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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1902-02-01 · 2 (März-April 1902) · p. Seite 44

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
VI (1902)
Issue
2 (März-April 1902)
Date
1902-02-01
Page
Seite 44 (sequence 12)
Language
German
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44 Halach&h, der der gelehrte Herausgeber besondere Aufmerksamkeit widmet,. Die Einteilung und Gruppierung des Stoffes ist übersichtlich. Herausgeber teilt die Tosifta in 12 Abschnitte, der Mischnah des R. Jehnda ha-Nasi entsprechend, zu welcher sie, von des Letzteren Schülern angelegt, einen fortlaufenden Gommentar oder Nachtrag bildet, jedem Perek geht eine kurze Inhaltsübersicht. voraus, dann folgt der eigentliche Gommentar, der gut gearbeitet ist. Zur Fest- Stellung des Textes zog Schwarz die editio princeps und die noch vorhandenen Hss. der Tosiftha zu Rathe.Es mögen hier einzelne Bemerkungen folgen, die ich mir beim Durchlesen notierte. S. 6 Note 2: Den Unterschied zwischen הכל שוחטין und הכל כשדין לשחוט, den V. macht, vermag ich nicht einzusehen. Letzteres kann auch heissen: Alle eignen sich zum Schächten, was dann nur eine Umschreibung der Mischnischen Redeweise wäre. Aehnlich paraphrasiert Onkelos u. nach ihm die. andern Targumim: יןףך (Dt. 33,10): כשדין . . דילפון, welch letzteres =ראויין ־. Vgl. Raschi zur Stelle. Ob aber diejenigen, die sich zur Ausübung einer religiösen Handlung eignen, hierzu auch religiös-gesetzlich zulässig sind, das"ist eine andere Frage; darüber handelt die Mischnah. Die Tosiftha will blos erklären, welche Personen der allgemeine mischnische Satz הכל״“ emsebliessen will. Das thut sie auch, stellt sich aber durchaus nicht in Widerspruch zur Mischnah. Wenn S. aber weiter bemerkt: . . . ולאחר שנעשה לכלל, d. h. die Tosiftha habe das.הכל noch anders aufgefasst, so steht dies mit seinen eigenen Worten פ״ב Note 40 in Widerspruch. S. 7 Z. 4: Hier ist wohl כשרה anstatt פסולה zu lesen; der darauffolgende Satz ist somit nur die Erklärung des vorhergehenden und wohl am Platze. Damit würde gaDZ die Boräitha, N. 19 citiert, übereinstimmen. Das. N. 13: Der erwähnte Ausdruck befindet sich in Tanchuma כי תצא und ist bei mir, Sefer ha-Likkutim T. 5, nachzutragen.. S. 8 unten: לעור (oder המרגיל (לגוי halte ich für die richtige La.; Sinn: Wenn Jemand des Felles wegen, es ganz (für Jemanden) ausweiden zu können (vgl. Boraitha 33 בכורות u. Orach Chajim § 499), das Vieh nebenher schachtet, ist es dennoch כשר, obgleich die SchecÜita ohne כונה war. Die vorgeschlagene Correctur (Note 38) ist demnach überflüssig. Uebrigens kann wohl מרג im Piel entzähnen (== entscharten) bedeuten, wie denn auch z. B. ך#ן entaschen heisst; aber המרג למגירה ist nicht hebräisch, so hätte der1” 'Tanna nicht geschrieben. S. 47 ZJ1: וקדשים, heisst soviel wie או קדשים, demnach ist 2 u. 3 eine Mischnah und die Correctur (Note 8) unrichtig. S. 80 Note 84 : Mit der Negation der vermeintlichen Gründe ist noch immer kein positiver Grund gegeben. Die Frage, warum der Vogel שנעבד בה ■עבירה unzulässig sein soll, bleibt nach des Verf. Ansicht bestehen. Wir hätten noch so Manches zu bemerken, wollen jedoch den Rahmen einer blossen Anzeige nicht überschreiten. Dass diese Bemerkungen den Werth des Werkes nicht beeinträchtigen, braucht wohl nicht erst gesagt zu werden. — L. Giiinhut-Jerusalem.] WEßTHElMEß, S. A., יגנד ירושילס Mitteilungen aus Handschriften. Heft III. Jerusalem, Selbstverlag, 1902. 9 S. n. 20 BJ. 8°. M. 1,75. [Heft I—II vgl. Zf HB. I, 79, VI, 5. Vorliegendes Heft enthält: 1) מאמר העין לר׳ מאיר בן אלעזר; 2) נוסח שטר זביני עבד׳ לגט מיאון מס׳ כתאב אלשטרות לר״ה גאון; 3) מלואים לפי׳ ר״ה גאון למס׳ כלים; 4) הקלמת ס׳ ארבעה קנינים לתלמיד הריטב״א; 5) לקוטים מס׳ ארון העדות לר״י כר״י אלכרסאני; 7) פירוש הקדיש (לא נודע

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