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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1906-11-01 · 6 (November-Dezember 1906) · p. Seite 163

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
X (1906)
Issue
6 (November-Dezember 1906)
Date
1906-11-01
Page
Seite 163 (sequence 3)
Language
German
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163 BARCLAY, H., M., The New Jerusalem: its measures and״ mejaphors, as explained in temple of Ezekiel. London, *Partridge, 1906. 89 S. 8°. 1 s. BARRY, W., Tradition ofScripture, its, origin, authority and inter- , pretation. London,. Longmans, 1906. 304 S. 8°. 3 s. 6 d. BENNEWITZ, Fr. Die Sünde im alten Israel Leipzig, A. Deichert Nachf., 1907. XII, 271 S. 8°. M. 5. BIBEL, die, in der Kunst. Nach Orig.-lllustr. erster Meister der Gegenwart. Erläuternder Bibeltext von A. Arndt S. J. Mainz, Kirchheim u. Co., 1906. 203, S. m. 100 Orig.-lllustr. 4°. M. 30. BONDY, G.,־ Zur Geschichte der Juden in Böhmen, Mähren und Schlesien. Prag 1906. [Titel vgl. oben S. 133. Geschichte kann nur auf Grund verlasslicher Urkunden und Inschriften geschrieben werden, die jüdische Geschichtschreibusg entbehrte dieser Quelle so sehr, dass die Kritik des VI Bandes von Graetzs Geschichtwerks tadelt: ״noch ,weniger Ge- 1 schichte und noch mehr Literatur“ 1). Die Regesten zur Geschichte der Juden in Deutschland nnd Frankreich, die einzelnen Monopraphien jüdischer Gemeinden im Orient und Occident, die Urkundensammlungen zur. Geschichte der Juden in Polen und Ungarn, sowohl erstere, wie letztere sind noch lange nicht abgeschlossen und die Sammlungen der Grabinschriften von einzelnen jüdischen Friedhöfen in Nord und Süd, Ost und West, die in jener Zeit noch nicht geplant waren, können so manche Lücke ausfüllen, mit verschiedenen Farben das Bild verrollkommen und manche Frage beantworten. Weitere Yeröffentlichungen von wichtigen Urkunden und Briefen wird jeder, als eine wertvolle Gabe begrüssen, besonders in einem in historisch-geographischer Beziehung äusserst wichtigen Teile der jüdischen Ansiedlung in Böhmen, Mähren und Schlesien. Die Herren Bondy und Dvorsky haben sich der selbstlosen und schweren Arbeit unterzogen 1346 Daten zur Geschichte der Juden in obenerwähnten Ländern zu sammeln und zum Teile bekannte, aber zum grössten Teile unbekannte Urkunden zu veröffentliehen. Die Herausgeber beschränkten sich aber nicht allein auf Urkünden, sondern haben auch die zerstreuten Notizen über einzelne Personen oder Gemeinden berücksichtigt. Es ist nicht als Yorwurf aufzufassen, wenn wir die Nachlese in der hebr., speciell jüdischen Literatur für sehr spärlich halten, denn die Yielseitigkeit des Materials hätte eine gewaltige Ablenkung erfordert und andererseits verlangen die Nachrichten nur über die Prager Gemeindeverhältnisse, Rabbiner und Mitglieder in der hebr. Literatur selbst ein dickleibiges Werk. Gar lang ist die Liste der benutzten Sammlungen und besondere Anerkennung verdienen die Auszüge aus den einzelnen Monographien, die in den Noten zerstreut Vorkommen. So zur Geschichte der Juden in Iglau (s. 50); in Eger (s. 59) Eidlitz (s. 289) Elbogen (s. 291) Saatz (8. 329) Leitmeritz (s. 431) in Kolin (s. 444) Komotau (s. 815) Tachau (s. 660) Znaim (s. 893. Hier werden auch so manche Nachträge noch zu vermerken sein. Beispielweise vermisse ich Hermann Hallwichs ״Töplitz“, eine deutsch-böhmische Stadtgemeinde, Leipzig 1886, wo ur- *) Hebr. Bibi. IV. 84.

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