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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1902-05-01 · 3 (Mai-Juni 1902) · p. Seite 80

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
VI (1902)
Issue
3 (Mai-Juni 1902)
Date
1902-05-01
Page
Seite 80 (sequence 16)
Language
German
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- 8b —. 6דק׳ק אשכנדם יייעיא נאמשטרד i»ön. Amsterdam, Gebr. Levissoä (Firma D. Pröqps), 5662—1901. Titel, VI u. 64 S. 8°. [Holl. UebersetxuDg, Neue Ordnung und Ergänzung' der' alten חבהגת יבה/,כ vom Jahre 6576-1814-־ durch den Oberrabbiner Dr. J. H. Dünner, von der Gemeinde herausgegeben. Nicht im Handel.] RAMBAUD, E, Le premier Esaie. Etüde (Phistoire et de theologie bibliques. (These de Montauban.) Gabors, irnpr.. Coueslant, 1900. 116 S. REYNAUD, L&ONCE, Les Frangais israelites. Paris,, impr. gönerale Lahure, 1901. 489 S. 12° (contre Fantisöraitisme). RIGGS, J. S., History of the Jewish people during the Maccabean and Roman periods; incl. the New Testament tipaes. London, Smith, 1900. XXI, 320 S. 6 s. ROSENTHAL, L., Fest- und Gelegenheitspredigten gehalten in den Synagogen Kölns. Festgabe zur Hundertjahr-Feier der neqen Kölner jüdischen Gemeinde am 5. Cheschwan:5662 (18: Oktober 1901.) Frankfurt a. M., J. Käuffmann, 1901. V. u. 164 S. 8°. [Mit der Judenvertreibung aus Köln im Beginne des 15. Jahrhunderts löste sich die uralte jüdische Gemeinde daselbst auf. Erst am 6. Mar־ cheschwan des Jahres 5562 (12. Oct. 1801) traten 17 jüdische1 Fa־• milien zur Bildung einer neuen Gemeinde in Köln zusammen, entwarfen ein Gemeindestatut und legten den Grund zur jetzigen Synagogengemeinde, welche nunmehr über 8000 Seelen zählt, zwei grosse Gojfcteß־ ־ häuser und blühende religiöse und humanitäre Institutionen aufzuweißen hat. Dieses Tages. Wiederkehr nach dem vollendeten ersten Säculum erachtet der Verfasser als willkommenen Anlass -״ -־um ihn auch litterarisch einigermassen festzuhalten“ - seiner Gemeinde und der Oeifentliehkeit die im Laufe von vier Jahren gehaltenen Fest- und Gelegenheits- . reden, zu übergeben. Es ist ein. junges Talent, das. mit einer, gewissen unverbrauchten Frische zum ersten Male in die Saiten greift und uns durch seine liebenswürdig schwungvolle' Beredsamkeit und seinen leuch-ן tenden Idealismus erfreut. Gleich die erste Predigt fordert zu einem Vergleiche mit Jellineks ״Schir ha־schirimu heraus; aber der Verfasser hält sich von jeder *engeren Abhängigkeit fern, und Wir sehen daß, freilich schon abgegriffene Thema in dieser Form und Ausstattung mit Vergnügen wieder. — In der dritten Pessacbpredigt schwelgt des Verfassers dichterischer Genius in froher Jugendlust bei der Betrachtung des ״Hohen Liedes“ a1s einem Sange der irdischen Liebe: ״Und so ziehen sie hinaus in den taufrischen Morgen, der Hirt und seine Su-. lamit, zwei glückliche, selige Menschenkinder; schauen einander an und sind sich das Schönste und Herrlichste, das es auf der ganzen Welt nur giebt.“ — — ״So schreiten sie mitsammen hinaus in die Dörfer, in die Weinberge, —-; verlieren sich und suchen sich und finden sich wieder, immer uhd immer wieder, 1״denn stark wie der Tod ist die Liebe“ (24). — Als eine licöntia poetiea mag‘man die, bei dem^conservativen Standpunkte des Verfassers gewiss, nipht wörtlich gemeinte : Behauptung hinnehmen, dass der Grundsatz: ״Eine Lehre sei für den Einheimischen uhd'für den• Fremdling, der lhltitt-eu!ch Weilt״ daß Werk

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