Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- VIII (1904)
- Issue
- 2 (März-April 1904)
- Date
- 1904-03-01
- Page
- Seite 61 (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Unbestimmbar. 29 ארבע גביעים (viell. P. Haggada). — 70 עבודת הקדש. — 76 שערי השמים 14 ־— .ברכת אליהו 8 — .שלחן קטן. Das als No 1 figurirenden פתח נאמה fFatb Nämah) ist irgend ein persisches Dichtungswerk. Auch N. 72 bietet einen Titel, dessen zweiter Bestandteil, נאמה ist, während ich den ersten nicht entziffern konnte. Da mehrere Werke der Liste in mehr als einem Exemplare vorhanden sind, lässt sich annehmen, dass in ihr das Verzeichnis von zufällig zusammengeratenen Büchern vorliegt, wofür auch die jeder Ordnung entbehrende Aufeinanderfolge der Nummern zeigt. Budapest, März 1904. W. Bacher. 1. Im * Antiquarischen Catalog“ 196, Hebraica und Judaica, von Otto Harassowitz, Leipzig, 1894, S. 25, ist sub Nr. 681 ein höchst seltenes Schriftchen verzeichnet, das folgenden Titel trägt: ״Staats-Courier, Der curieuse, mitbring, eine ausführl. Erzehl. u. Beschreibung d. grossen Muschir Schirums Cousum ג) Michel May v. Mannheim mit Ber Oppenheimern Couscher Calle2) v. Hannover, wie es bey d. zu Friedberg abgehalt. Hochzeit-Fest in hergegangen, in Heimen vorgestellt, v. Mousche Bux Amsterdam. Franckf. 1737. 4°. 4 Bll.“ Dieses Werkchen ist ein ״Spottgedicht auf die Gebräuche der Juden“; nach einer mir jüngst gewordenen Mitteilung seitens obiger Buchhandlung ist es längst verkauft worden. Nähere Nachricht über den Verbleib dieses ״Staats-Couriers“ wäre mir genehm. Es sei hier noch hinsichtlich des Michael May in Mannheim (gest. 9. Sept. 1737) auf Löwenstein, Gesch. d. Jud. in der Kurpfalz, S. 174, verwiesen, woselbst in Anmerkg. 2 Mirjam eine Tochter des Wolf Oppenheim in Hannover als Frau des Gabriel Ma, (eines Sohnes des Michael May) erwähnt wird. — In Friedberg, woselbst diei Hochzeit gefeiert wurde, war ein Verwandter der Braut, Michel Bär Oppenheim, ein Schwiegersohn des David Oppenheim, von 1708 -1750 als Rabbiner tätig, vgl. Löwenstein, S. 551 im Kaufmann-Gedenkbuche. 2. In der ״Zeitschrift für die Gesch. d. Jud. in Deutschland“ I. Bd., S. 197 berichtet Löwenstein von einem im ״Memorbuche von Münden“ (lies ״Minden“) befindlichen Einträge, nach welchem R. Uri Josef b. Chajjim, der 1622 gestorben, im Dorf ״Warschif(?) bei Gudensberg“ begraben wurde. Die von L. mit einem Fragezeichen versehene Ortschaft ist wohl das bei Gudensberg, Kreis Fritzlar, gelegene (Ober)-vorschütz. Dr. Lewinsky. ג) Wohl חחן (Bräutigam). 2) Braut.