stoff grösste Knappheit verlangte^ und nur wenig Spielraum bot. Einige Bemerkungen werden wohl nicht überflüssig sein S. 20. Auch שלטי הגבורים פ*ה רכיכות)) will die beregte Steile dem Jeruschalmi entlehnt haben. Dass י sich nichts von dem in unserem Jeraschalmi findet, hat schon R. Hirsch Chajes 8 אמרי בינת d bemerkt. Nichts destoweniger ist das betreffende Gebet ganz alt. Schon R. Jose (im 2. Jh.) wünschte sich [des Lohnes derer] teilhaftig zu werden, die [nicht stückweise, sondern] ganz פסוקי דזמרה jeden Tag; beten (Sabb. 118 b). Während diese also, wie aus dieser Stelle hervorgeht, in tannaitischer Zeit von Einzelnen blos ver* . ächtet wurden, machten es die Geonim Jedermann zur Pflicht, sie (פסוקי לזמרת), in das Gebet einzuschalten. Dies der Sinn des angeführten רבנו יוכח. Damit ist aber noch lange nicht gesagt, dass auch die ברמת (Vor- und Nach-Broche) eine Einführung, oder richtiger: Begründung der Geonim wäre. Jedenfalls waren sie R. Amram Gaon nicht nen. Das רבנן bei Alfassi (ibidem 8.18) dürfte daher wie "״רבותינו bei ראבי״ה (ed. Dembitzer) S. 2 a 'aufzufassen sein. S. 24 ר, אברהם ב״ר נתן ך ירחי בסוף אלף החמישי. . . Vgl. hierzu Buber, Einleitung zum Tanchumä, 8. 100 •2 und die Note. Hier ist aber alles Raten überflüssig. Im המנהיג (ed Konstantinopel, 1619) schreibt R. Abraham unter . . . , .ארבעת אלפים ותשע מאות וששים וחמשה :דין כתיבת הגט. Demnach hat er wohl ziemlich lange ״vor dem Ende des 6. Jahrtausends" gelebt. — No; 166 (ibidem) schreibt ferner R. Abr.: יהודה שמרו עורו h החכם הנשיא בן ודר יעקב ב״ר ׳אנטולז. Dieben R. Jakob zählt R. Benj. (ed. Grünhut I,