Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- IX (1905)
- Issue
- 2 (März-April 1905)
- Date
- 1905-03-01
- Page
- Seite 40 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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40 portant critieisms and the author’s replics; from the German by T. I. Mc Cormack and W. H. Carruth. Chicago, Open Gmrt Pub. Co., 1903. V, 167 S. 8°. 75 c. DELITZSCH, FR., Babel og Bibel. Et Foredrag. Med 50 Billeder. Kjobenhavn, Nordiske Forlag, 1903. 54 S. Kr. 1,25. —, —, Babel och bibel. Tva föredag. Stockholm, Seligmann, 1903. 92 S. (ill.) 8°. Kr. 2.— —, —, Babel u. Bibel 3. (Schluss.) Vortrag. J—6 Taus. Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt, 1905. 69 S. mit 21 Abbild. 8°. M. 2.— DIETTRICH, G., Die neuesten Angriffe auf die religiösen und sittliehen Vorstellungen des A. T. Ein Vortrag aus dem Kampfe um Babel und Bibel. Giessen, Rickert, 1903.24 S. 8°. M. 0,50. EMIN, Noch einmal ״Babel und Bibel“. Ein verspätetes, bescheidenesLaienwörtlein zuDelitzsch’s gleichnamigen Broschären. Leipzig, Luckhardt, 1903. 16 S. 8°. M. 0,50. EPSTEIN, M. (sen.), Prozessuale Rechtsgrundsätze der Juden in . biblischer und nachbiblischer Zeit. Eine juristische quellenmässige Studie zur Streitfrage Bibel oder Babel. Frankfurt a. M., J. Kaufmann, 1905. 30 S. 8 •. M. 0,80. [Verfasser führt, in fast regelloser Reihe Rechtssätze der Bibel und einige Rechtsgrundsätze der Mischnah, die, er aus den Birke Aboth citiert, auf. Dass er dabei ,die Anschauungen des Talmud, die sich seinem Gesichtskreise entziehen, ganz bei Seite lässt“ ist nicht allein ein aus praktischen Gründen zu beklagender Mangel; durch die vom . Verfasser geübte Zurückhaltung geschieht es auch, dass er biblische Rechtssätze, die im Talmud ihre authentische Interpretation fanden, falsch auslegt, so den כאשר זמם לעשות לאחיו. Auch die Hinweise auf das moderne Recht enthalten Irrtümer; das Deutsche Bürgerliche Gesetzbuch kennt in den §§ 847 und 1299 einen Ersatzanspruch auch für Schaden, der nicht Vermögensschaden ist, und billigt diesen grade auch der deflorierten Braut und in manchen Fällen jeder Verführten zu. Es ist weiterhin zu rügen, dass der Inhalt des Schnftchens seinem Haupttitel kaum entspricht, indem prozessualer Rechtssätze kaum mit einigen Worten gedacht wird, vielmehr materiell rechtliche Bestimmungen erörtert werden. Endlich stört das vielfache Politisieren des Verfassers, seine Exkurse auf ganz?einliegende Gebiete, so die Genealogie des Generals Stössel, Dinge, die mit einer juristischen Studie nichts zu tun haben. — Referendar Eorovits.] FAERBER, R., Entwicklung der Sage von Salomo u. dem Todesengel, zugleich als Beitrag zur Charakterisierung der palästinensischen und babylonischen Haggada. Wien, J. Kauffmann in Frankfurt a. M. in Komm., 1904• 20 S. 8°. M. 0,60. [Sep.-Abdr. aus der ״Oesterr. Wochenschrift“ nr. 41, 48 u. 44 (1904)].