Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- VII (1903)
- Issue
- 3 (Mai-Juni 1903)
- Date
- 1903-05-01
- Page
- Seite 82 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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& — Ezechiei, den Sprüchen, Esra-Nehemia und der Chronik, doch werden . sie vom Verfasser selbst mit den Worten: ובבר פירשתי,באשר פירשתי במקומו und dgl. als vorhanden angeführt (s. Halberstam’s Vorrede zu I. E.’s ספר העכור p. 8, n. 6, u. Friedländer, Essays on . . . Ibn Ezra p. 142, n. 1). Befremdend aber bleibt es, dass sie ausser I. E. kein Mensch mehr gekannt hat (über angebliche Anführungen bei David Kimchi s. Levy p. VI), obwohl doch seine sonstigen Commentare sehr verbreitet waren. Vielleicht ist nun diese Tatsache so zu erklären, dass I. E. zu den genannten biblischen Büchern sich nur lose Notizen angelegt hat, dann aber nicht mehr dazu gekommen ist, ihnen die Gestalt eines systematischen Commentars zu geben (vgl. auch Geiger’s Wissenseh. Zeitschr. I, 811—12, Anm.). Ein solcher zum Teil notizenhafter Comm. ist auch z. B. der zu Hiob (s. diese Zeitschr. VT, 47). Levy sammelt nun aus den exegetischen und grammatischen Schriften I. E.’s alle Stellen, die sich in irgend welcher Weise auf die ersten Propheten beziehen, um so annähernd einen Comm. zu ihnen zu reconstruieren. Doch hätte er wenigstens diejenigen Stellen, die von I. E. ausdrücklich als hier vorhanden gewesen citiert werden (Jos. 12,9; Jud. 11,81; 1. Sam. 15,4; 1. Kön. 6,34 usw.; s. Einleitung p. V—־־VI), auch äusserlich durch fetteren Druck oder ein anderes Zeichen kenntlieh machen sollen. Denn zugegeben auch, dass ein vollständiger Comm. zu den ersten Propheten existiert hat, so kann man doch gerade bei I. E. nie auch nur annähernd bestimmen, wo irgend eine Bibelstelle erklärt war, da er immerfort Digressionen macht. Andrerseits fehlt die Stelle 1. Sam. 3, 3, die von I. E. zu Exod. 27, 21 (kurze Becension, p. 87) citiert wird, wiewohl sie Levy in der Einleitung (p. VI, n. 2) erwähnt. Der Schluss dieser Einleitung (p. IXff.) bildet einen Anhang, in dem ein neuer Versuch gemacht wird, die chronologische Reihenfolge, in der I. E. seine Schriften verfasst hat, zu bestimmen. Es ist dies, meiner Ansicht nach, eine mühselige und vielleicht gar nicht zu lösende Aufgabe, da I. E. wahrscheinlich an seinen Schriften immerfort Veränderungen und Verbesserungen vorgenommen hat. <— Im Einzelnen habe ich noch zu bemerken: Die grammatische Schrift I. E.’s, צחות, ist besser Zachoth, und nicht Zachuth, zu transcribieren, s. Bacher, AIE als Grammatiker p. 18, n. 81. — Die von I. E. bekämpften Erklärungen, in denen das Princip der stellvertretenden Ausdrucksweise angewandt wird, rühren alle nicht von Hajjüg her, wie Levy fälschlich angiebt, sondern bekanntlich von Abulwalid (8. Bacher, Aus d. Schrifterklärung d. Abulwalid, p. 19 ff.). So vgl. zu Jos. 5, 4 Luma‘ 298, 21; zu Jud. 14,15 ib. 298,2 (hier ist auch zu lesen: היה ראלי . . . להיותו השלישי anst. הרביעי); zu 1. Kön. 2,28 ib. 296, 8. Auch zu Deut. 28, 32 (s. p. 28, n. 1) ist Abulwalid gemeint, s. Luma‘ 250,7. — Zn dem Excurs Jos. 5,11, vgl. Monatsschrift 41,205. — ib. 10, 5 s. mein Mose ibn Chiquitilla, p. 95. 126 (zu Gen. 15,16). — ib. 17,18 1. אע״פ שרבב ברזל לו. — p. 9. n. ו ist noch Deut. 16,6 hinzuzufügen. — Zu 1. Sam. 9,7 habe ich nicht ד משה הנגיד mit Mose ibn Chiquitilla identificiert, sondern vermutet, dass anstatt dessen vielleicht ויאמר ר׳ משה הכהן, oder ויאמר ח משה [לפי דעת] הנגיד, zu lesen sei. — Dr, Samuel Poznanski]. LUZZATTO, GINO, J banchieri ebrei in Urbino nell’ etä ducale, appanti di storia economica con appendice di documenti. Padova, Societä Cooperativa tipografica, 1902. 83 S. 8*. [Von der richtigen Erkenntnis ausgehend, dass der grösste Teil der